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Höchstkapazitäten am theoretischen Limit aus Adlershof

HU-Materialchemiker Michael J. Bojdys für Projekt LiAnMAT mit Proof of Concept Grant ausgezeichnet Lithium Ionen-Akkus in elektronischen Geräten könnten mit LiAnMAT 10- bis 40-mal mehr Energie speichern.

Der Europäische Forschungsrat (ERC) rief am 27. April die Personen aus, die mit dem „Proof of Concept“ (PoC) Grant ausgezeichnet werden. Einer der Empfänger ist der Materialchemiker Dr. Michael J. Bojdys vom IRIS Adlershof und dem Institut für Chemie der Humboldt-Universität zu Berlin. Damit ist Bojdys einer der beiden ersten ERC PoC-Preisträger in Berlin seit Gründung des Grants 2018. Die Auszeichnung Proof of Concept Grants richten sich ausschließlich an Wissenschaftler* innen, die bereits einen ERC Grant innehaben und ein Forschungsergebnis aus ihrem laufenden oder bereits abgeschlossenen Projekt vorkommerziell verwerten möchten. Dies ist der erste Schritt zum Technologie-Transfer. Das Projekt Im Zuge seines ERC PoC Grants "Ultra-high energy storage Lianode materials” (LiAnMAT) wird Michael Bojdys zusammen mit VARTA Micro Innovation GmbH und dem Adlershofer Start-Up INURU GmbH Li-Anodenmaterialien für Hochkapazitätsanwendungen entwickeln. Erste erfolgversprechende Ergebnisse sind Teil einer Patentanmeldung der Humboldt-Universität zu Berlin und des Start-Up Inkubators Humboldt Innovation GmbH: Die Kapazität der neuartigen Anoden übersteigt die von kommerziell erhältlichen Anoden um einen Faktor von 10-40.
 

Kontakt:

Dr. Michael J. Bojdys

Head of the Functional Nanomaterials Group, Department of Chemistry and IRIS Adlershof 
Humboldt- Universität zu Berlin

E-Mail: m.j.bojdys.02@cantab.net

Webseite: bojdyslab.org/

Foto: WISTA Management GmbH

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