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Humboldt-Universität zu Berlin

Max von Laue

9. Oktober 1879 in Pfaffendorf bei Koblenz – 24. April 1960 in Berlin

Max von Laue studierte Physik an mehreren Universitäten, darunter auch in Berlin. 1903 promovierte er bei Max Planck an der Berliner Universität, drei Jahre später folgten die Habilitation und seine Tätigkeit als Privatdozent in Berlin, bis er 1909 nach München ging. 1919 kehrte er als Professor an die Berliner Universität zurück und begann seine Tätigkeit am Kaiser-Wilhelm-Institut für Physik. Im Jahr 1912 entdeckte von Laue zusammen mit Walter Friedrich und Paul Knipping die Beugung von Röntgenstrahlen an Kristallen. Damit waren sowohl der Wellencharakter der Röntgenstrahlung als auch die Gitterstruktur der Kristalle erklärt. Für seine Arbeit erhielt von Laue 1914 den Nobelpreis für Physik.