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Humboldt-Universität zu Berlin

OPEN HUMBOLDT

Das 21. Jahrhundert fordert den liberalen Demokratien einiges ab: Wirtschafts- und Finanzkrisen, soziale Umbrüche, Deregulierung, Künstliche Intelligenz, die Klimakrise. Zuletzt hat die Corona-Pandemie die ganze Welt erfasst und vieles auf den Kopf gestellt, worauf sich gerade in Europa die meisten Menschen glaubten, sicher verlassen zu können. Die damit einhergehenden Brüche und Veränderungen stellen insbesondere auch die Wissenschaft vor besondere Herausforderungen. Um sie angemessen bearbeiten zu können, braucht es den Austausch von Wissenschaft und Gesellschaft. Mit OPEN HUMBOLDT verstärkt die Humboldt-Universität zu Berlin ihre Aktivitäten in diesem Bereich.

 

Das Theater des Anthropozäns – eine künstlerisch-wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Zeitalter des Menschen. Illustrationen: Tanja Ebbecke


Dialog und Wissenstransfer sind für die Forschenden der Humboldt-Universität seit mehr als 200 Jahren von zentraler Bedeutung. Schon Wilhelm und Alexander von Humboldt – die Namensgeber unserer Alma Mater – haben sich für eine feste Verbindung von Lehre und Forschung engagiert und auf dieser Basis eine Universität gegründet, die auch heute noch als Modelluniversität in aller Welt gilt: Die Universität als Impulsgeber für Reform, aber auch als Ort der breiten Wissenschaftskommunikation, wie durch die legendären KOSMOS-Vorlesungen von Alexander von Humboldt, sind Kernelemente des Humboldtschen Selbstverständnisses. Mit OPEN HUMBOLDT stellt sich die Humboldt-Universität dieser historischen Verantwortung und verstärkt ihr Engagement für den gezielten Austausch mit der Gesellschaft.

 

Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine KunstSabine Kunst, Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin:

„Mit OPEN HUMBOLDT werden wir in einen noch intensiveren Dialog zwischen Universität und Gesellschaft und zwischen Wissenschaft, Kultur und Kunst eintreten. Diese multilateralen Dialoge wollen wir mit einer Vielzahl von großen Projekten stärken und fördern. Dabei stehen diese neuen Wissenschafts- und Kulturprojekte wie zum Beispiel der Wissenschaftscampus für Natur und Gesellschaft gemeinsam mit dem Museum für Naturkunde oder das Humboldt Labor im Humboldt Forum für eine Universität, die sich gesellschaftlichen und kulturellen Themen und Akteuren explizit öffnet. Mit dem bewussten Dialog mit Gesellschaft und Kultur qualifiziert sich die HU einmal mehr als Ort der Debatte und des Zuhörens.“

Innovative Kommunikations- und Austauschformate sowie die Fokussierung auf multidirektionalen Austausch sollen den Dialog zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Kultur intensivieren und verstetigen. Durch Einbindung von und Austausch mit diversen gesellschaftlichen Akteuren soll transdisziplinäre Forschung so langfristig auf ein neues Level gehoben werden.

Mit innovativen, neuen Austauschformaten will „die Humboldt“ nun neue Akzente in diesem fortwährenden Öffnungsprozess setzen. Dabei versteht sich OPEN HUMBOLDT auch als ein Experiment: Wie kann dieser so wichtige Austausch mit der Gesellschaft gelingen? Wer sucht mit unseren Forschenden den Dialog? Welche neuen Formate und Kanäle der Öffnung finden den Weg aus dem Elfenbeinturm?
 

Prof. Dr. Robert Arlinghaus
Foto: IGB/ D. Ausserhofer

Communicator-Preisträger und HU-Professor für Integratives Fischereimanagement Robert Arlinghaus berichtet von seiner transdisziplinären Forschungsarbeit und bringt dabei den Kerngedanken von OPEN HUMBOLDT auf den Punkt:

„Es ist als Wissenschaftler sehr effektiv, aus dem Elfenbeinturm heraus zu gehen und mit den Leuten zusammenzuarbeiten. Das ist zwar anstrengend und kommunikativ ein sehr hoher Aufwand. Aber wenn man den Anspruch hat, wirklich was in der Gesellschaft zu hinterlassen, dann ist das […] ein extrem lohnenswertes Unternehmen.“


Das ganze Gespräch mit Robert Arlinghaus können Sie im Wissenschaftspodcast der HU nachhören.


