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Humboldt-Universität stands with Ukraine

Die Humboldt-Universität zu Berlin verurteilt den Angriff Russlands auf die Ukraine. Für ukrainische Student:innen und Forschende bietet die HU konkrete Unterstützung an.


HU unterstützt ukrainische Studierende und Wissenschaftler:innen

Die Humboldt-Universität zu Berlin bietet für ukrainische Student:innen und Forschende Hilfsangebote an und organisiert gemeinsam mit anderen Wissenschaftseinrichtungen weitere Unterstützungs- und Stipendienprogramme. Diese Webseite bündelt die Angebote und Initiativen der HU und bietet einen Überblick über die Möglichkeiten, sich an der HU, in Berlin und für die Ukraine zu engagieren.

Patenschaftsprogramm für Studierende, Promovierende und Forschende, die aus der Ukraine geflohen sind

Der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) ist es ein großes Anliegen, den vielen geflüchteten Studierenden, Promovierenden und Forschenden aus der Ukraine das Ankommen in der Fremde zu erleichtern. Die Humboldt-Universität möchte den Geflüchteten, die sich in den kommenden Wochen und Monaten an die Universität wenden, nach Möglichkeit Sicherheit und eine Perspektive in unserer akademischen Gemeinschaft geben. Aus diesem Grund hat die Humboldt-Universität ein Patenschaftsprogramm für aus der Ukraine geflüchtete Studierende, Promovierende und Forschende aufgesetzt.

 

Jetzt spenden

Mit Ihrer Spende für das Patenschaftsprogramm unterstützen Sie geflüchtete Student:innen und Forschende aus der Ukraine bei ihrem akademischen Neustart an der Humboldt-Universität und ermöglichen ihnen, weiter zu studieren oder zu forschen.

Helfen Sie uns, zu helfen und stehen Sie gemeinsam mit uns an der Seite der Studierenden und Forschenden aus Ukraine. 

Spendenprojekt auf betterplace

 

 

 

 

 

 

 

FAQs zum Patenschaftsprogramm der HU

 

Was ist das Patenschaftsprogramm der HU?

Das Patenschaftsprogramm für geflüchtete Studierende, Promovierende und Forschende aus der Ukraine ist ein wesentlicher Bestandteil der Hilfs- und Unterstützungsangebote der Humboldt-Universität im Rahmen von „Humboldt-Universität stands with Ukraine“, mit denen die HU schnell, unkompliziert und konkret Geflüchteten hilft.

Mit dem Patenschaftsprogramm unterstützt die HU geflüchtete Studierende, Promovierende und Forschende und ermöglicht ihnen, an der HU weiter zu studieren, oder zu forschen und am akademischen Leben teilzuhaben.

Über das Patenschaftsprogramm werden die Kosten finanziert, die für die Aufnahme und Weiterführung eines Studiums oder auch die Fortsetzung der wissenschaftlichen Arbeit entstehen:

  • Starthilfe für geflüchtete Studierende, Promovierende und Forschende
  • Semestergebühren für geflüchtete Studierende und Promovierende
  • Stipendien für geflüchtete Studierende
  • Übergangs-Stipendien für geflüchtete Forschende

Wie fördert die HU geflüchtete ukrainische Studierende

und Promovierende durch das Patenschaftsprogramm?

Geflüchtete ukrainische Studierende können für ein Semester als Programmstudierende (non-degree seeking) und Promovierende als Gastpromovierende an der Humboldt-Universität zu Berlin immatrikuliert werden, wenn sie die Zugangsvoraussetzungen (siehe unten) erfüllen.

Als Programmstudierende oder Gastpromovierende der HU erhalten sie

  • Zugang zu Lehrveranstaltungen der Humboldt-Universität zu Berlin,
  • Zugang zu Sprachkursen,
  • Zugang zu interkulturellen Begleitveranstaltungen und psychologische Betreuung

und können sich orientieren, ob sie im Laufe dieses Semesters einen Antrag auf ein reguläres Studium mit Abschluss ab dem Wintersemester stellen bzw. können ihre Promotion fortsetzen und zum Abschluss bringen.

Semestergebühren für Studierende und Promovierende

Im Rahmen des Patenschaftsprogramms werden die Kosten getragen, die für die Aufnahme und Weiterführung eines Studiums oder auch die Fortsetzung der wissenschaftlichen Arbeit entstehen. So finanziert die Stiftung Humboldt-Universität für bis zu 100 geflüchtete Studierende und Promovierende Semestergebühren in Höhe von 265,64 Euro. Die Humboldt-Universität verzichtet für diesen Personenkreis auf die Erhebung der obligatorischen Verwaltungsgebühr in Höhe von 50 Euro. Damit reduziert sich der Semesterbeitrag von 315 Euro um diese Summe; es bleiben damit die Beiträge für die Verfasste Studierendenschaft, das Studierendenwerk und das Semesterticket des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB).

Stipendien für Studierende und Promovierende

Studierenden und Promovierende, die im Sommersemester 2022 immatrikuliert wurden, unterstützt die HU mit einen Stipendium – finanziert aus dem Programm Erasmus+.

Mit Spenden für das Patenschaftsprogramm möchte die HU diese Förderung im Wintersemester fortsetzen.

Starthilfe

Die Starthilfe ermöglicht die Beschaffung notwendiger Technik oder Materialien, finanziert Zuschüsse zu Sprach- und Integrationskursen ebenso wie Beratungen und Workshops.

Darüber hinaus können sie durch die Immatrikulation an der HU weitere Betreuungs- und Unterstützungsangebote des Studierendenwerks nutzen.

Voraussetzungen

  • Immatrikulation in der Ukraine als Studierende oder Promovierende, die 
  • einen Aufenthaltstitel für das Land Berlin im Rahmen der vorübergehenden Schutzes nach § 24 Aufenthaltsgesetz haben,
  • über ausreichende Sprachkenntnisse des Deutschen oder des Englischen verfügen (grundsätzlich B2, ausnahmsweise B1)
  • und die im Rahmen eines Fachstudiums an der HU studieren könnten bzw. die als Promovierende eine HU-Professor:in als Mentor:innen haben, der/die sie während der Promotionszeit in Berlin betreuen wird.

Weitere Informationen

Zu den Ansprechpartner:innen auf der Webseite der Abteilung Internationales   

Wie fördert die HU geflüchtete ukrainische Forschende

durch das Partnerschaftsprogramm?

Geflüchtete ukrainische Forscher:innen können als Gastwissenschaftler:innen an der HU aufgenommen werden, nachdem sie eine:n HU-Professor:in als Mentor:innen gewonnen haben, der/die sie bei der Antragsstellung für andere externe Förderprogramme unterstützt.

Die Abteilung Internationales unterstützt die Forschenden bei der Suche nach Mentor:innen.

