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Bredekamp und Schlink fragen nach der Zukunft der Universität



Anlässlich des 200jährigen Jubiläums der Humboldt-Universität im Jahre 2010 fragen zwei prominente Professoren nach der Zukunft der Universität. Unter dem Motto: „Die Universität ist tot. Es lebe die Universität!“ bieten Horst Bredekamp, Professor für Kunstgeschichte, und Bernhard Schlink, Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie, im Wintersemester ein gemeinsames Seminar an. „Jenseits der Bestimmungen und Pressionen von Politik, Wirtschaft und sozialen Gruppen muss die Universität aus eigenem Anspruch definieren, wie ihre Zukunft zu gestalten ist“, erklären die beiden Professoren. In einem gemeinsamen Seminar für Studentinnen und Studenten aller Fakultäten wollen Bredekamp und Schlink sich dieser Aufgabe stellen. Im Seminar soll es um folgende Komplexe gehen: die Autonomie der Universität; die Universität als Universum; die Universität im System Wissenschaft; Ausbildung durch Bildung und Universität als Diesseits und Jenseits. Das Seminar findet in zwei Blocksitzungen am 3./4. November sowie am 26./27. Januar statt. HU

Nähere Informationen am Kulturwissenschaftlichen Seminar via E-Mail an: nshamsan@culture.hu-berlin.de und am Institut für Rechtswissenschaften via E-Mail an: Dorothea.Muenchberg@rewi.hu-berlin.de

Klingende Grünflächen: Kunst für den Campus Adlershof


Zum Beginn des Wintersemesters wird auf dem Campus Adlershof die Klanginstallation „Air Borne“ des Berliner Künstlers Stefan Krüskemper eingeweiht. Auf der Grünfläche des Aerodynamischen Parks werden 15 rot eingefärbte ellipsoide Klangkörper individuelle Klänge als „akustische Erinnerungsbilder“ zur Geschichte des Standorts erzeugen. Die einzelnen Stücke werden in spezifischer Frequenz und Dauer zu hören sein, die Stille sowie die umgebenden Geräusche in das Gesamtkonzept integriert. „Da die zeitliche Dauer der Klänge kurz, die Passagen der Stille dazwischen lang und die räumliche Entfernung der einzelnen Positionen groß sind, wird die Komposition als Gesamtheit erst über Jahre vollständig erfahrbar werden“, prognostiziert der Künstler. HU

Infos im Internet:
www.air-borne.info


Späte Vollendung: Planck-Denkmal wird eingeweiht


Im Rahmen der Eröffnung des Akademischen Jahres am 16. Oktober wird gemeinsam mit Vertretern der Max-Planck-Gesellschaft um 15.30 Uhr das Denkmal des berühmten Wissenschaftlers Max Planck eingeweiht, der zu den Nobelpreisträgern der Berliner Universität zählt. Im Jahre 1950 schuf der Künstler Bernhard Heiliger im Auftrag der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin und der Humboldt-Universität ein Max-Planck-Denkmal. Doch es kam nie auf seinen geplanten Platz in Berlin-Mitte, sondern wurde in Zeuthen aufgestellt. Nun ist es gelungen, das Denkmal an seinen ursprünglich geplanten Standort zu holen. Es wird seinen Platz im Ehrenhof des Hauptgebäudes der Universität, Unter den Linden 6, finden. A.B.

Flirten für die Wissenschaft

Zur Erforschung der Partnerwahl werden derzeit am Institut für Psychologie Quickdating-Veranstaltungen durchgeführt. Die Psychologen nutzen ein aktuelles Gesellschaftsphänomen, um bisherige Schwächen der Beziehungsforschung zu umgehen. Die psychologische Forschung nähert sich dem Thema Partnerwahl bisher fast ausschließlich über Fragebögen oder eher künstliche Experimente.