Finden Sie hier eine erste Übersicht der OPEN HUMBOLDT Projekte:

 

Die HU eröffnet ein HUB der Wissenschaft

 

Rendering der Projektion eines Fischschwarms. Foto: schnellebuntebilder


Ende 2020 eröffnet die Humboldt-Universität an einem der prominentesten und zentralsten Plätze Berlins einen öffentlichen Ort der Wissenschaft: Das Humboldt Labor im Humboldt Forum. Das Humboldt Labor ist eine lebendige Ideenwerkstatt, in der Spitzenforschung in den Dialog mit dem Publikum tritt.

Auf rund 1.000 Quadratmetern ermöglicht das Humboldt Labor Einblicke in die Vielfalt und Relevanz von Wissenschaft. Besucherinnen und Besucher aus aller Welt können sich ein Bild von wissenschaftlichen Such- und Erkenntnisprozessen und des interdisziplinären Arbeitens machen. Sie erleben, das und wie wissenschaftliches Forschen den Alltag eines Jeden betrifft.

In ihrer ersten Ausstellung im Humboldt Labor präsentiert die Humboldt-Universität die aktuelle Forschung der Exzellenzcluster des Berliner Universitätenverbundes, der Berlin University Alliance. In diesem Verbund werden einige der drängendsten Fragestellungen unserer Zeit interdisziplinär untersucht. Das Spektrum reicht dabei von der Krise der Natur zur Krise der Demokratie.

Das Humboldt Labor versteht sich als Ort der Vernetzung, der Diskussion, des Austauschs, der Interdisziplinarität und Internationalität, auch des produktiven Streitens. Seien Sie uns herzlich willkommen!

Weitere Informationen

Humboldt Labor im Humboldt Forum

 

 

Gemeinsamer Wissenschaftscampus für Natur und Gesellschaft im Herzen Berlins erprobt neue Formen der Interaktion von Wissenschaft und Gesellschaft

 

Forschende der Humboldt-Universität und des Museums für Naturkunde tauschen sich bei einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung zum Wissenschaftscampus aus. Foto: Matthias Heyde
 

Die Humboldt-Universität zu Berlin entwickelt gemeinsam mit dem Museum für Naturkunde Berlin (MfN) in den nächsten Jahren den „Wissenschaftscampus für Natur und Gesellschaft“.

In der Invalidenstraße 42/43 entsteht ein einzigartiges Zentrum der inter- und transdisziplinären Forschung zum Verhältnis zwischen menschlichen Gesellschaften und natürlichen Systemen sowie ein weltweit vernetztes Forum für den Austausch zu Fragen des nachhaltigen Zusammenlebens. Neuartige Formen der Zusammenarbeit, kreative Formate und innovative Ideen sollen für den systematischen Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft eine neue Qualität erschließen. Diese Öffnung von Forschung und Ausbildung zielt auf die Erarbeitung von wissenschaftlichen Lösungen für die globale Herausforderungen auf dem Planeten Erde.

Die Zusammenarbeit der Partnerinnen ist fokussiert auf die Fragen der Lebenswissenschaften und der Nachhaltigkeitsforschung. Entwickelt und erprobt werden neue Wege und Formate im Bereich Wissenstransfer, Wissenschaftskommunikation und Open Science. Nicht nur eine exzellente, sondern zugleich eine offene Wissenschaft soll so Realität werden.

Die auf dem Wissenschaftscampus für Natur und Gesellschaft beheimatete gemeinsame „Berlin School of Public Engagement and Open Science“ des Museums für Naturkunde und der Humboldt-Universität zu Berlin wird Experimentierraum, Plattform, Aus- und Weiterbildungszentrum für neue Wege in der Wissenschaftskommunikation sein. Eine dreijährige Pilotphase, gefördert von der Robert Bosch Stiftung, ist bereits bewilligt worden.