Als Gastwissenschaftler:innen der HU erhalten sie

  • die Möglichkeit zum wissenschaftlichen Arbeiten,
  • Zugang zu Arbeitsräumen und Laboren der HU,
  • Zugang zu Sprachkursen,
  • Zugang zu interkulturellen Begleitveranstaltungen und psychologische Betreuung und
  • werden bei der Antragstellung für Förderprogramme zur weiteren Finanzierung ihrer Forschungsprojekte durch Wissenschaftler:innen der Humboldt-Universität und der Abteilung Internationales und das Servicezentrum Forschung unterstützt.

Übergangs-Stipendien für Forschende

Zentraler Bestandteil des Patenschaftsprogramms für Forschende ist die Förderung für die Übergangszeit, bis die finanzielle Unterstützung anderer Drittmittelgeber (Phillip Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stifung, VW-Stiftung, Einstein Stiftung, DFG u. a. Programme) greift. Übergangs-Stipendien können nur über HU-Mentor:innen und Fakultäten der HU beantragt werden.

Die HU und Spenden für das Patenschaftsprogramm finanzieren die Übergangs-Stipendien für Forschende bis zum Beginn der Anschlussförderung. Diese finanzielle Absicherung ergänzt die inhaltliche Betreuung an der HU und ermöglicht die Fortführung der wissenschaftlichen Arbeit.

Starthilfe

Aus Spenden für das Patenschaftsprogramm möchte die HU eine Starthilfe für geflüchtete Studierende, Promovierende und Forschende ermöglichen, die die Beschaffung notwendiger Technik oder Materialien, Zuschüsse zu Sprach- und Integrationskursen ebenso wie Beratungen und Workshops finanziert.

 

Wie kann ich spenden?

Spenden für das Patenschaftsprogramm können direkt auf das Spendenkonto der Humboldt-Universität überwiesen werden oder über die Spendenplattform betterplace.org.

Spendenkonto

Humboldt-Universität zu Berlin
Deutsche Bank PGK AG
IBAN: DE95 1007 0848 0512 6206 01
BIC/SWIFT: DEUTDEDB110

Verwendungszweck:

  • Patenschaftsprogramm Ukraine
  • PSP: Z.00093.00.410100
  • Name und Adresse Spender:in

Spenden über betterplace.org

 

 

 


 

FAQs für ukrainische Studierende

und Wissenschaftler:innen an der HU

FAQs für geflüchtete Studierende

und Wissenschaftler:innen in Berlin

Wohnangebote für geflüchtete Ukrainer:innen

 

Initiativen in der HU


Saving Ukrainian Cultural Heritage Online

Eine Arbeitsgruppe aus Studierenden der digitalen Fachinformatik Geschichte dokumentiert im Rahmen der globalen Initiative sucho.org (Saving Ukrainian Cultural Heritage Online) Kulturgutverluste in der Ukraine. Datenbanken und Quellensammlungen von ukrainischen Servern wurden kopiert und archiviert, bevor besagte Server möglicherweise durch Kampfhandlungen zerstört werden.

Weitere Informationen

 Zur Organisation und für freiwillige Helfer:innen 

 


 
Arrival Support

Die Freiwilligen nehmen die in Berlin ankommenden Flüchtlinge in Empfang und helfen ihnen bei der Ankunft in Deutschland. Sie vermitteln Unterkünfte, begleiten zu bereits organisierten privaten Unterkünften, unterstützen beim Kauf von Zugtickets für die Weiterreise, übersetzen…

Momentan werden insbesondere Personen gesucht, die Ukrainisch und Russisch sprechen und an den Ankunftsstellen HBF, ZOB und Ostbahnhof bei der Kommunikation unterstützen.

Gesucht werden auch ukrainisch- und russischsprachige Psycholog:innen, die an den Ankunftsstellen bereitstehen.

Zur Linksammlung zur Koordination der Hilfe

Kontakt: Lea Melle, lea.melle@hu-berlin.de

 



Labs friendly/open to Ukrainian scientists

Zur Liste der offenen Labore für ukrainischen Wissenschaftler:innen

Zur vollständigen Liste der Labore

 



Refugee Law Clinic Berlin

Die Refugee Law Clinic Berlin e.V. der HU bietet kostenlose und unabhängige Rechtsberatung für Geflüchtete und Migrant:innen in Berlin an.

Kontakt: info@rlc-berlin.org

Zur Webseite der Refugee Law Clinic Berlin

 



Krisenchat

Krisenchat ist ein Beratungs- und Versorgungsangebot, das im Mai 2020 während der Corona-Pandemie entstanden ist, mit dem Ziel, allen jungen Menschen Zugang zu professioneller Ersthilfe in Krisen anzubieten.

Zur Webseite von Krisenchat

Derzeit sucht Krisenchat ukrainisch- und russischsprachige Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen, um Kindern in akuter psychologischer Not zu helfen.

Kontakt: info@krisenchat.de oder auf Instagram und Facebook bei @krisenchat.de

 

Weitere Informationen

Sammelaktionen für Sachspenden in der HU und Berlin

 

Aktion: Tausche deinen Verbandskasten aus für die Ukraine

Gemeinsam mit einem Freund sammelt Mario Cypko, Exzellenzcluster Matters of Activity, (abgelaufene) Erste-Hilfe-Kästen für Ukrainer:innen, die nicht fliehen können. Benötigt werden auch (größere) Taschenlampen, Powerbanks und Wärmebildkameras (zum Auffinden von Opfern). Diese werden regelmäßig direkt in die Ukraine gebracht.

Die Aktion findet in Zusammenarbeit mit einem Krankenhaus in Lviv und einem Ausbildungszentrum für Freiwillige in der Region um Lviv statt. Spenden können im MoA-Büro zu den üblichen Bürozeiten (Mo-Do, 10-22 Uhr) abgegeben werden.

Warum Erste-Hilfe-Kästen? In den alten Erste-Hilfe-Kästen im Auto oder zu Hause befinden sich viele steril verpackte Erste-Hilfe-Produkte, die sonst oft weggeworfen werden, die aber in Ukraine dringend benötigt werden. Diese Aktion richtet sich an Unternehmen und Institutionen mit vielen Mitarbeitenden an wenigen Standorten, damit die Logistik nicht zu kompliziert ist. Es ist eine sehr eine gute Möglichkeit, individuelle und einfache Hilfe durch die Mitarbeiter:innen zu leisten und dabei Leben zu retten.

Kontakt

Mario Cypko
Exzellenzcluster Matters of Activity
mario.cypko@fu-berlin.de

 


 

Pilecki-Institut

Das polnische Kultur- und Forschungsinstitut nimmt täglich zwischen 10 und 18 Uhr Sachspenden am Pariser Platz 4A an. Besonders gefragt sind Kleidung, Medikamente, Powerbanks für die mobile Stromversorgung, Campingkocher, Lebensmittelkonserven, Handlampen und Erste-Hilfe-Kästen. Es wird darum gebeten, eine Liste mit den Hilfsgütern mitzubringen.

