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Humboldt-Stipendium

Das Humboldt-Stipendium der HU und Du!

Bewirb Dich für ein Humboldt-Stipendium im Rahmen des Deutschlandstipendiumprogramms der HU!

 

 

Bewirb Dich für ein Humboldt-Stipendium (im Rahmen des Deutschlandstipendiumprogramms der HU) vom 2. bis 16. Dezember 2019 für Stipendien ab dem Sommersemester 2020.

 

Die Humboldt-Universität möchte mit den Stipendien leistungsstarke Studierende fördern, ihre herausragende Studienleistungen unterstützen und ihr gesellschaftliches wie soziales Engagement neben dem Studium anerkennen und leichter ermöglichen. Dabei werden Bildungsherkunft sowie die familiären und sozialen Umstände besonders berücksichtigt.

Die Stipendien werden von privaten Förderern wie Unternehmen, Stiftungen oder Einzelpersonen gestiftet und mit Mitteln des Bundes verdoppelt.

 

Bewerbung

 

Zu einer vollständigen Bewerbung gehören:

  • Online - Bewerbungsformular (inkl. Motivationsschreiben, Angaben zu persönlichen Umständen etc.),
  • tabellarischer Lebenslauf,
  • aktuelle Studien- oder Immatrikulationsbescheinigung,
  • aktueller Leistungsspiegel aus AGNES,
  • aktuelle Leistungsübersicht mit vom Prüfungsbüro errechnetem Notendurchschnitt, Zeugniskopien,
  • ggf. weitere Nachweise und
  • bei einer Bewerbung für eine Humboldt-Themenklasse die gelöste Aufgabenstellung.

Alle Unterlagen werden in das Online-Bewerbungsformular hochgeladen. 

 

Auswahlkriterien

Ausgewählt werden die Stipendiat*innen durch eine Auswahlkommission aufgrund ihrer besonders guten Leistungen. Neben der Leistung werden darüber hinaus weitere Faktoren in die Auswahl einfließen: gesellschaftliches oder politisches Engagement, Auszeichnungen und Preise sowie besondere soziale, familiäre oder persönliche Umstände.

 

Wer kann gefördert werden?

Ein Stipendium erhalten kann,

  • wer an der Humboldt-Universität zu Berlin als Student*in zum Sommersemester 2020 immatrikuliert ist
  • und sich im Kernfach innerhalb der Regelstudienzeit befindet.

 

Doppelförderung

Das Stipendium ist einkommensunabhängig und mit der Förderung durch das BAföG kombinierbar.

Eine Doppelförderung durch andere leistungsbasierte, materielle Förderungen der Begabtenförderwerke ist ausgeschlossen (Ausnahmen siehe BMBF-StipG §4).

 

Art und Länge der Förderung

Als Förderung erhalten die ausgewählten Stipendiat*innen 300 Euro monatlich für entweder 6 oder 12 Monate. Eine Verlängerung der Förderung ist innerhalb der Regelstudienzeit auf Antrag möglich.

 

Humboldt-Themenklassen

Seit dem Sommersemester 2013 werden Humboldt-Themenklassen an der HU gefördert, in denen 15 Bachelor- und Masterstudierende für ein Jahr an interdisziplinären Projekten arbeiten.

Weitere Informationen zu den Themenklassen

 

 

 

„Das Nachdenken über das eigene Fach wird angestoßen“

"Die Teilnahme an der Deutschlandstipendium-Themenklasse „Nachhaltigkeit & Globale Gerechtigkeit“ am IRI THESys, hat mein Studium grundlegend verändert. Dass wir in der Themenklasse gezwungen sind, uns in die Denkweisen und Logiken von anderen Fächern – sei es VWL oder Philosophie – einzudenken, erweitert auch die eigene Perspektive auf Themenkomplexe wie „Nachhaltigkeit“, stößt aber gleichzeitig ein Nachdenken über das eigene Fach und dessen Methodologie an. Ich bin mir sicher, dass ich diese spezifische Reflexion nicht im selben Maße erlernt hätte, wenn ich einfach nur im Überfachlichen Wahlpflichtbereich Lehrveranstaltungen aus anderen Fächern belegt hätte. Die Ermutigung zur Einbringung von eigenen Forschungsinteressen im Rahmen der Themenklasse ist eine kostbare Möglichkeit, am IRI THESys mitzuwirken."

