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Fit für den Sommerflirt

Tagesspiegel-Sonderseiten : Humboldt-Uni
10. April 2004

Fit für den Sommerflirt

Monbijou-Joggen, Müggelsee-Segeln oder Museums-Kino: Wo Studenten Körper und Geist trainieren

Bald ist es wieder soweit: Sobald die Temperaturen steigen, zeigen im Innenhof des HU-Hauptgebäudes die ersten Studenten beim Mensaessen ihren muskulösen Oberkörper. Und die Studentinnen laufen in bauchfreien Shirts durch die Vorlesungssäle. Spätestens dann denkt auch der letzte Sportmuffel: Der Winterspeck muss eigentlich weg! Im Sommer will schließlich jeder eine gute Figur machen, und im Freien macht Sport doppelt Spaß. "In den letzten Jahren boomt die Fitness an der Uni", sagt Gerlinde Radde, Direktorin des HU-Hochschulsports.

Ob einfaches Joggen oder trendiges Kite-Surfen: An der und um die Humboldt-Uni gibt es unzählige Möglichkeiten, fit in den Sommer zu starten. Vor dem Seminar kann der Sportbegeisterte eine Runde durch den Monbijou-Park und den Volkspark Friedrichshain rennen oder, wenn er in Adlershof studiert, über das ehemalige Flugfeld in Johannisthal. Auf dem Gelände des Stadions der Weltjugend in Mitte pritschen und baggern Beach-Volleyballer auf einer großen Strandanlage, Beach-Soccer und Beach-Handball kann man dort ebenfalls spielen. In Mitte schwingen Straßen-Golfer ihre Schläger, und die Inline-Skater fahren durch den Tiergarten.

Wer sich alleine zum Sport nicht aufraffen kann, belegt Kurse des HU-Hochschulsports. Die Humboldtianer glänzen mit einem eigenen Wassersportzentrum in Schmöckwitz. Studenten segeln, surfen und paddeln auf Dahme, Seddin- und Müggelsee um die Wette. Am Wochenende brechen sie zu Touren in den Spreewald auf. Den Bootsführerschein für den Segel-Törn im Urlaub machen Wassersportfans in Schmöckwitz gleich mit. In den Sport-Urlaub kann man mit der Alma Mater auch fahren. Zu einem Segel-Törn auf der Müritz beispielsweise, daneben gibt es Kite-Surfen an der Ostsee oder Tennis in der Tschechischen Republik.

"Wenn doch ein gesunder Geist in einem gesunden Körper wäre", warnte schon Juvenal die römische Jugend vor einseitiger körperlicher Belastung. Auch für das Training des Geistes außerhalb des Seminarraums ist Mitte wie geschaffen: Hier ist Berlin im Sommer so mediterran wie Rom. Auf der Museumsinsel lockt das Museumsinsel-Festival mit Open-Air-Theater und Oper. Im Hexenkessel-Hoftheater im Monbijou-Park können Theater-Begeisterte unter freiem Himmel testen, wie gut sich Shakespeare-Aufführungen mit Großstadtlärm vertragen. Für Cineasten liegt das schönste Freiluftkino Berlins um die Ecke: Vor der Alten Nationalgalerie laufen jeden Abend Klassiker der Filmgeschichte oder die Hits der letzten Spielzeit. Nebenbei lernen Studenten, wie sie Liegestühle aus ihrem schwedischen Lieblingsmöbelhaus aufbauen: Die dienen auf der Wiese vor dem Museum als Sitz- oder besser Liegeplatz. Über das Rätselraten, welche Stange in welche Kerbe kommt, hat schon mancher Flirt in einer lauen Sommernacht begonnen.

Den kann man in einer der vielen Freiluftbars in Mitte fortsetzen: An der Spree warten sogar richtige Strandbars auf Kundschaft. Denn Körper und Geist erholen sich bekanntlich besonders gut, wenn der Abend mit einem kühlen Bier abgeschlossen wird.

Hochschulsport im Internet: www.zeh.hu-berlin.de

Tilmann Warnecke

Tagesspiegel-Sonderseiten : Humboldt-Uni
10. April 2004

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