Adresse: Pariser Platz 4A

Zur Webseite des Pilecki-Instituts

Tel.: 030 27578956

 


 

Weitere Informationen

 

 

Expert:innen der HU zum Krieg in der Ukraine


Meldungen der Humboldt-Universität

 

 

Vergangenes

 

Solidaritätsveranstaltung für die Ukraine am 4. März


Humboldt-Universität stands with Ukraine – Unter diesem Motto versammelten sich am 4. März mehr als 350 Humboldtianer:innen auf dem Innenhof des Hauptgebäudes um ihre Solidarität auszudrücken. Peter Frensch, kommissarischer Präsident der HU, hielt eine Ansprache. Darauf folgte ein künstlerisches Programm mit Musik und Redebeiträgen von Studierenden der Slawistik.

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Humboldt-Universität zu Berlin | Presseportal | Themen | Open Humboldt Festival und Lange Nacht der Wissenschaften 2022

Open Humboldt Festival und Lange Nacht der Wissenschaften 2022

Die HU öffnet mit dem Open Humboldt Festival und der Langen Nacht der Wissenschaften ihre Tore. Vom 29. Juni bis 2. Juli 2022 lädt sie zu Vorträgen, Workshops, Ausstellungen, Konzerten, Podiumsgesprächen und Führungen ein.


Dieses Jahr zeigt das Festival, welche  Wechselwirkungen es zwischen Krisen der Natur und Herausforderungen für die Demokratie gibt. Highlight und großes Finale des diesjährigen Open Humboldt Festivals ist die Lange Nacht der Wissenschaften am 2. Juli 2022 von 17 bis 23 Uhr.

Weitere Informationen

Zum Open Humboldt Festival 2022

Zur Langen Nacht der Wissenschaften an der HU 20222

Humboldt-Universität zu Berlin | Presseportal | Themen | Sciencely – die Wissenschafts-App der HU

Sciencely – die Wissenschafts-App der HU

Die App sciencely verwandelt den Bahnhof der Wissenschaften Unter den Linden in Berlin-Mitte in einen Entdeckungsraum. Die App lädt zur spielerischen Erkundung der Ausstellung der HU am Bahnsteig der U6 ein.


Die Nutzer:innen erkunden Motive der Ausstellung und ihre Bedeutung in einem Chat – chatten Sie beim Besuch im Bahnhof, aber auch gerne unterwegs.

Per Bilderkennung oder Auswahl in der App kann mit Motiven der Ausstellungen gechattet werden. Motive der Ausstellung, architektonische Details, Denkmäler und sogar U-Bahnschilder erwachen bei der Entdeckungsreise mit sciencely in Berlin-Mitte zum Leben. Chatten Sie mit einem Tiefseetauchen, unterhalten Sie sich mit einem Waschbären oder erfahren Sie, was eine Gummiente über die Ozean erzählen kann.

Sie erhalten sciencely kostenfrei im App Store oder im Play Store.

Weitere Informationen

 

Sommersemester 2022

Informationen zum Start des Sommersemesters 2022 sowie Übersicht über Informationsveranstaltungen und Veranstaltungen von Instituten und Fakultäten


OPEN HUMBOLDT

Mit OPEN HUMBOLDT wagt die Universität nun – ganz im Sinne ihrer Gründer – eine „Expedition“ mit noch offenem Ausgang.


Innovative Kommunikations- und Austauschformate sowie die Fokussierung auf multidirektionalen Austausch sollen den Dialog zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Kultur intensivieren und verstetigen. Durch Einbindung von und Austausch mit diversen gesellschaftlichen Akteuren soll transdisziplinäre Forschung so langfristig auf ein neues Level gehoben werden.

Mit innovativen, neuen Austauschformaten will „die Humboldt“ nun neue Akzente in diesem fortwährenden Öffnungsprozess setzen. Dabei versteht sich OPEN HUMBOLDT auch als ein Experiment: Wie kann dieser so wichtige Austausch mit der Gesellschaft gelingen? Wer sucht mit unseren Forschenden den Dialog? Welche neuen Formate und Kanäle der Öffnung finden den Weg aus dem Elfenbeinturm?

Weitere Informationen

OPEN HUMBOLDT

Humboldt-Universität zu Berlin | Presseportal | Themen | Siebzehn Ziele für eine bessere Welt

Siebzehn Ziele für eine bessere Welt

Auf dem Wissensportal humboldts17.de, informiert die HU über Nachhaltigkeit, bereitet wissenschaftliche Ergebnisse und Erkenntnisse verlässlich und bürgernah auf und stellt sie für den gesellschaftlichen Diskurs zur Verfügung.


Mit dem Wissensportal humboldt17s.de, bietet die Humboldt-Universität zu Berlin eine Anlaufstelle zur Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit.

Das Webangebot orientiert sich an den 17 Nachhaltigkeitszielen, die im September 2015 von den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen verabschiedet wurden. Mit diesen Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals, SDGs) verpflichtete sich die Weltgemeinschaft unter anderem zur Beseitigung von Armut, zu Klimaschutzmaßnahmen oder Geschlechtergerechtigkeit bis zum Jahr 2030.

 

Humboldt-Universität zu Berlin | Presseportal | Themen | Pandemiebetrieb an der HU

Pandemiebetrieb an der HU

Informationen über aktuelle Entwicklungen und relevante Auswirkungen des Ausbruchs von COVID-19 (Corona Virus SARS-CoV-2) auf den Lehr-, Studien,- und Arbeitsalltag an der Universität.


Auf der Webseite Pandemiebetrieb an der Humboldt-Universität erhalten Sie Informationen zu den häufigsten Fragen und Antworten von Beschäftigten und Studierende, zu Impfmöglichkeiten an der HU sowie Informationen zu den Schnelltestzentren am Campus Mitte und Adlershof.

 

 

Humboldt-Universität zu Berlin | Presseportal | Themen | Zur Debatte um das neue Berliner Hochschulgesetz

Zur Debatte um das neue Berliner Hochschulgesetz

Das Berliner Hochschulgesetz (BerlHG) ist seit seinem Inkrafttreten am 25. September 2021 in der Diskussion. Besonders mit der Ankündigung des Rücktritts von Sabine Kunst sind viele Argumente zum Paragraf 110 auf dem Tisch. Unsere Zusammenschau gibt einen Überblick zum Thema.


Die Debatte um das Berliner Hochschulgesetz läuft bundesweit auf Hochtouren. Es geht dabei um Zukunft und Perspektiven des sogenannten wissenschfaftlichen Mittelbaus, insbesondere der Beschäftigungssituation von Postdocs. Seit der Rücktrittsankündigung von Sabine Kunst von ihrem Amt als Präsidentin der HU haben sich in den Medien viele Stimmen gemeldet. Nach ersten Einordnungen der Problemlage, kommen nun allmählich Lösungsvorschläge in die Diskussion.

Unsere Übersichtsseite sammelt aktuelle Berichte und Interviews zum Thema. 

Zur Debatte um das neue Berliner Hochschulgesetz

Humboldt-Universität zu Berlin | Presseportal | Themen | Diversität an der Humboldt-Universität

Diversität an der Humboldt-Universität

Die HU setzt sich mit den Themen Black Lives Matter, Diskriminierung und institutionellem und strukturellem Rassismus auseinander.


Die Humboldt-Universität zu Berlin versteht sich als Ort der Meinungspluralität, gegenseitiger Wertschätzung und Respekt. Aber auch die Humboldt-Universität ist nicht frei von Diskriminierung und Rassismus. Jede Hochschule ist ein Nukleus der Gesellschaft, auch in einer so vielfältigen und bunten Stadt wie Berlin. Strukturelle Diskriminierung und struktureller Rassismus sind leider noch viel zu sehr Realität in Berlin und Deutschland. Er macht auch vor der akademischen Community nicht halt.

Wir möchten Raum zur Diskussion schaffen, uns mit Diskriminierung und Rassismus auseinandersetzen und Informationen zu Black Lives Matter, Diversität und Anti-Rassimus bieten. Anmerkungen und Empfehlungen können an hu-online@hu-berlin.de geschickt werden.

Weitere Informationen

Webseite Diversität an der Humboldt-Universität zu Berlin

 

humboldt gemeinsam

Ziel des Programms humboldt gemeinsam ist es, bis 2023 mit der Softwarelösung SAP ein einheitliches Verwaltungssystem einzuführen.


Bereichsübergreifender, transparenter & effizienter

Insgesamt geht es darum, aufeinander abgestimmte, nutzerorientierte und durchgehende, alle Bereiche umfassende, Prozesse zu etablieren, die auf die Erhöhung der Datensicherheit, schnellere und vor allem transparente Prozessabläufe sowie eine verbesserte Steuerungsfähigkeit abzielen. Mitarbeitende können so in Zukunft ihre Arbeit qualitativ steigern und zeitlich effizienter gestalten. Dies führt zu einer erhöhten Arbeitszufriedenheit, nicht nur bei Mitarbeitenden in der Verwaltung sondern auch im wissenschaftlichen Bereich, der durch schlanke Verwaltungsprozesse optimal unterstützt wird.

Damit verbunden sind folgende zentrale Ziele für die Mitarbeitenden, für jeden Bereich und für die Humboldt-Universität insgesamt:

  • Eine Erhöhung der Transparenz der Prozesse.
  • Eine Zeitersparnis bei der Prozessbearbeitung.
  • Die Vermeidung der Mehrfacheingabe von Daten und unnötigen Medienbrüchen.
  • Die Generierung belastbarer Daten von hoher Qualität.

 

Das Programm im Überblick

Humboldt-Universität zu Berlin | Presseportal | Themen | Fachschaften, Fachschaftsinitiativen und Studierendenräte

Fachschaften, Fachschaftsinitiativen und Studierendenräte

Übersicht der studentischen Initiativen und Vertretungen der HU – der Fachschaften, Fachschaftsinitiativen und Studierendenräte und dem Referent_innenrat


Übersicht der studentischen Vertretungen der Humboldt-Universität vom Referat für Fachschaftskoordination des Referent_innenrats der HU:

 

Berliner Institut für Islamische Theologie:

  • (Fachschaftsinitiative Islamische Theologie)1

 

Juristische Fakultät:

 

Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät:

 

Lebenswissenschaftliche Fakultät: 

 

Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät:

 

Philosophische Fakultät:

 

Sprach- und Literaturwissenschaftliche Fakultät:

 

Theologische Fakultät:

 

Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät:

 

Zentralinistitut für Katholische Theologie:

 

Fakultätsübergreifend:

 

Treffen zur Fachschaftsvernetzung:

 

Charité – Universitätsmedizin Berlin:

 

1: noch nicht anerkannt

 

Referent_innenRat

Der RefRat vertritt die Student:innenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin (HU). Er ist an die Beschlüsse des Student:innenparlaments (StuPa) unmittelbar gebunden und erledigt die laufenden Geschäfte der Student:innenschaft. Der RefRat gliedert sich nach Arbeitsgebieten in sechzehn Referate (siehe Seitenmenü). Dabei versteht sich der RefRat explizit als politische Vertretung und nicht als Dienstleister:in. Je Referat gibt es ein bis zwei gleichberechtigte Referent:innen, die vom StuPa gewählt werden. Nur die sog. autonomen Referate werden von bestimmten studentischen Gruppen gewählt und anschließend vom StuPa bestätigt. Der RefRat ernennt zwei Sprecher:innen aus seiner Mitte.

Mehr Informationen zum RefRat sind auf deren Webseite zu finden.

 

Studentische Initiativen

Humboldt-Stipendium

Bewirb Dich bis zum 15. Januar 2021 für ein Humboldt-Stipendium im Rahmen des Deutschlandstipendiumprogramms der HU!


Die Humboldt-Universität zu Berlin (HU) vergibt zum Sommersemester 2021 erneut Humboldt-Stipendien (im Rahmen des Deutschlandstipendiumprogramms) an ihre Studierenden. Bewerben lohnt sich: Das Stipendium unterstützt engagierte Studierende mit sehr guten Leistungen mit monatlich 300 Euro für ein Jahr. Jedes Stipendium wird je zur Hälfte vom Bund und privaten Förderern wie Unternehmen, Stiftungen, Vereinen und Alumni getragen. Ausgewählt werden die Stipendiatinnen und Stipendiaten durch eine Auswahlkommission der Humboldt-Universität zu Berlin. Die Förderung beginnt im April 2021.

Bewerben über die Online-Plattform

 

Informationsveranstaltung

Interessierte Studierende können sich auch online beraten lassen. Am 21. Dezember 2020 und am 8. Januar 2021, jeweils zwischen 15 und 16 Uhr, können via Zoom Fragen gestellt werden.

Weitere Informationen

Kontakt

Team Humboldt-Stipendium
humboldtstipendium@hu-berlin.de

WiNS Adlershof

Mit dem Programm WiNS Adlershof (Women in Natural Sciences) unter dem Dach von FiNCA fördern wir daher die Doktorandinnen und Postdoktorandinnen am Campus Adlershof, um Frauen aktiv zu einer wissenschaftlichen Karriere zu ermutigen


Das Engagement für die Gleichstellung der Geschlechter auf allen Ebenen des wissenschaftlichen Arbeitens ist ein zentraler Punkt im Leitbild der Humboldt-Universität zu Berlin. Noch sind wir davon weit entfernt, da Frauen insbesondere in wissenschaftlichen Führungspositionen weiterhin stark unterrepräsentiert sind.

