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Humboldt-Universität zu Berlin

Wilhelm Wien

13. Januar 1864 in Gaffken/Ostpreußen – 30. August 1928 in München

Wilhelm Wien studierte Mathematik und Naturwissenschaften in Göttingen und setzte sein Studium mit Mathematik und Physik in Berlin fort: Von 1883 bis 1885 arbeitete er am Laboratorium von Hermann von Helmholtz und erlangte seinen Doktortitel im Jahr 1886. 1892 habilitierte er sich an der Berliner Universität, verließ sie aber wegen der Übernahme einer Professur in Aachen. Wien dachte über den Zusammenhang des Maximums der Intensität der Strahlung in Abhängigkeit von der Temperatur des Strahlers nach. 1893/94 formulierte er das nach ihm benannte Verschiebungsgesetz und 1896 das Wiensche Strahlungsgesetz. Für seine Untersuchungen in diesem Bereich bekam er 1911 den Nobelpreis für Physik verliehen.