Themenwoche Lehre

In der Themenwoche widmen wir uns gesamtuniversitären Querschnittsaufgaben in Studium und Lehre. Wir laden Sie ein zu Workshops, spannenden Impulsen und Diskussionsveranstaltungen. 

Die "Themenwoche Lehre" der Humboldt-Universität findet jährlich in der Woche rund um den Tag der Lehre statt. In den Veranstaltungen der Woche stellen Initiativen, AGs, Lehrende, Studierende und Mitarbeiter*innen der Humboldt-Universität ihre Ansätze und Angebote zum aktuellen Thema des Preis für gute Lehre vor. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, welchen Beitrag die Einrichtungen und die Angehörigen der HU zu den Querschnittsthemen des Leitbilds Lehre leisten. Alle Angehörigen der Humboldt-Universität wie auch interessierte Gäste sind herzlich eingeladen, an der Themenwoche teilzunehmen.

Themenwoche „Chancengerechtes Lehren und Lernen“: 23. bis 25. Juni 2026

Wie können Bildungsgerechtigkeit, Chancengleichheit und Diskriminierungsfreiheit in allen Bereichen von Lehre und Studium umgesetzt werden? Im Rahmen der Themenwoche „Chancengerechte Lehre“ werden Diskussionen zu inklusiver und diverser Lehre auf vielfältige Art und Weise angeregt. Im Fokus stehen Projekte/Initiativen/Angebote an der HU, die sich mit diesen Themen sowohl auf Ebene der Lehrenden und Studierenden als auch an Fakultäten, Instituten sowie in der zentralen und dezentralen Verwaltung auseinandersetzen. Ziel ist es, die kooperative Umsetzung des gemeinsam formulierten Anspruchs der Chancengerechtigkeit mit all ihren Facetten, Herausforderungen und Erfolgen zu beleuchten.

Themenwoche Lehre und Tag der Lehre | 24.06.2026 | von 10 bis 19Uhr 

Themenwoche Lehre | von 10 bis 16Uhr | in Präsenz und online

Im Vorfeld der zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Lehre finden verschiedene Veranstaltungen des ZCG (Zentrum Chancengerechtigkeit) im Themenreigen Lehre und Diversität statt – von Workshops über eine Ausstellung zum Status der Inklusion an der HU bis zur Vorstellung des ZCG. 

Preisverleihung zum Tag der Lehre | von 15:30 bis 18:30Uhr | im Senatssaal

Ab 14:45 Uhr begrüßen wir Sie herzlich im Senatsaal zum feierlichen Teil des Tages:

  • 14:45Uhr das ZCG stellt sich vor: Stand vor dem Senatsaal
  • 15:30Uhr Begrüßung und Eröffnung
    durch Prof. Dr. Niels Pinkwart, Vizepräsident für Lehre und Studium
  • Chancengerechte Lehre an der HU: ChancenCheck
    mit Prof. Pinkwart und Dr.in Verena Namberger, Leiterin des Zentrums Chancengerechtigkeit
  • 16:45Uhr Kaleidoskop: Kurzvorstellung der Shortlist-Konzepte von
    Kristin Fellbaum | Dr. Esto Mader | Prof. Dr. Fritz Günther | Dr. Sebastian Kunert | Andra Biesok | Dr. Sofia Varino | Bogdan Burghelea | Dr. Oliver Bunk | Dr. Daniela Hartmann
  • 17:45Uhr Festakt zur Verleihung des Preis für gute Lehre “Chancengerechtes Lehren und Lernen”
    und Empfang

Wir öffnen die Türen zum Senatssaal schon um 14:45Uhr - schauen Sie gern vor der offiziellen Eröffnung vorbei für die Posterausstellung der Long- und Shortlist und den Stand des ZCG!