Mit dem Programm WiNS Adlershof (Women in Natural Sciences) unter dem Dach von FiNCA fördern wir daher die Doktorandinnen und Postdoktorandinnen am Campus Adlershof, um Frauen aktiv zu einer wissenschaftlichen Karriere zu ermutigen. Wir bieten jungen Frauen die Gelegenheit, Schlüsselqualifikationen zu erwerben, sich auszutauschen und mit Führungspersönlichkeiten aus Universität und Forschung zu vernetzen. Sie erhalten damit eine wirkungsvolle Unterstützung auf dem Weg zur Führungsposition - nach dem Motto: Potentiale erkennen, fördern und gekonnt einsetzen.

 

WiNS-Mentoring - Im Tandem zum Erfolg

Mentoring bietet die Gelegenheit, die nächsten Schritte auf dem eigenen Karriereweg strategisch zu planen und aus erster Hand Wissen über andere Karrierewege in der Wissenschaft zu erhalten. Die Teilnehmerinnen werden ein Jahr lang von einer erfahrenen Mentorin oder einem Mentor begleitet. Sie erhalten Einblicke in Arbeitsweisen und relevante Forschungsfelder oder auch zu Fragen, wie sich Beruf und Privatleben besser vereinbaren lassen. Bei regelmäßigen Treffen haben die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, eigene Ziele zu schärfen, anstehende Entscheidungen zu planen und die Umsetzung zu diskutieren. Und nicht zuletzt das eigene Netzwerk an Kontakten zu erweitern.

WiNS-Trainings

Schlüsselqualifikationen wie gutes Vortragen und professionelles Networking sind neben fachlichen Kompetenzen immer stärker gefragt, um langfristig in den Naturwissenschaften erfolgreich zu sein. WiNS Adlershof bietet hierzu ein modulares Qualifizierungsprogramm aus verschiedenen Workshops an, das das notwendige Knowhow für den Karriereweg - insbesondere hin zur Professur - vermittelt:

Online-Workshop: Agile project management: How to create successful projects and productive project-teams, 17./18. März 2021, jeweils 9 bis 12 Uhr mit Svenja Neupert (Trainerin und Coach)

Networking and information - For inspiration only!

WiNS Adlershof bietet allen interessierten Wissenschaftler*innen ein Forum für gegenseitigen Erfahrungsaustausch und Vernetzung. Regelmäßige Veranstaltungen mit Inputs zu relevanten Themen sowie Treffen mit Führungspersönlichkeiten und Nachwuchskräften aus den umliegenden Instituten bieten vielfältige Einblicke in die Arbeitsmöglichkeiten in der Wissenschaftsstadt. Darüber hinaus ermöglichen sie den Aufbau professioneller Netzwerke. Die Veranstaltungen finden auf Englisch statt, wenn nicht anders angegeben

WiNS Sommerschule 2021

Licht, Materie und Leben: Warum sehen wir, was wir sehen, und wie können wir es verstehen? vom 4. bis 5. Juni 2021 via Zoom

Bewerbungsschluss: 15. April 2021

 

Weitere Informationen

Website von WiNS Adlershof

Humboldt-Universität zu Berlin | Presseportal | Themen | Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien

Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien

Das Zentrum bündelt verschiedene wissenschaftliche Disziplinen, unterschiedliche Akteur:innen des Wissens und der Wissensvermittlung und vielfältige Formen der Auseinandersetzung mit der Kategorie Geschlecht in allen Feldern.


Das Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien

  • koordiniert Forschung und Lehre im Bereich der Geschlechterforschung/Gender Studies in allen beteiligten Fachdisziplinen an der Humboldt-Universität
  • bringt Gender-Kompetenzen aus allen Disziplinen zusammen
  • bietet einen eigenständigen transdisziplinären Master-Studiengang Gender Studies und einen BA-Studiengang als Zweit- und Beifach an
  • schlägt Brücken in unterschiedliche Öffentlichkeiten
  • ist Anlaufstelle für Lehrende, Forschende und Lernende aus aller Welt
  • kooperiert mit Geschlechterforschungszentren in Deutschland, Europa und im angloamerikanischen Raum

Das Zentrum bündelt, was für eine wissenschaftlich fundierte Auseinandersetzung mit Fragen der Geschlechterverhältnisse unverzichtbar ist: verschiedene wissenschaftliche Disziplinen, unterschiedliche Akteur_innen des Wissens und der Wissensvermittlung und vielfältige Formen der Auseinandersetzung mit der Kategorie Geschlecht in allen theoretischen und gesellschaftlich-praktischen Feldern.

  • Am Zentrum wird gedacht, gelehrt, gelesen, geschrieben, gefilmt, gesprochen, erlebt, diskutiert, präsentiert und ausprobiert, was sich über Geschlecht erkennen lässt. Im ZtG treffen sich über 17 Fächer, in denen an der HU zu Geschlechterfragen gearbeitet wird – es ist ein transdisziplinärer Zusammenhang, der Erkenntnis ermöglicht.
  • Am Zentrum finden Forschende und Lehrende, Lernende und Interessierte aus dem In- und Ausland, aus Hochschulen und aus der Öffentlichkeit einen Ort des Austauschs, der Vermittlung und der kritischen Reflexion von „Geschlecht“. Wir unterstützen Forschung und Recherche durch eine Struktur, die interdisziplinäre Arbeit befördert. Wissenschaftliche Veranstaltungen sollen die wissenschaftliche und eine breite Öffentlichkeit ansprechen und in der Gender Praxis wird Gender-Kompetenz geprobt.

Möglich wird all dies durch eine besondere Struktur, die sich nicht zuletzt aus der und den Geschichte(n)  der Gender Studies an der HU erklärt.

 

Weitere Informationen

Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien

Genderblog des des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterstudien

Humboldt-Universität zu Berlin | Presseportal | Themen | Das Humboldt Labor der Humboldt-Universität

Das Humboldt Labor der Humboldt-Universität

Die „moderne Wunderkammer“ im Humboldt Forum öffnet im Winter 2020/21.


Rendering der Projektion eines Fischschwarms für das Humboldt Labor

Rendering der Projektion eines Fischschwarms. Foto: schnellebuntebilder

Im Winter 2020/21 öffnet das Humboldt Labor der Humboldt-Universität in digitaler Form. Auftaktausstellung "Nach der Natur" präsentiert im Humboldt Forum in einer großen Bandbreite von Forschungsansätzen die Wechselwirkungen zwischen Klimawandel und Biodiveritätsverlust sowie den weltweiten Anfechtungen demokratischer Ordnungsprizipien.