Dženeta Hodžić studiert Europäische Ethnologie, forscht in der Themenklasse "Nachhaltigkeit & Globale Gerechtigkeit" und wird durch Dr. Christa-Marie und Prof. Dr. Ernst-Wilhelm Zachow gefördert.

 

 

 

„Die Themenklasse hat mir geholfen, mein Studium zu gestalten“

"Bei genauerem Hinschauen wurde ich auf die Themenklassen mit ihren spannenden Themen wie das Anthropozän, Stadtökologie und Globale Gerechtigkeit aufmerksam. Klingt nicht besonders nach Physik, oder? Ich habe aber gelernt, wie ich mich als Physikstudent in solche Themen einbringen und zusammen mit Kommilitonen aus der Psychologie, Kunstgeschichte, Philosophie und den Kulturwissenschaften damit auseinandersetzen kann. Ich hatte das Gefühl, hier an etwas beteiligt zu sein, das nur wenige meiner Kommilitonen erfuhren: die kritische Reflektion meines eigenen Studiums durch den Austausch mit anderen Disziplinen. Das half mir enorm dabei, herauszufinden, in welche Richtung ich eigentlich studieren möchte und wie ich mein Studium selbst gestalten kann. Das Stipendium hat mich also nicht nur finanziell durch das Studium getragen, sondern mir nachhaltige Erfahrungen und Begegnungen geschenkt, die mir viel bedeuten."

Luca Kunz studierte Physik und forschte in der Themenklasse „Bild Wissen Gestaltung“ der Schering Stiftung sowie in der Themenklasse "Nachhaltigkeit & Globale Gerechtigkeit".

 

 

 

„Ich habe meine Forschungsergebnisse auf einer Konferenz vorgestellt

"Die Zusage fürs Stipendium im Frühjahr war ein großer Motivationsschub für mich, der mich zu vielen spannenden Herausforderungen im Studium und in meinem außeruniversitären Engagement bewegt hat. Dazu gehört beispielsweise meine Teilnahme an einer internationalen Klimakonferenz in Athen im September 2016, auf der ich die aktuellen Ergebnisse meiner Forschungsarbeit am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung zum Thema Hitzewellen in der Mediterranen Region präsentieren konnte. Was mich außerdem besonders freut, ist das spürbare Interesse der Förderer an den individuellen Projekten und Persönlichkeiten ihrer Stipendiaten. Das kommt vor allem auf gemeinsamen Veranstaltungen wie Stipendiatenfeiern oder diversen Diskussionsabenden zum Ausdruck, die einen Austausch über aktuelle Entwicklungen und Ideen beider Seiten ermöglichen."

Maria Knaus studierte Physische Geographie von Mensch-Umwelt-Systemen und erhielt ein Stipendium für Klimafolgenforschung der Humboldt-Universitäts-Gesellschaft (HUG).

 

 

 

„Ich kann mich aufs Studieren konzentrieren“

"Seit dem Sommersemester 2016 werde ich von Dr. Christian Bruhn gefördert, den ich  leider noch nicht persönlich kennenlernen konnte. 300 Euro im Monat sind viel Geld und steigern meine Lebensqualität. Das Stipendium schenkt mir den nötigen Freiraum, um mich auf meine eigentliche Tätigkeit, das Studium und alles was damit zusammenhängt, zu konzentrieren. Ich kann auch nicht verhehlen, dass es mich stolz gemacht hat als Stipendiat ausgewählt worden zu sein. Wie man jedoch die für ein Stipendium erforderlichen guten Noten erbringen soll, wenn man wegen eines Nebenjobs weniger Zeit für die Uni hat, muss leider jeder selbst herausfinden. In kann jedem Interessierten aber nur empfehlen, sich reinzuhängen und auf ein Deutschlandstipendium zu bewerben. Es nicht zu versuchen, wäre sträflich."

Konradin Feierabend studierte Gartenbauwissenschaften und erhielt ein fachgebundenes Einzelstipendium von Dr. Christian Bruhn.

 

 

 

Weitere Informationen

 

 

Studierende der Charité wenden sich bitte an das dortige Deutschlandstipendium-Büro: