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Humboldt-Universität zu Berlin

Otto Warburg

8. Oktober 1883 in Freiburg im Breisgau – 1. August 1970 in Berlin

Otto Warburg war Biochemiker, Arzt und Physiologe. Seine Promotion erlangte er bei Emil Fischer an der Berliner Universität und schloss ein Medizinstudium in Heidelberg mit Promotion ab. 1918 wurde er zum Leiter der Abteilung für Physiologie des neu gegründeten Kaiser-Wilhelm-Instituts für Biologie in Berlin-Dahlem berufen. In der Zeit von 1921 bis 1923 hatte er zudem eine außerordentliche Professur für Physiologie an der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Wilhelms-Universität inne. Im Zuge des Ausdifferenzierens der wissenschaftlichen Disziplinen wurde 1930 das Kaiser-Wilhelm-Institut für Zellphysiologie eröffnet, dessen Direktor Warburg wurde und bis 1967 blieb. Seine wissenschaftlichen Beiträge leistete er unter anderem über die Photosynthese der Pflanzen und den Stoffwechsel von Tumoren. Er entschlüsselte den Mechanismus der Zellatmung, wofür er 1931 den Nobelpreis für Medizin erhielt.