Weitere Informationen

Webseite Humboldt Labor

Humboldt-Universität zu Berlin | Presseportal | Themen | Studienstart an der HU

Studienstart an der HU

Informationen zum Studienbeginn zum Wintersemester 2020/21 sowie Übersicht über zentrale Informationsveranstaltungen und Veranstaltungen von Instituten und Fakultäten


Zum Studienbeginn an der Humboldt-Universität zu Berlin helfen Ihnen zentrale Informationsveranstaltungen und Veranstaltungen der Fächer zum guten Start in Ihr erstes Semester.

 

Veranstaltungen zum Studienbeginn
Humboldt-Universität zu Berlin | Presseportal | Themen | HU im eingeschränkten Betrieb

HU im eingeschränkten Betrieb

Alle Informationen über aktuelle Entwicklungen und relevante Auswirkungen des Ausbruchs des COVID-19 (Corona Virus SARS-CoV-2) auf den Lehr-, Studien,- und Arbeitsalltag an der Universität.


Die Humboldt-Universität informiert im Blog über aktuelle Entwicklungen und relevante Auswirkungen des Ausbruchs des COVID-19 (Corona Virus SARS-CoV-2) auf den Lehr-, Studien,- und Arbeitsalltag an der Universität. Bitte schauen Sie regelmäßig auf diese Webseite, da sich die Informationslage kurzzeitig ändern kann. Wir arbeiten intensiv daran, die aktuellsten Informationen schnellstmöglich zur Verfügung zu stellen.

 

Weitere Informationen 

Blog zum eingeschränkten Betrieb an der HU

Humboldt-Universität zu Berlin | Presseportal | Themen | Datenschutzhinweis zu Emotet

Datenschutzhinweis zu Emotet

Forschung, Lehre und Verwaltung an der HU sind derzeit sicher. Der Computer- und Medienservice (CMS) der HU empfiehlt Nutzerinnen und Nutzer entsprechende Schutzmaßnahmen.


Die Humboldt-Universität zu Berlin (HU) wurde Anfang November durch Angriffe des Computervirus Emotet betroffen. Es wurden insgesamt neun (von rund 43.000 Accounts) an der HU mit der Schadsoftware infiziert. Seit dem Wochenende (Stand: 14. November 2019) wurden keine weitere Ausbreitung in der HU festgestellt.

Trotz einzelner Infektionen ist die HU weiterhin vollkommen handlungs- und funktionsfähig. Besonders gesicherte Netze und zentrale Dienste sind nicht betroffen. Unverzüglich nach Kenntnis der Infektion wurden Maßnahmen zur Eindämmung vorgenommen. Die betroffenen Rechner wurden gesperrt und vollständig neu aufgesetzt.

Der Emotet-Virus verbreitet sich über Mailanhänge. Häufig werden Empfänger gewählt, zu welchen der infizierte Account noch vor kurzer Zeit in Mailkontakt stand, so dass die virusbelastete Mail wie eine Gesprächsfortsetzung erscheint. Jedoch sind die Anreden und Texte oftmals kurz gehalten. Es wird direkt auf den Anhang verwiesen. Der Anhang enthält die höchst aggressive Schadsoftware. Emotet ist in der Lage, andere Schadprogramme nachzuladen und zu installieren (beispielsweise Banking-Trojaner, Ransomware).

Wir empfehlen, angehängte Dokumente nur zu öffnen, wenn Sie diese angefordert haben oder erwarten. Ferner raten wir bei Links in E-Mails oder PDF-Dokumenten zu erhöhter Vorsicht. Im Zweifelsfall sollten Sie den/die Absender_in vorab kontaktieren. Sofern es mit den Arbeitsaufgaben vereinbar ist, sollten Makros in den Sicherheitseinstellungen von Microsoft Office deaktiviert oder eine alternative Office-Lösung wie Open Office oder Libre Office eingesetzt werden.

Weitere Informationen zu Emotet

Webseiten des Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität

Benutzerberatung der HU

Die Benutzerberatung nimmt Verdachtsfälle via E-Mail entgegen (zur Analyse wird die verdächtige E-Mail oder Datei selbst benötigt).

IT-Sicherheitsbeauftragter der HU

It-sicherheitsbeauftragter@cms.hu-berlin.de

Datenschutzbeauftragte der HU

Gesine Hoffmann-Holland, Ansgar Heitkamp
datenschutz@uv.hu-berlin.de

Humboldt-Universität zu Berlin | Presseportal | Themen | Klassenfragen Folge 1: „Schon Aristoteles spricht von sozialen Klassen“

Klassenfragen Folge 1: „Schon Aristoteles spricht von sozialen Klassen“

In unserem Winterspecial beschäftigen wir uns mit Klassenfragen: Wofür brauchen wir den Klassenbegriff, was hat er mit sozialer Gerechtigkeit zu tun, wie entsteht eine Klassenidentität, wo zeigen sich Klassen in der Bildung und ist eine klassenlose Gesellschaft möglich?


Professor Dr. Hans-Peter Müller ist Professor für Allgemeine Soziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin, seit Oktober 2019 emeritiert. Seine Forschungsfelder sind unter anderem die Soziologie der Lebensführung sowie Sozialstruktur und Ungleichheit. Er ist Mitglied des Vorstands in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS).

Herr Professor Dr. Müller, wofür brauchen wir den Klassenbegriff überhaupt?

Heute wird der Klassenbegriff scharf kritisiert, weil wir offiziell im „Zeitalter der Gleichheit“ leben. Da darf es so etwas wie Klassen eigentlich nicht geben, weil sie Ausdruck sozialer Ungleichheit sind. Da fängt das Problem mit dem Klassenbegriff schon an: Er ist sowohl normativ als auch politisch unerwünscht. Aus sozialwissenschaftlicher Sicht aber ist er nützlich, um – ich sage es mal neutral – soziale Kreise innerhalb einer Gesellschaft zu unterscheiden. Klasse ist, wie der französische Soziologe Pierre Bourdieu gesagt hat, nichts anderes als Klassifikation. Wir teilen Menschen nach bestimmten Merkmalen ein – beispielsweise nach sozialer Lage, sozioökonomischer Ausstattung und Bildung. Dabei stellt man fest: Es gibt so etwas wie gesellschaftliche Hierarchien. Weil das aber im Zeitalter der Gleichheit ein Menetekel ist, wird diese Feststellung häufig mit politischen Forderungen nach sozialem Ausgleich.

In welchem Zusammenhang ist der Begriff der Klasse entstanden?

