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FAQ zum Präsenznotbetrieb

Der Betrieb an allen Berliner Wissenschaftseinrichtungen und damit auch an der Humboldt-Universität ist ab dem 20. März 2020, Dienstschluss, bis auf weiteres auf den Präsenznotbetrieb beschränkt. Die Hochschulen bereiten sich nach einer entsprechenden Ankündigung der Senatskanzlei seit der vergangenen Woche darauf vor. Das Umschalten in den Präsenznotbetrieb zielt auf den Schutz der Gesundheit der Mitarbeitenden, der Studierenden und ihrer Familien ab.

Inhalte werden regelmäßig aktualisiert.

Stand: 20. März 2020

 

 

Warum geht die Humboldt-Universität in den Präsenznotbetrieb?

Die Humboldt-Universität geht mit Wirkung vom 20. März wie alle anderen Wissenschaftsbetriebe der Stadt in den sogenannten Präsenznotbetrieb. Das war zu erwarten und die Universität hat sich in den vergangenen Tagen mit großem Engagement so gut wie möglich darauf vorbereitet. Dieser Schritt war und ist mit Blick auf die unbedingt zu unterbrechenden Corona-Infektionsketten unabweisbar und notwendig. Er erfolgt in erster Linie zum Schutz der Gesundheit der Mitarbeitenden und Studierenden und deren Familien. 

 

Was bedeutet Präsenznotbetrieb?

Mit Wirkung vom 20. März bleiben alle Gebäude der Humboldt-Universität verschlossen. Zutritt haben nur diejenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zur Sicherung systemrelevanter Bereiche vor Ort sein müssen. Alle anderen Mitglieder der Universität gehen ihren dienstlichen Verpflichtungen im Homeoffice nach, soweit dies möglich ist. Es ist davon auszugehen, dass sich die Mitarbeitenden im Homeoffice um ihre Projekte und Aufgaben und um Kolleginnen und Kollegen sowie die Studierenden kümmern.
 

Inwiefern arbeitet die Verwaltung im Präsenznotbetrieb noch?

Die Universitätsleitung trifft in Ausübung ihres Direktions-und Hausrechts und nach den Maßgaben des Pandemieplans alle notwendigen Maßnahmen, um die kritische Infrastruktur zu sichern und unabweisbare Aufgaben zu erledigen.

Dazu gehören:

  • die strategische Leitung der Universität
  • die Aufrechterhaltung der Kommunikation, der IT-Systeme und des Datenmanagements
  • die Auszahlung der Gehälter und die Sicherung der Weiterbeschäftigung
  • die Bezahlung von Lehraufträgen und die Abwicklung der laufenden Berufungsvorgänge – so lange es irgend geht
  • Außerdem müssen die Dauerversuche, die Gefahrenstofflagerung und die Versorgung von Tieren und Pflanzen gesichert werden – wie auch die Betreuung der Liegenschaften.

Bearbeitet werden ferner:

  • die Rechnungen externer Dienstleister, also z. B. für Reinigung, Wachschutz, Wasser und Strom
  • unabweisbare Post wie z. B. Gerichtssachen oder Lebendfutter, das entgegengenommen und bearbeitet wird.

Während des Präsenznotbetriebes wird die Humboldt-Universität alle Vorkehrungen treffen, um den Lehr-, Forschungs- und Verwaltungsbetrieb zu gegebener Zeit wieder hochfahren zu können. Wann das soweit sein wird, kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt niemand mit Gewissheit sagen, aber bis auf weiteres arbeitet die Universität auf den geplanten Start des Sommersemesters am 20. April hin.

 

Wie lange gilt diese Entscheidung?

Diese Entscheidung der Senatskanzlei gilt, bis die Landes- und Bundesbehörden die Lage neu bewerten und die Hochschulen in den Normalbetrieb zurückgehen können.