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Weltflüchtlingstag – Refugees Welcome

Humboldt-Universität engagiert sich für Geflüchtete und Integration

Refugees Welcome HU
 

Anlässlich des Weltflüchtlingstag am 20. Juni 2017 gibt die Humboldt-Universität zu Berlin (HU) Einblicke in das breite Spektrum der Angebote und Inititativen für Geflüchtete.

Die HU hat seit Sommer 2015 zahlreiche Initiativen ergriffen, um Geflüchteten den Zugang zur Hochschule zu ermöglichen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der HU befassen sich in unterschiedlichen Projekten und Initiativen mit dem Thema Flucht.

Zahlreiche Geflüchtete haben seitdem die speziellen Programme der HU, wie HU4Refugees, Sprachkurse, Studienkollegskurse, Offene Sprechstunde für Geflüchtete und die Angebote der studentischen Initiativen wahrgenommen.

Unter dem Dach der Initiative „Refugees Welcome an der HU“ bündelt die HU Angebote, die Geflüchteten den Zugang zur Hochschule, den Einstieg in Studium und Wissenschaft sowie den Alltag an der HU erleichtern wollen. Das HU-Profil „Refugees Welcome an der HU“ umfasst drei Säulen:

  1.  Angebote für Studieninteressierte mit Fluchthintergrund
  2.  Angebote für geflüchtete bzw. gefährdete Forschende
  3. Wissenschaftliche Befassung mit Flucht und Migration

Das Engagement der HU zeichnet sich unter anderem aus durch einen zielgruppenübergreifenden Ansatz sowie eine enge bereichsübergreifende Zusammenarbeit und Vernetzung, ein starkes studentisches Engagement sowie eine besonders breite wissenschaftliche Expertise zu Flucht und Migration und Forschungsaktivitäten in und zu den Herkunftsregionen von Geflüchteten.

Scholars at Risk

Im Juni 2017 ist die HU dem Netzwerk "Scholars at Risk" (SAR) beigetreten. Scholars at Risk ist ein internationales Netzwerk, in dem über 400 Hochschulen, Forschungsinstitutionen und andere Wissenschaftsorganisationen in 39 Staaten zusammenarbeiten. Die HU möchte mit ihrem Beitritt SAR darin unterstützen, gefährdete Forschende zu schützen und sich für wissenschaftliche Freiheit einzusetzen, und im Rahmen des Netzwerks ihr bereits bestehendes Engagement für gefährdete Wissenschaftler auf nationaler und internationaler Ebene weiter stärken.

Die HU hat 2016 zudem zwei Philipp Schwartz-Stipendien für gefährdete Wissenschaftler, die ihre Karriere in ihrer Heimat aus widrigen Gründen unterbrechen mussten, verliehen. Dr. Mohamed Ali Mohamed und Dr. Nil Mutluer werden für die kommenden zwei Jahre an der HU forschen.

Angebote für studieninteressierte Geflüchtete

Sprechstunde für Geflüchtete

Jeden Dienstag, 13 bis 16 Uhr, ohne Anmeldung im Studierenden-Service-Center im HU-Hauptgebäude, Unter den Linden 6, 10117 Berlin.

Die Sprechstunden werden in den Sprachen Arabisch, Deutsch, Englisch und jeden ersten Dienstag im Monat auch in Farsi angeboten.

Sprachkurse

In Kooperation mit der Freien Universität Berlin (FU) und der Technischen Universität Berlin (TU) und aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung bietet die HU Deutschsprachkurse und Propädeutika an. Die nächsten Kurse starten zum Wintersemester 2017/18.

Weitere Informationen

Kontakt zum Angebot für studieninteressierte Geflüchtete

Dr. Jochen O. Ley
Humboldt-Universität zu Berlin

Tel.: 030 2093-70257
jochen.ley@uv.hu-berlin.de

Kontakt zu HU-Initiativen Refugees Welcome

Inse Böhmig
Zentrale Ansprechpartnerin HU-Initiativen „Refugees Welcome“
Humboldt-Universität zu Berlin

Tel.: 030 2093-20092
inse.boehmig@hu-berlin.de

Pressekontakt

Ibou Diop
Humboldt-Universität zu Berlin
Stabstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel.: 030 2093-2945
ibou.diop.1@hu-berlin.de

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