Hinweis zur Barrierefreiheit: Der Zugang zum Senatssaal ist barrierearm. Ein Fahrstuhl ins 1. OG befindet sich im Ostflügel des Hauptgebäudes. Das Organisationsteam bemüht sich zur Zeit noch um Gebärdensprachdolmetschende für die gesamte Veranstaltung. Alternative Möglichkeiten, den Tag der Lehre gebärdensprachfreundlicher zu gestalten, sind in Arbeit. Nach bisherigem Stand werden alle Redebeiträge in untertitelter Form angeboten. Die Preisträgerin wird Ihre Dankesrede entsprechend gestalten. Die Veranstaltungsorganisator*innen bemühen sich, den Tag der Lehre so barrierearm wie möglich zu gestalten. Wenn Sie individuelle Bedarfe haben, dann melden Sie sich gern beim Team unter lehrpreis.bologna☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle ein @ ein ☜hu-berlin☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle einen Punkt ein ☜de

Die Verantaltung können Sie auch per Zoom verfolgen unter: https://hu-berlin.zoom-x.de/j/68637971562

Themenwoche Lehre | 25.06.2026 | von 9 bis 12Uhr | online

IN’Com – offener Dialog zu Neudivergenz | 9-10Uhr  

Zum Abschluss der Themenwoche empfehlen wir den offenen Dialog “Neurodivergenz. Offener Dialog” der Workshop-Reihe In'Com. Der Dialog bietet praxisnahe Einblicke und Raum für Austausch: Wie kann ein sensibler und wertschätzender Umgang gelingen? Welche Do‘s and Don’ts gibt es im Miteinander – besonders im Kontakt mit Menschen mit neurodivergenten Profilen?

International und Inklusiv | 10-11:30Uhr 

Wie kann Diversität mit Internationalisierung verbunden werden? Welche Angebote und Bedarfe gibt es an der HU in Bezug auf das Themenfeld Equitiy, Diversity and Inclusion (EDI)? Diese und andere Aspekte des Spannungsfeldes wollen wir in der Veranstaltung der Abteilung internationales beleuchten. Direkt zum Zoom-Meeting: https://hu-berlin.zoom.us/j/7369067867 Meeting ID: 736 906 7867

Sie wollen jetzt schon mehr über Chancengerechtes Lehren und Lernen wissen? Dann schauen Sie gern in unseren Moodle-Kurs - dort haben wir weiterführende Ressourcen gebündelt: zum Moodle-Kurs “Netzwerk gute Lehre - Ressourcen zu chancengerechter Lehre”
 

Unter chancengerechtem Lehren und Lernen verstehen wir eine inklusive, diverse und diskriminierungsfreie Organisation der Lehre auf struktureller Ebene und in der einzelnen Lehrveranstaltung. Das Ziel ist der kontinuierliche Abbau von Barrieren und die Sicherstellung von Partizipation sowie aktiver Beteiligung aller Studierenden an Lehr- und Lernprozessen (s. Leitbild Lehre).
Dabei sind nicht nur individuelle Merkmale von Lehrenden und Studierenden, sondern auch Lehrinhalte, Lehr-Lernformen und strukturelle Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Chancengerechtes Lehren und Lernen setzt die systematische Ansprache vielfältiger Dimensionen sozialer Ungleichheit voraus. Im Mittelpunkt steht die Schaffung inklusiver Lehr-Lernorte, die allen Studierenden gleichberechtigten Zugang zu akademischer Bildung ermöglichen. Dazu sind Lehrformate erforderlich, die durch wertschätzendes, respektvolles und vertrauensvolles Miteinander gekennzeichnet sind und Lehr-Lernprozesse als gemeinsamen Gestaltungsraum bespielen. Ein weiteres zentrales Prinzip ist die barrierefreie Lehre: Durch flexible Gestaltung und vielfältige Zugänge zu akademischen Inhalten werden strukturelle Hürden abgebaut – von der barrierefreien Raumgestaltung über digitale Barrierefreiheit bis hin zu differenzierten Prüfungsformaten. Gleichzeitig werden multidimensionale Perspektiven gefördert, die die Intersektionalität von Kategorien wie Klasse, Geschlecht, Ethnizität und Behinderung berücksichtigen.