Wie und warum – oder auch nicht – beim ersten Kennenlernen der Funke überspringt, lässt sich dabei nur schwer erschließen. Anders beim Quickdating: Hier treffen etwa 25 männliche und weibliche Singles gleichen Alters aufeinander. Jeder unterhält sich mit jedem nacheinander für wenige Minuten. Nach jedem Gespräch vermerken beide Teilnehmer auf einer Karte, ob sie ihr Gegenüber wieder sehen möchten. Bei übereinstimmendem Interesse erhalten beide die Telefonnummer des anderen – die wissenschaftlichen „Dates“ können also reale Konsequenzen haben. „Durch das Quickdating können wir auf eine einzigartige Weise systematisch beobachten, was wirklich passiert, wenn echte Singles auf mögliche Partner treffen“, sagt HU-Psychologe Lars Penke. HU

Informationen im Internet:
www.psytests.de/quickdating

Wie erfolgreich sind wir wirklich?

Im Oktober 2005 hat das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierte Institut für Forschungsinformation und Qualitätssicherung (IFQ) seine Arbeit aufgenommen. Unter den im Trägerverein des IFQ vertretenen Hochschulen fiel die Wahl für die gemeinsame Berufung des Direktors des IFQ, Stefan Hornbostel, auf das Institut für Sozialwissenschaften der HU. Damit konnte die HU ihren Schwerpunkt in der Bildungs- und Wissenschaftsforschung weiter ausbauen und den Wissenschaftsstandort Berlin stärken. Aufgabe des IFQ ist die Erhebung, Aufbereitung und Analyse von Daten. Es erarbeitet empirisch fundierte Aussagen über Ergebnisse und Erfolge der deutschen Forschungim nationalen und internationalen Vergleich. Das IFQ ist auch der Methodenentwicklung, der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses und dem nationalen und internationalem Erfahrungsaustausch verpflichtet. HU

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„Wir müssen beweglicher werden“

Psychologische Beratung in Adlershof

Die Psychologische Beratung der Humboldt-Universität wird ab diesem Wintersemester regelmäßig freitags Beratungstermine auch auf dem Campus Adlershof anbieten. In einer Vorlaufphase wurde die Akzeptanz des Angebots in Adlershof geprüft. Psychologe Holger Walther bestätigt: „Die Sprechstunde war schon nach wenigen Wochen ein Selbstläufer.“

Die Organisation der Psychologischen Beratung bleibt wie gehabt: Ein Termin wird per E-Mail, Telefon oder persönlich während der Sprechstunde vereinbart. Nur so kann sichergestellt werden, dass für eine Beratung auch wirklich bis zu einer Stunde Zeit zur Verfügung steht. HU

Sprechstunde Mo. 10 - 12, Mi. von 13 - 15 Uhr, Unter den Linden 6, R. 1054e; Tel.: 2093 1580; E-Mail: psychologische-beratung@hu-berlin.de

WAS SPRACHE BEDEUTET


Das neue Zentrum



Die Arbeit im Interdisziplinären Zentrum für sprachliche Bedeutung (IZS) wird von rund 20 Wissenschaftlern getragen. Die Mitglieder führen regelmäßig Lehrveranstaltungen durch. Im Wintersemester findet zudem mittwochs von 18 Uhr c.t. bis 19.45 im Hörsaal 1.101 des Gebäudes der Germanistischen Institute, Hegelplatz 2, eine Ringvorlesung statt (www.linguistik.hu-berlin.de/studium/lehrangebot/kvv/ws-2006-2007). Das IZS wird offiziell am 26. Oktober 2006 eröffnet. Wer sich zu der wissenschaftlichen Veranstaltung anmelden will, kann sich per E-Mail an die Koordinationsstelle des IZS wenden:

Katja.Kuehn@cms.hu-berlin.de
HU



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So verstehen wir uns

DAS MATHEON


Probleme lösen


Das 2002 gegründete „Matheon – Mathematik für Schlüsseltechnologien“ ist ein DFG-Forschungszentrum der drei großen Berliner Universitäten, des Weierstraß-Instituts für Angewandte Analysis und Stochastik und des Konrad-Zuse-Instituts für Informationstechnik. Im Matheon geht es darum, Angewandte Mathematik bei Schlüsseltechnologien zum Einsatz zu bringen. Wissenschaftler arbeiten mit Partnern in der Industrie an anwendungsorientierten Lösungen für komplexe Probleme – unter anderem für Verkehrs- und Kommunikationsnetzwerke und Optische Technologien. lil

Informationen im Internet:

www.matheon.de



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