Der Begriff geht auf die Antike zurück. Schon Aristoteles spricht von sozialen Klassen. Auch Athen war eine Demokratie, aber keine Demokratie von Gleichen. Es gab Vollbürger, Nicht-Vollbürger und das, was wir heute Unter-Klasse nennen würden. Wichtig geworden ist der Begriff im Alten Rom, durch die „Classis“, wörtlich übersetzt „Flotte“. Die Römer haben den Begriff benutzt, um Menschen nach Steuerklassen einzuteilen. Das hat bis weit in die Neuzeit gewirkt. Noch im deutschen Kaiserreich hat der Steuerbegriff etwas mit dem militärischen Dienst zu tun. Wer sich selbst ausrüsten konnte, hatte Privilegien. Ritter haben Pferd und Rüstung selber mitgebracht. Ein Bauer hatte nur seine Mistgabel. Im indogermanischen Sprachraum war statt „Klasse“ der Begriff der Stände verbreitet: Die politische und kriegführenden Stände (bellatores), die betenden Stände (oratores) und der große Rest, die arbeitenden Stände (laboratores). Dazu gehörten auch die Proletarier, die besitzlosen und lohnabhängigen Stände. In traditionellen Gesellschaften sind Klassen kein Problem, weil die Menschen bis Jean-Jacques Rousseau der Meinung waren, dass Menschen von Natur aus ungleich sind.

Also ging es zuerst um eine Zustandsbeschreibung. Wann kamen soziale Kämpfe ins Spiel?

Soziale Kämpfe hat es in der gesamten Menschheitsgeschichte gegeben. Unterprivilegierte Gruppierungen haben dafür gekämpft, dass es ihnen besser geht – wie bei den Bauernaufständen zum Beispiel. Natürlich wurde auch in feudalen Gesellschaften versucht, das eigene Los zu verbessern. Dass diese Versuche als Klassenkämpfe tituliert werden, ist eine Folge des 19. Jahrhunderts und wurde stark durch Marx und Engels beeinflusst. Das kommunistische Manifest ist sicherlich das Gründungsdokument einer sehr scharfen politischen Klassenbegrifflichkeit, die mit der sozialen Frage verbunden ist. Denn durch die Industrialisierung entstand eine große Arbeiterklasse, deren Lebensbedingungen nicht zu den Versprechen der Französischen Revolution passt: Freiheit Gleichheit und Brüderlichkeit. Karl Marx erweckte den Anschein – was soziologisch gar nicht unbedingt der Fall sein muss – dass „Klassen“ immer Klassenkampf bedeutet und Klassen auch immer ein Klassenbewusstsein haben.

Derzeit scheint es eine Renaissance des Begriffs zu geben. Warum?

Es gab immer mal wieder Renaissancen des Begriffs – eine im Gefolge der Studentenrevolte 1968. Man hat in den Sechzigerjahren Marx wiederentdeckt und die alte Bundesrepublik Deutschland als Klassengesellschaft bezeichnet. Durchgesetzt hat sich das jedoch nicht wirklich. Es gab zwar so etwas wie eine marxistische Soziologie, die mit dieser Begrifflichkeit gearbeitet hat, aber es gab auch heftige Bedenken. Denn die alte Bundesrepublik war spätestens ab den Sechzigerjahren eine Gesellschaft, in der es permanent allen besser ging. In den Achtzigerjahren hat Ulrich Beck das mit dem Begriff „Fahrstuhleffekt“ auf den Punkt gebracht. Wenn alle „aufsteigen“, weil der Wohlstand wächst, verflüchtigt sich der Eindruck, zu einer Klasse zu gehören. Deshalb hat die bundesdeutsche Soziologie eher die Begriffe „Schicht“ oder „Milieu“ benutzt. Man hat gesagt: Klassen und Klassenkampf gibt es doch gar nicht mehr, denn wir haben Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände und Tarifautonomie. Dann wurde das Theorem der Individualisierung aufgestellt: Die Menschen streben mehr nach ihrem eigenen Wohlergehen und Selbstverwirklichung. Statt materieller werden postmaterielle Werte wichtiger.

Und heute?

In den letzten Jahren beobachten wir wieder eine Renaissance des Begriffs. Es wird zwar immer noch Wachstum und Wohlstand produziert, aber das übersetzt sich nicht in die Wohlfahrt aller, sondern nur einiger weniger. Die Ungleichheit innerhalb der westlichen Länder hat deutlich zugenommen. Man könnte sagen: Es gibt eine Renaissance der Klassen, weil die Menschen in komplett unterschiedlichen sozialen Lagen leben. Heute spricht man dabei nicht mehr vom Proletariat, sondern vom Prekariat. Der Begriff umfasst Menschen, die nur vorübergehend oder geringfügig beschäftigt sind, die sich keine Wohnung in den Innenstädten leisten können, nicht fürs Alter vorsorgen und keine Familie gründen können. Da stellen sich neue soziale Fragen.

Gibt es auch so etwas wie eine Renaissance des Klassenbewusstseins?

Das kommt immer darauf an, wie Sie das betrachten. Die Protestbewegung Occupy Wall Street hat behauptet: „Wir sind die 99 Prozent“. Interessanterweise wurde gesagt: Das ist eine klassenbasierte soziale Bewegung. Aber siehe da: Sie ist einfach im Sande verlaufen, weil die 99 Prozent intern sehr heterogen sind. Es war nur ein proklamiertes Klassenbewusstsein. Bei Marx ging es um die Industriearbeiter. Sie haben zusammen in Siedlungen gewohnt, die Familien haben untereinander geheiratet. Es gab einen unglaublichen internen sozialen Zusammenhalt, der für das selbstbewusste Klassengefühl gesorgt hat. Auch wenn man die Gelbwesten in Frankreich betrachtet, würde ich sagen: Nein, in einem technischen, soziologischen Sinne haben sie kein Klassenbewusstsein ausgebildet – aber ein Bewusstsein ihrer sozialen Lage: Wir haben zu wenig Ressourcen, um in dieser Gesellschaft mitmachen zu können, obwohl wir hart arbeiten. Man könnte sagen: Das ist die Klasse der Benachteiligten. Aber das ist eine externe Zuschreibung. Intern sind sie sehr unterschiedlich.

Das Interview führte Inga Dreyer

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Klassenfragen Folge 2: Streik für die Care Revolution

In unserem Winterspecial beschäftigen wir uns mit Klassenfragen: Wofür brauchen wir den Klassenbegriff, was hat er mit sozialer Gerechtigkeit zu tun, wie entsteht eine Klassenidentität, wo zeigen sich Klassen in der Bildung und ist eine klassenlose Gesellschaft möglich?


 

In der zweiten Folge der Reihe Klassenfragen geht es über die Rolle des Klassenbegriffs in der Geschlechterforschung.

Der Klassenbegriff bezieht sich bei Karl Marx auf das Verhältnis zwischen Ausbeutenden und Ausgebeuteten im Kapitalismus. Er hatte die Situation der Proletarier, die nur ihre Arbeitskraft besitzen und diese auf dem Markt als Ware verkaufen müssen, im Blick. Ausbeutungsverhältnisse gibt es noch immer. Aber können Vertreterinnen und Vertreter moderner Forschungsrichtungen wie den Gender Studies noch etwas mit den Marx’schen Theorien anfangen? Wäre es beispielsweise für Care-Arbeiterinnen möglich, sich im Sinne einer sozialen Klasse zu organisieren?

