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Humboldt-Forschungsinstitut Eigentum und Urheberrecht in der Demokratie feierlich eröffnet

Forschungsziel ist das Zusammenwirken von Urheberrecht und Demokratie

Am 21. November 2018 wurde an der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) das neu gegründete „Humboldt-Forschungsinstitut Eigentum und Urheberrecht in der Demokratie“ von der künftigen Direktorin des neuen Forschungsinstituts, Prof. Dr. Eva Inés Obergfell, feierlich eröffnet.

Prof. Dr. Stephan Harbarth, Mitglied des Deutschen Bundestages und stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sowie designierter Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts betonte in seinem Festvortrag vor zahlreichen Vertretern aus dem Kreise der Förderer des Forschungsinstituts und Gästen aus Politik, Wissenschaft, Gesellschaft sowie Medien: „Der Schutz des geistigen Eigentums und in besonderem Maße des Urheberrechts sind elementare Gewährleistungen, die instrumentell für die freie Entfaltung der Einzelnen wie auch für die Ausübungen etwa der Presse- oder Rundfunkfreiheit sind. Sie gilt es zum Wohle unserer Demokratie gerade in Zeiten der Digitalisierung zu schützen und weiterzuentwickeln. Das neu gegründete Institut an der Humboldt-Universität zu Berlin ‚Eigentum und Urheberrecht in der Demokratie’ wird - davon bin ich überzeugt - hierzu einen wertvollen wissenschaftlichen Beitrag leisten.“

Prof. Dr. Obergfell
Prof. Dr. Eva Inés Obergfell bei der Eröffnung
des neu gegründeten „Humboldt-
Forschungsinstituts Eigentum und
Urheberrecht in der Demokratie“.
Foto: Daniel Pasche

Prof. Dr. Eva Inés Obergfell sagte:

„Dem Urheberrecht kommt heute in kultureller, wirtschaftlicher, rechtlicher, aber auch in gesellschaftspolitischer Hinsicht eine Schlüsselfunktion zu. Ich freue mich, dass mit dem Humboldt-Forschungsinstitut Eigentum und Urheberrecht in der Demokratie ein Forum geschaffen wird, um die Position des Urheberrechts als verfassungsmäßiges Eigentum in unserer freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft aus rechtlichem und interdisziplinärem Blickwinkel zu diskutieren."

Prof. Dr. Martin Heger, Dekan der Juristischen Fakultät der HU, betonte:

„Die Wechselwirkung von Eigentum und Urheberrecht als klassisch privaten Rechten mit den Grundfragen unserer Demokratie, die das Institut untersuchen wird, passt hervorragend zum Profil der juristischen Fakultät der HU, die sich gerade auch inter- und intradisziplinären Fragen an das Recht verschrieben hat.“

Das Humboldt-Forschungsinstitut Eigentum und Urheberrecht in der Demokratie

Aufgabe des neuen Forschungsinstituts wird es sein, das Zusammenwirken von geistigem Eigentum und Demokratie zu erforschen.Im Fokus steht dabei besonders das Urheberrecht als wesentlicher Bestandteil einer freiheitlich verfassten Gesellschaftsordnung.

Ein Schwerpunkt der wissenschaftlichen Forschung soll dabei auf Geschichte und Bedeutung des geistigen Eigentums im modernen Verfassungsstaat liegen und die besondere Anreiz- und Schutzwirkung des Urheberrechts für schöpferische Gestaltungen und damit verbundene unternehmerische Leistungen analysieren. Vor dem Hintergrund einer zunehmend digitalisierten Lebensrealität und der fortschreitenden Internationalisierung sollen philosophische Grundlagen, verfassungsrechtliche Rahmenbedingungen und ökonomische Konsequenzen des Urheberrechts auch im Lichte berechtigter gesellschaftlicher Erwartungen untersucht werden.

