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Humboldt-Universität zu Berlin

Walther Bothe

8. Januar 1881 in Oranienburg – 8. Februar 1957 in Heidelberg

Der Experimentalphysiker Walther Bothe studierte von 1908 bis 1912 an der Berliner Universität Physik und wurde ein Jahr später Assistent am Physikalischen Institut der Landwirtschaftlichen Hochschule Berlin, wechselte dann an die Physikalisch-Technische Reichsanstalt. 1925 habilitierte er sich bei Max Planck und wurde außerordentlicher Professor an der Berliner Universität. 1929 ging er nach Gießen. Bothes Arbeiten waren ein wichtiger Beitrag zur Begründung der modernen Kernphysik, die sich mit Aufbau und Verhalten von Atomkernen beschäftigt. Für die Entwicklung der Koinzidenzmethode und der damit gemachten Entdeckungen erhielt er im Jahr 1954 den Nobelpreis für Physik.