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Humboldt-Universität zu Berlin

Humboldt-Spektrum 1/2011

Editorial

Glanzlichter gesetzt

Kaum ist das Jubiläum der Humboldt-Universität zu Berlin anlässlich des 200. Jahrestages ihrer Gründung vergangen, wurden am 2. März 2011 wichtige Weichen für die Zukunft unserer Hochschule gestellt. An diesem Tag gab die Gemeinsame Kommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Wissenschaftsrats bekannt, welche Universitäten im Herbst diesen Jahres Langanträge für die drei Förderlinien der Exzellenzinitiative einreichen dürfen: Zukunftskonzept, Exzellenzcluster und Graduiertenschulen. Im Wettrennen um die begehrten Förderungen hat die Humboldt-Universität in der Vorauswahl glänzend abgeschnitten und ist in allen drei Förderlinien eine Runde weiter!

Dies betrifft, und darüber freue ich mich ganz besonders, die an unserer Universität geplanten neuen Strukturen zur Nachwuchsförderung. Die Antragsteller/innen der »Robert Koch-Graduiertenschule Berlin für Infektion und Immunologie (RKGS)«, der »Graduiertenschule für Analytical Sciences Adlershof (SALSA)« und der »FutureLand Graduate School« wurden aufgefordert, einen Langantrag einzureichen. Weiterhin im Rennen ist außerdem ein Kooperationsprojekt mit der Freien Universität Berlin und der Charité – Universitätsmedizin Berlin, die »Berliner Graduiertenschule für integrative Onkologie (BSIO)«. Diese Schulen werden im Erfolgsfall dazu beitragen, den wissenschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts auf den Gebieten der geographischen Nachhaltigkeitsforschung, der interdisziplinären Technikforschung, der Infektionsbiologie und der Onkologie personell exzellent aufgestellt begegnen zu können. Ein wichtiger Beitrag für die Zukunft der deutschen Wissenschaftslandschaft – schließlich wird ihre Wettbewerbsfähigkeit in starkem Maße von der Qualität der Ausbildung künftiger Wissenschaftsgenerationen abhängen.

Darüber hinaus hat die HU mit den Langanträgen für zwei Exzellenzcluster die Chance, sowohl in den Kunst- und Kulturwissenschaften als auch in der medizinischen Genomik Zukunft an herausgehobener Stelle mit zu gestalten. Im September 2010 dürfen die anvisierten Exzellenzcluster »Bild Wissen Gestaltung“ und – wiederum in Kooperation mit der FU und der Charité – »GenoRare« darlegen, wie interdisziplinäre Forschungsprojekte exzellente Ergebnisse hervorbringen können.

Als neuer Vizepräsident für Forschung der Humboldt-Universität freue ich mich, die sechs erfolgreichen neuen Initiativen, an denen die HU beteiligt ist, wie auch die sechs Verlängerungsanträge, die ebenfalls im September eingereicht werden, tatkräftig unterstützen zu dürfen. Gleiches gilt selbstverständlich auch für die Bewerbung der Humboldt-Universität in der dritten Förderlinie, dem Zukunftskonzept. Das Zukunftskonzept bietet für unsere Universität eine besonders große Zukunftschance, da sein Erfolg die größte Breitenwirkung innerhalb der Universität verspricht. Deshalb sind alle Statusgruppen der Universität sowie externe Expertinnen und Experten im Forum Exzellenzinitiative vertreten und beteiligen sich aktiv an der Gestaltung des Zukunftskonzepts.

Der große Erfolg der Humboldt-Universität im Vorentscheid der Exzellenzinitiative beweist: nur gemeinsam können und werden wir die Zukunft der Universität erfolgreich gestalten!



 TITELBILD: 1-2/2010

Prof. Dr. Peter Frensch
Vizepräsident für Forschung
der Humboldt-Universität zu Berlin


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