 

 

Humboldtsche Bühne für Natur, Leben, Landschaften, im Konflikt mit den Menschen

 

Traumbaum / Weltenbrand: Szenische Lesung aus BAUMKÖNIG von Ah Cheng (1985) mit Claudia Burckhardt und Meithing Shi. Video: Theater des Anthropozäns 


Das Theater des Anthropozän ist um den fundamentalen Konflikt „Mensch und Natur im Anthropozän“ konzipiert und forciert mit Mitteln der Bühne und städtischen Interventionen eine intensive Zusammenarbeit und Vernetzung diverser Akteure. Dem Konzept liegt die Humboldtsche Idee zugrunde, dass nur ein intaktes, aus Wissen und Erfahrung, Empathie und Emotion geknüpftes Band zwischen Mensch und Natur Basis einer zukunftsfähigen Zivilisation sein kann.

Und so werden auf der Bühne unterschiedlichen Elemente auf ästhetischer wie diskursiver Ebene miteinander verbunden. Themen des Anthropozäns wie Emissionen und Atmosphäre, die Versauerung der Ozeane und der Verlust an Biodiversität stehen dabei im Vordergrund.

Die szenische Lesung „Requiem für einen Wald“ gehörte zu den ersten Stückentwicklungen, weitere Formate um unter anderem speziell Kinder und Jugendliche auf sensible wie anschauliche Weise an die aktuelle Debatte zu Klima- und Artenschutz heranzuführen, sollen folgen.

Das Theater des Anthropzän ist ein gemeinsames Projekt der Humboldt-Universität zu Berlin und des Alfred-Wegener-Instituts, zusammen mit dem Theaterregisseur und Dramaturgen Frank Raddatz.

Weitere Informationen

Theater des Anthropozän

Videos der szenischen Lesung auf YouTube

 

Ein neuer digitaler Ort, um Nachhaltigkeit und Forschung zu erfahren und zu diskutieren

 

Die Idee: Wir setzen auf den stärkeren Austausch von Wissenschaft und Gesellschaft und nutzen dafür digitale Formate. Das Wissensportal Nachhaltigkeit wird derzeit mit dem Hasso-Plattner-Institut entwickelt und im Wintersemester 2020/21 online gehen. Es orientiert sich thematisch an den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG) der Vereinten Nationen.

Im Wissensportal Nachhaltigkeit werden wissenschaftliche Ergebnisse und Erkenntnisse der HU verlässlich und bürgernah aufbereitet und für den gesellschaftlichen Diskurs zur Verfügung gestellt. Von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern kuratierte transdisziplinäre „Expeditionen“ ermöglichen Erkenntnisgewinn und vertiefende Auseinandersetzung mit relevanten Fragestellungen rund um das Thema Nachhaltigkeit.

Das Wissensportal richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit, an Akteurinnen und Akteure der Nachhaltigkeits-Community, an Citizen Scientists, Qualitätsmedien und potenzielle Partner-Organisationen. Es versteht sich als Anlaufstelle für alle, die faktenbasiert verlässliche Quellen und offene Debatten zum Thema Nachhaltigkeit suchen.

 

 

Anthropozän - das geologische Zeitalter des Menschen!

 

Die Wimmelbilder zum Anthropozän sind bald  im Bahnhof der Wissenschaften zu sehen.
Illustration: Nele Brönner.
 

In noch nie dagewesener Weise greift „Anthropos“ – der Mensch – in das System Erde ein. Mit Folgen für die Natur und die Menschen selbst. Ihre technischen Erfindungen und die Art, wie sie wirtschaften, haben das soziale Miteinander geprägt und das Verhältnis zur Umwelt auf eine harte Probe gestellt. Die Wissenschaft rückt die Probleme in den Fokus: von der Ökologie und Klimaforschung bis zur Geschichte, Soziologie und Anthropologie. Unmengen von Daten werden erhoben, aus denen Informatik und Mathematik Modelle für Gegenwart und Zukunft berechnen.

Die Ausstellung der Humboldt-Universität zu Berlin im Bahnhof der Wissenschaften Unter den Linden visualisiert die Arbeit der Forschenden mit künstlerischen Mitteln. Die Illustratorin Nele Brönner führt mit ihren Wimmelbildern in die verschiedenen Umwelten des Anthropozäns: hinauf in die Atmosphäre, in die Weiten von Meer und Eis, in das Leben der Stadt, in die Produktionslandschaften von Feld&Fabrik, in die komplexen Lebensgemeinschaften von Wald&Boden. Alles hängt mit Allem zusammen. Und so sammeln sich die einzelnen Elemente in Wortwolken, die von einem Bild zum anderen ziehen. Große Begriffe bauen die Brücke zwischen den Welten. Sie rufen Dinge, Stoffe und Prozesse auf, die unsere vielschichtige Gegenwart charakterisieren. Eine Gegenwart, in der das Kleinste und das Größte, die Einzelnen und die Unzähligen auf vielfältige Weise miteinander verbunden sind.

