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Humboldt-Universität zu Berlin

Auszeichnungen

Sprachexperte erhält Bildungspreis

Xavier Bihan, Lehrkraft für besondere Aufgaben am Institut für Romanistik, wurde am 7. Februar 2019 mit dem Bildungspreis „Trophée éducation des trophées des Francais d’Europe“ für seine besondere, europäische Laufbahn geehrt. Die Preisverleihung fand in der französischen Botschaft in Madrid statt.

Der Linguist und Pädagoge, der seit den 1990er Jahren an der Humboldt-Universität arbeitet, bietet Lehrveranstaltungen in Dolmetschen, Übersetzen und Landeskunde an. Er gehört außerdem zu den Pionieren der Informations- und Kommunikationstechnik an der Universität: Er ist Mitbegründer und Leiter des Zentrums zur Erforschung und Entwicklung virtueller Sprachtools – Crédol. Bihan ist mehrfach ausgezeichnet worden, HU-intern mit Preisen für gute Lehre, aber auch mit Preisen der UNESCO und EU-Kommissionen.

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Katharina-Heinroth-Preis 2019 für Biologie-Absolventin

Naomi Urbschat wurde im Januar mit einen von drei verliehenen Katharina-Heinroth-Preisen 2019 ausgezeichnet, die die Gesellschaft Naturforschender Freunde zu Berlin jährlich an Studierende der Berliner Universitäten vergibt.

Die Biologie-Absolventin wurde für ihre Bachelorarbeit „Vergleichende Analyse der Antennen von Amphipoden mit unterschiedlicher Lebensweise“ bei Prof. Scholtz geehrt. Die Preisträgerin hat den Bau der ersten und zweiten Antennen von drei Flohkrebsarten im Hinblick auf die Anpassung des Geruchssinnes an ein Leben im Grundwasser und an Land untersucht.

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Christoph Möllers
Foto: Wissenschafts-
kolleg zu Berlin

Christoph Möllers erhält den Schader-Preis 2019

Der Senat der Schader-Stiftung hat am 14. Dezember in Darmstadt den Schader-Preisträger für 2019 ausgewählt. Mit dem Preis wird der Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Christoph Möllers LL.M. ausgezeichnet. Der mit 15.000 Euro dotierte Schader-Preis würdigt Gesellschaftswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die durch ihre Forschung und ihr öffentliches Wirken einen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Probleme leisten.

 

 

Digital Female Leader Award 2018

Die Paläontologin und Nachwuchswissenschaftlerin an der HU Dr. Verónica Díez Díaz erhielt am Samstag,  den 1.12.2018 in der Münchner Siemens Zentrale den Digital Female Leader Award 2018 in der Kategorie Science.

Mit digitalen 3D Techniken erforscht Dr. Verónica Díez Díaz Dinosaurierknochen und lässt den Schwanz von Giraffatitan im Museum für Naturkunde Berlin digital wedeln.  Ihr Projekt "How should I digitize my bone? Comparing 3D digitization techniques at the Museum für Naturkunde Berlin" wird vom Berliner Chancengleichheitsprogramm gefördert. Das Forschungszielt ist, eine digitale Technik für Fossile zu entwickeln, die, abhängig von der Größe, Objektkomplexität und -konservierung der Dinosaurierknochen, diese für den zukünftigen wissenschaftlichen Gebrauch dokumentiert. Dr. Verónica Díez Díaz ist Mitglied des Berliner Hochschulprogramms DiGiTal, das Wissenschaftlerinnen und Künstlerinnen in Berlin ein Dach bietet trans- und interdisziplinär an digitalen Technologien zu forschen.

Link zur Profil der Nachwuchswissenschaftlerin

Im Video stellt die Nachwuchswissenschaftlerin gemeinsam mit ihrer Betreuerin Dr. Daniela Schwarz das Forschungsprogramm vor.

