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Humboldt-Universität zu Berlin

Peter Debye

24. März 1884 in Maastricht/Niederlande – 2. November 1966 in Ithaca/USA

Nach Professuren in Utrecht, Zürich und Leipzig war Peter Debye von 1934 bis 1940 Professor für Physik in Berlin und Direktor des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Physik sowie ab 1937 Ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Berlin. 1940 emigrierte er in die USA.

Debye leistete Pionierarbeit zur Strukturbestimmung der Stoffe im festen, flüssigen und gasförmigen Zustand. 1912 beschäftigte er sich mit Chemie bei sehr tiefen Temperaturen und erkannte dabei das Debyesche Gesetz. 1915 entwickelte er mit Paul Scherrer (1890-1969) das Debye-Scherrer-Verfahren zur Kristallgitterbestimmung.

1936 wurde dem Physiker der Nobelpreis für Chemie für seine Beiträge über Kristallphysik, Quantentheorie und Dipoltheorie verliehen.