Die Ausstellung ist ein gemeinsames Projekt von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Humboldt-Universität zu Berlin, der Schiel- Projektgesellschaft, dem Studio TheGreenEyl und dem Büro für prekäre Konzepte sowie der Illustratorin Nele Brönner.

Die Eröffnung ist zum Ende des Jahres 2020 geplant.

 

Mit OPEN HUMBOLDT knüpft die Humboldt-Universität an vielfältige Leistungen und ein großes Engagement ihrer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den vergangenen drei Jahrzehnten an. Etablierte Formate des Austausches sind fester Bestandteil der Humboldt-Universität. Ringvorlesungen, wie etwa die Du Bois Lectures oder die renommierten Humboldt-Reden zu EuropaAngebote für Schulen, wie Lehrerfortbildungen oder das Mentoring-Programm für Schülerinnen Club Lise sowie die Lange Nacht der Wissenschaften zeigen die Bandbreite der erfolgreichen Outreach-Aktivitäten der Humboldt-Universität. Eine kleine Auswahl dieser Projekte möchten wir Ihnen auch hier näher vorstellen: 

 

Mosse-Lectures

 

Seit 2006 bereichern die Mosse-Lectures des Instituts für deutsche Literatur das Portfolio der hochkarätigen Ring-Vorlesungen der Humboldt-Universität. Neben Richard Sennett, Moshe Zimmermann und Caroline Emcke konnten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dieses interdisziplinären Projektes unter anderen auch Harun Farocki, Tania León oder Bruno Ganz als Gäste gewinnen. In jedem Semester steht ein Thema aus Geschichte, Politik, Wirtschaft, Kunst und Literatur im Mittelpunkt der Vorlesungsreihe. Die Organisator*innen der Mosse-Lectures fühlen sich der »Öffentlichkeit von Kultur und Wissenschaft« verpflichtet und erinnern mit den Veranstaltungen an die Geschichte und das Erbe der deutsch-jüdischen Familie Mosse.  Zu den erfolgreichsten Projekten des Verlegers Rudolf Mosse zählte das legendäre liberale »Berliner Tageblatt«.

Weitere Informationen und Videoaufzeichnungen

Mosse-Lectures

 

Wissenschaft im Sauriersaal gemeinsam mit dem Museum für Naturkunde

 

Im faszinierenden Ambiente des Sauriersaals spannenden wissenschaftlichen Fragestellungen folgen und diese diskutieren – genau darauf zielt die Vortragsreihe „Wissenschaft im Sauriersaal“ ab. Veranstaltet wird sie seit 2016 gemeinsam von der Lebenswissenschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität und dem Museum für Naturkunde.

Die Vorträge eröffnen neue Perspektiven, bieten konstruktive Lösungen für globale Probleme und kreieren Zukunftsbilder für das 21. Jahrhundert.

Weitere Informationen und aktuelle Termine

Wissenschaft im Sauriersaal

 

Tieranatomisches Theater 

 

Das Tieranatomische Theater der Humboldt-Universität: Wissenstheater, Ausstellungsraum, Objektlabor. Foto: Matthias Heyde

 

Das Tieranatomische Theater ist Ausstellungsraum und Bühne für experimentelle Darstellungsformen und ein Labor für kuratorische Praktiken. Als Forschungseinrichtung der Humboldt-Universität konzentriert das Tieranatomische Theater die kritische Auseinandersetzung mit der vielgestaltigen Rolle von Sammlungen, materiellen Dingen und Institutionen. Hierzu werden Wissenschaften und gestalterische Disziplinen in einen Austausch miteinander sowie mit Akteur*innen aus Künsten und Zivilgesellschaft gebracht. Ziel ist es, die Vielfalt der Wissensformen sichtbar zu machen und dabei zugleich neue Formate und Perspektiven für das Ausstellungsmachen zu entwickeln.