Das Forschungsinstitut schafft dabei ein wissenschaftliches Forum, um forschungsbasiert und diskursiv das Urheberrecht als Teil der verfassungsrechtlichen Eigentumsgarantie zu analysieren, interdisziplinär zu beleuchten und Vorschläge für ein zukunftsfähiges Urheberrecht zu erarbeiten, das in der freiheitlichen und verfassungsmäßigen Ordnung unserer Gesellschaft fest verankert ist.

Veranstaltungen

Am Forschungsinstitut werden regelmäßig wissenschaftliche Symposien und Vortragsabende durchgeführt. Diese Veranstaltungen dienen auch der Etablierung wissenschaftsgeleiteter Debatten mit den beteiligten Akteuren aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft.

Wissenschaftlicher Beirat

Zur Begleitung dieses Forschungsprojekts wird ein wissenschaftlicher Beirat eingerichtet, der dem Forschungsinstitut beratend, impulsgebend und unterstützend zur Seite steht.

Dem Beirat gehören an: Prof. Dr. Karl-Heinz Fezer, Prof. em. Dr. Dr. h.c. Dieter Grimm, LL.M., Michael Hanfeld, Dr. Stefan Heck, LL.M., Prof. Dr. Jan Hegemann, Christoph Keese, Prof. Dr. Diethelm Klippel, Prof. Dr. Oliver Lepsius, LL.M., Prof. Dr. Michael Pauen, Markus Runde, M.C.J., Dr. Jan Nicolaus Ullrich, LL.M.

Förderer des Forschungsinstituts

Über 230 Medienunternehmen, darunter renommierte Verlagshäuser, Fernseh- und Hörfunksender sowie Verwertungsgesellschaften und Verbände fördern das neue Forschungsinstitut der Humboldt-Universität. Diese Medienunternehmen, Verleger wie Sender, stehen für breite Medienvielfalt und Meinungspluralität.

Förderer des Instituts sind unter anderem:

Handelsblatt, Klassik Radio, CNN, ANTENNE BAYERN, WELT, General-Anzeiger, Berliner Morgenpost, radio ffn, WESTFALEN BLATT, Bloomberg, Sat.1, HIT RADIO FFH, Aachener Nachrichten, RTL, Augsburger Allgemeine, Berliner Rundfunk 91.4, VOX, sh:z, Kölner Stadt-Anzeiger, ProSieben, Märkische Allgemeine Zeitung, ROCK ANTENNE, Antenne Niedersachsen, N24 Doku, Evangelische Zeitung, SPORT1, ANTENNE THÜRINGEN, RTL RADIO, Der Westen, Berliner Zeitung, VIVA / COMEDY CENTRAL, 98.8 KISS FM, General-Anzeiger Bonn, HÖRZU, Wolfsburger Nachrichten, Eurosport, Westfälische Nachrichten, Musikexpress, Südkurier, RHH-Radio Hamburg, Aachener Zeitung, kabel eins, SportBild, DIE WELT, R.SH Radio Schleswig-Holstein, Göttinger Tageblatt, Lübecker Nachrichten, 98.2 RADIO PARADISO, RollingStone, BZ, radio SAW, Thüringer Allgemeine, Radio Cottbus, Solinger Tageblatt, Pfälzischer Merkur, BILD, ANTENNE MV, STAR FM Berlin, Hamburger Morgenpost, 104.6 RTL Radio, Wolfsburger Allgemeine Zeitung, COMPUTER BILD, n.tv, RADIO REGENBOGEN, Schwäbische Zeitung, TELE 5, Berliner Rundfunk 91.4, Energy, OSTSEE-ZEITUNG sowie VAUNET, VG Media und BDZV.

Weitere Informationen

Webseite Humboldt-Forschungsinstitut Eigentum und Urheberrecht

Pressekontakt

Hans-Christoph Keller
Pressesprecher der Humboldt-Universität zu Berlin

Tel.: 030 2093-2946
pr@hu-berlin.de

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