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Erneuter Erfolg bei Philipp Schwartz-Initiative

Zwei geflüchtete Wissenschaftler kommen an die HU

Durch eine erfolgreiche Bewerbung in der vierten Runde der Philipp Schwartz-Initiative kann die Humboldt-Universität zu Berlin (HU) in diesem Jahr erneut zwei 24-monatige Stipendien an gefährdete Forschende aus dem Ausland vergeben. Insgesamt hat die HU damit im Rahmen der 2016 ins Leben gerufenen Philipp Schwartz-Initiative bereits sechs Stipendien eingeworben.

In diesem Jahr wird die Förderung unter anderem an den syrischen Biologen Dr. Waeil Al Youssef vergeben, der damit die Möglichkeit erhält, ab Oktober 2018 in der Arbeitsgruppe Pflanzenphysiologie von Prof. Dr. Bernhard Grimm (Institut für Biologie) Mutationen der Grünalge Chlamydomonas reinhardtii und deren Auswirkungen auf Chlorophyllsynthese und Photosynthese zu untersuchen.

Ein weiterer Stipendiat wird als Gastwissenschaftler am Institut für Philosophie tätig sein.

HU-Präsidentin Sabine Kunst. „Wir freuen uns sehr, zusätzlich zu den bereits in den vergangenen Jahren vergebenen Philipp Schwartz-Stipendien auch in diesem Jahr zwei Wissenschaftler willkommen heißen zu können.“

Neben der Betreuung durch die gastgebenden HU-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den jeweiligen Instituten profitieren die Stipendiaten auch von den zentralen Unterstützungsangeboten der HU, wie den International Scholar Services und der Betreuung durch eine zentrale Ansprechpartnerin für geflüchtete und gefährdete Forschende.

HU bei „Scholars at Risk“

Seit Juni 2017 ist die HU zudem Mitglied beim Netzwerk „Scholars at Risk“ (SAR), in dem sich über 500 akademische Einrichtungen aus 39 Ländern zusammengeschlossen haben, um weltweit gefährdete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu unterstützen. Das Netzwerk setzt auf die Sichtbarmachung der Belange gefährdeter Forschender weltweit sowie die Stärkung der wissenschaftlichen Freiheit.

HU-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler sowie HU-Studierende können im Rahmen der Mitgliedschaft an folgenden Aktivitäten mitwirken: Organisation gemeinsamer Veranstaltungen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem SAR-Netzwerk im Rahmen der SAR Speaker Series; Unterstützung inhaftierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über Student Advocacy-Seminare und -Aktionskampagnen; Beteiligung am Academic Freedom Monitoring Project; Teilnahme an SAR-Konferenzen und Workshops.

Über die Philipp Schwartz-Initiative

Im Rahmen der vierten Runde der Philipp Schwartz-Initiative wurden in einem wettbewerblichen Verfahren bundesweit 35 Stipendien vergeben. Die Philipp Schwartz-Initiative wurde von der Alexander von Humboldt-Stiftung gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt ins Leben gerufen und ermöglicht Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland die Verleihung von Stipendien für Forschungsaufenthalte an gefährdete Forscherinnen und Forscher. Finanziert wird diese Initiative durch das Auswärtige Amt, die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, die Andrew W. Mellon Foundation, die Fritz Thyssen Stiftung, die Gerda Henkel Stiftung, die Klaus Tschira Stiftung, die Robert Bosch Stiftung, den Stifterverband sowie die Stiftung Mercator.

Weitere Informationen

Pressemitteilung der Alexander von Humboldt-Stiftung

Informationen zur Philipp Schwartz-Initiative

Beratung und Angebote für geflüchtete und gefährdete Forschende an der HU

Kontakt

Sarah Hartmann
Zentrale Ansprechpartnerin für gefährdete Forschende und HU-Initiativen „Refugees Welcome“
Abteilung Internationales
Tel: 030 2093-20092
sarah.hartmann@hu-berlin.de

Pressekontakt

Hans-Christoph Keller
Pressesprecher
Humboldt-Universität zu Berlin
Tel.: 030 2093-2946
pr@hu-berlin.de

 

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