Seit 2019 bietet die Dauerausstellung des Tieranatomischen Theaters „Flechtwerk der Dinge. Das Sammlungsschaufenster der Humboldt-Universität zu Berlin” einen Einblick in die Vielfalt, Geschichte und gegenwärtigen Nutzung der Sammlungen der Humboldt-Universität.

Weitere Informationen und Veranstaltungen

Tieranatomischen Theaters

Online-Ausgabe der Dauerausstellung „Flechtwerk der Dinge“

 

Mori-Ôgai-Gedenkstätte

 

In der Mori Ogai Gedenkstätte. Foto: Matthias Heyde

Die 1984 an der Humboldt-Universität gegründete Mori-Ôgai-Gedenkstätte widmet sich dem Andenken und der Erforschung von Leben und Werk des japanischen Arztes, Wissenschaftlers, Schriftstellers und Übersetzers Mori Ôgais (1862 - 1922) sowie „seiner Zeit“. Die wissenschaftlichen und die kulturellen Begegnungen zwischen Japan und Europa seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gehört somit zu den Kernthemen des Hauses. Die Forschungs- und Gedenkstätte ist dem Institut für Asien- und Afrikawissenschaften der Humboldt-Universität zugeordnet. Die öffentliche Dauerausstellung informiert ausführlich über Moris Leben; Briefe, Erstausgaben und andere Sammlungsobjekte bieten Einblicke in sein Werk. Neben wechselnden Sonderausstellungen zu europäisch-japanischen Begegnungen in Geschichte und Gegenwart, finden auch regelmäßig Vorträge und Lesungen statt.

Weitere Informationen

Mori-Ôgai-Gedenkstätte

 

UniLab-Schülerlabor

 

Das UniLab-Schülerlabor in Adlershof stellt sich vor. Hier können Schulklassen zu verschiedenen Themen sogenannte Module besuchen und auf Basis moderner didaktischer Konzepte Physik erleben. Video: UniLab Adlershof 

Schülerinnen und Schüler für die Naturwissenschaften begeistern – das war das Ziel der Arbeitsgruppe Didaktik der Physik der Humboldt-Universität als sie 2004 das UniLab-Schülerlabor gründete. Längst ist das Schülerlabor als außerschulischer Lernort eine verlässliche Brücke zwischen Schule und Forschung.  Das Angebot reicht über die Themen Akustik und Balance für Grundschüler*innen bis zu komplexen Themenbereichen wie beispielsweise der Quantisierung von Energie für Schüler*innen aus der Oberstufe.  Gleichzeitig –  und das ist das Besondere –  bereichert das UniLab-Schülerlabor die Ausbildung von Studierenden um praxis- und forschungsnahe Elemente und ist Kompetenzzentrum für Lehrerinnen und Lehrer.

Angesiedelt im Gebäude des Großen Windkanals und in direkter Nachbarschaft zu den Universitätsgebäuden der Chemie und Physik sowie dem Erwin Schrödinger-Zentrum mit seinen naturwissenschaftlichen Bibliotheken, ist das UniLab-Schülerlabor eine wichtige Institution im Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof.

Angebote und weitere Informationen

UniLab-Schülerlabors

 

Kosmos-Lesungen

 

Kosmos Lesung

Illustration: UB der HU: 2723:2:F4. / Archive.org: Vues des Cordillères, et monumens des peuples indigènes de l‘Amérique / par Al. de Humboldt. – Paris 1813 / F. G. Weitsch: Portrait of Al. v. Humboldt – commons wikimedia.org [Public domain]

Zum 250.Geburtstag Alexander von Humboldts widmete sich die Humboldt-Universität 2019 mit einer Vielzahl von öffentlichen Veranstaltungen einem der Gründungsväter der Universität. In diesem Rahmen knüpften Forschende aus aller Welt mit zehn Kosmos-Lesungen die berühmten Kosmos-Lesungen Alexander von Humboldts an. Wie der große Naturforscher und Entdecker spannten sie einen Bogen um die ganze Welt und durch alle Disziplinen der Wissenschaft Die Aufzeichnungen der Kosmos-Lesungen sind online verfügbar, die Reihe wird zudem auch über 2019 hinaus fortgesetzt.

Weitere Informationen und Videoaufzeichnungen

Kosmos-Lesungen

Videoaufzeichnungen der Kosmos-Lesungen