Klasse ist zuerst einmal ein Begriff, der den Zusammenhang zwischen Reichtum und Armut in kapitalistischen Gesellschaften untersucht, sagt Prof. Dr. Christine Bauhardt, Leiterin des Fachgebiets Gender und Globalisierung am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien der Humboldt-Universität. „Das Glück der Starken steht in direktem Zusammenhang mit dem Leid der Schwachen.“

Auch die Geschlechterforschung beschäftigt sich mit Herrschaftsverhältnissen. Sie richtet ihren Blick im Gegensatz zu Marx aber nicht nur auf bezahlte Lohnarbeitsverhältnisse, sondern auch auf weiblich konnotierte Sorge-, Haus- und Reproduktionsarbeit. Denn auch diese unbezahlten Tätigkeiten dienen der Anhäufung von Kapital und der Sicherung von Herrschaft, betont Christine Bauhardt, die aus Sicht der feministischen Ökonomiekritik argumentiert. „Von daher ist Klasse aus einer feministischen Perspektive ein Instrument, um zu verstehen, wie kapitalistische Produktionsweise und patriarchale Herrschaft gemeinsam funktionieren.“

Marx ging es auch um die Überwindung von Herrschaftszusammenhängen. Dafür brauche es Organisationsfähigkeit und Konfliktfähigkeit, erklärt Christine Bauhardt. Die Industriearbeiterschaft im späten 19. Jahrhundert traf sich beispielsweise in Gewerkschaftsräumen. Konfliktfähigkeit bewies sie, indem sie die Kapitalseite durch Streiks zwang, Arbeitsbedingungen zu verbessern.

In der Care-Arbeit sieht das anders aus. Weiblich besetzte Haus-und Sorgearbeit findet in der Privatsphäre der eigenen vier Wände statt. Es gibt keine Orte, um sich zu organisieren. Auch Streiks sind problematisch. Wenn Industriearbeiter die Produktion zum Stillstand bringen, kommen nur die Arbeitgeber zu Schaden, erklärt Christine Bauhardt. „Wenn aber Frauen ihre Arbeit in der sozialen Reproduktion einstellen, dann leiden Menschen ganz direkt darunter.“

Trotzdem gibt es Frauenstreik-Bewegungen – in Europa, aber auch darüber hinaus, berichtet die Politikwissenschaftlerin. Unter dem Stichwort „Care Revolution“ kämpfen Frauen (und Männer) für die Anerkennung reproduktiver Arbeit als ökonomisch höchst relevant. „Der feministische Frauenstreik ist ein sehr machtvolles Instrument, um zu zeigen, dass die ganze Gesellschaft stillgelegt wird, wenn Frauen diese Arbeiten nicht mehr übernehmen.“ Diese konkreten Erfahrungen widersprächen der These, Frauen könnten sich nicht im Sinne einer sozialen Klasse organisieren.

Was die universitäre Soziologie betrifft, beobachtet Dr. Mona Motakef, dass der Klassenbegriff wieder größere Beachtung findet. „Das liegt daran, dass Kapitalismusanalyse zeitweise als anrüchig und links galt. Heute wird anerkannt, dass kapitalistische Vergesellschaftung nichts Selbstverständliches ist und in seiner historischen Entwicklung analysiert werden muss“, sagt die Soziologin, die derzeit die Professur "Soziologie der Arbeit und Geschlechterverhältnisse" am Institut für Sozialwissenschaften der HU vertritt. Im Frühjahr 2020 erscheint ihr Buch „Prekäre Arbeit, prekäre Liebe. Über Anerkennung und unsichere Lebensverhältnisse“, das sie zusammen mit Prof. Dr. Christine Wimbauer geschrieben hat.

Sie forscht zum Zusammenhang von Arbeit und Geschlecht. „Wir haben beispielsweise gefragt, mit welchen Problemen unsicher Beschäftigte konfrontiert sind, wenn sie versuchen, Erwerbs- und Sorgearbeit zu vereinbaren.“ Eine Klassenperspektive spiele eine Rolle, obwohl sie den Begriff nicht verwendet. Sie spreche lieber von Prekarität und „prekären Lebenszusammenhängen“ statt vom Prekariat im Sinne einer neuen Klasse.

Der Klassenbegriff unterscheide zwischen Ausbeutern und Ausgebeuteten. „Das ist plakativ“, sagt Mona Motakef. Ihrer Meinung nach sind Lebenslagen – beispielsweise von Solo-Selbständigen im Medienbereich oder Care-Arbeiterinnen zu unterschiedlich, um sie in eine Schublade zu stecken.

Trotzdem sei der Klassenbegriff noch immer ein Schlüsselinstrument zur Erforschung von Ungleichheit. Verwendet wird er beispielsweise in der Intersektionalitäts-Forschung – in Verbindung mit anderen gesellschaftlichen Strukturkategorien wie Geschlecht, Ethnizität oder Alter. Verschiedene Merkmale, die Identitäten formen, werden dabei in den Blick genommen. „Die Intersektionalitäts-Debatte will uns darauf hinweisen, dass wir als Subjekte von unterschiedlichen Achsen sozialer Differenzierung durchzogen sind“, erklärt Christine Bauhardt. Im Intersektionalitätsansatz allerdings dominiere der englische Begriff „class“, derm Deutschen eher der Bedeutung von „Schicht“ entspreche und damit genau nicht den inneren Zusammenhang von ökonomischer Ausbeutung und Herrschaft zwischen Arm und Reich benennt.

Im Gegensatz zur Klassenanalyse nach Marx geht diese intersektionale Perspektive nicht nur von ökonomischen Fragen aus, sondern bezieht auch andere Faktoren sozialer Differenz ein, die zu Ungleichheit und Dominanzverhältnissen führen können. Wenn es allerdings um die Überwindung des kapitalistischen Systems gehe, stehe diese Perspektive in der Kritik, sagt Christine Bauhardt. Denn durch die Fokussierung auf unterschiedliche Identitäten und Differenzen gerate die gemeinsame Position der Herrschaftsunterworfenen im kapitalistischen System in den Hintergrund. „Soziale Differenzierungen sind funktional für den Kapitalismus, indem sie Solidaritäten verhindern“, sagt die Professorin. Kritisiert werde der Klassenbegriff für seine Homogenisierung unterschiedlicher sozialer Positionierungen, Nutzen bringe er im Sinne einer sozialen Mobilisierung und politischen Solidarisierung.

Autorin: Inga Dreyer

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Klassenfragen Folge 1: „Schon Aristoteles spricht von sozialen Klassen“