 

UniLab-Lehrerin wird geehrt

Die Berliner Lehrerin Gabriela Ernst von der Walter-Gropius-Schule erhält den diesjährigen Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Sie wird für ihr herausragendes Engagement bei der Vermittlung von Physik in verschiedenen Bildungsinstitutionen – wie dem HU-Schülerlabor UniLab Adlershof – ausgezeichnet. Es ist ihr gelungen, neue Ideen zur Vermittlung von Physik in Schule und Hochschule zu entwickeln, zu erproben und zu evaluieren, und damit allen Schülerinnen und Schülern Bildungschancen zu eröffnen.

 

Weizenbaum-Medaille für Informatiker

Prof. Dr. Wolfgang Coy (i. R.) ist für seine außerordentlichen Verdienste um das Themengebiet Informatik und Gesellschaft vom Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF) mit der Weizenbaum-Medaille 2018 ausgezeichnet worden. Digitalisierung werde in aller Regel als alternativlos hingestellt und von einer häufig völlig unkritischen Technologiegläubigkeit getragen. „Prof. Coy ist einer der Wenigen, die mit einem fundierten technischen Verständnis die damit verbundenen gesellschaftlichen Prozesse kritisch analysiert. Er kommt in seinen Werken zum Schluss, dass es sich nicht allein um eine weitere Phase der industriellen Revolution handelt, sondern um einen allumfassenden kulturellen Wandel, den er mit der Ablösung der Gutenberg-Galaxis durch die Turing-Galaxis beschreibt“, heißt es in der Urteilsbegründung.

Webseite von Professor Coy

 

Wasserkreisläufe besser verstehen

Prof. Dr. Dörthe Tezlaff
 

Über eine Auszeichnung der American Geophysical Union (AGU) kann sich Prof. Dr. Dörthe Tetzlaff vom Institut für Geographie freuen Die Wasserspezialistin, die eine S-Professur innehat und die Abteilung Ökohydrologie am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei leitet, wurde als Ehrenmitglied der Expertenvereinigung ausgezeichnet und somit für ihre umfassenden Bemühungen im Bereich der hydrologischen Forschung gewürdigt.

 

Ausgezeichnete Metropolenforscherin

Foto: Dr. Anne Tilkorn

Eine besondere Ehre wurde Ilse Helbrecht, Professorin für Kultur- und Sozialgeographie, zuteil: Sie wurde mit einer Thomas Mann Fellowship ausgezeichnet, die sie im kommenden Jahr nach Los Angeles in die Exilvilla Thomas Manns führen wird. Der Preis wird von der Bundesrepublik Deutschland an Intellektuelle vergeben, die sich mit international relevanten Themen auseinandersetzen. Ilse Helbrecht forscht unter anderem zu urbaner Geographie und Gentrifizierung.

 

Präsident der GAP

Prof. Dr. Geert Keil vom Institut für Philosophie ist zum neuen Präsidenten der Gesellschaft für Analytische Philosophie (GAP) gewählt worden. Zur Geschäftsführerin wurde Dr. Romy Jaster gewählt. In seiner Antrittsrede kündigte Geert Keil an, sich für eine größere Präsenz der akademischen Philosophie in der Öffentlichkeit einzusetzen. Zu den Aufgaben des Präsidenten gehört die Ausrichtung des im Drei-Jahres-Turnus stattfindenden Kongresses der GAP. Das Institut für Philosophie Humboldt-Universität wird damit im September 2021 erneut Gastgeber eines großen internationalen Philosophiekongresses sein

 

Hervorragende Leistungen in der anorganischen Chemie

ALTERNATIVTEXT
Foto: privat

Für hervorragende Leistungen in der anorganischen Chemie wurde Prof. Dr. Christian Limberg von der Humboldt-Universität mit dem Alfred-Stock-Gedächtnispreis ausgezeichnet. Der Preis wird seit 1950 alle zwei Jahre von der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) verliehen und würdigt unter anderem Limbergs Erfolge bei der Erforschung von Reaktionen, die in katalytischer Weise Sauerstoff nutzen. Die Arbeitsgruppe des Chemikers forscht mit den Methoden der Molekülchemie zu den genauen Abläufen solcher Reaktionen in Enzymen und auf Oberflächen und entwickelt nach diesen Vorbildern neuartige Moleküle zur Realisierung entsprechender Prozesse in Lösung.

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