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Humboldt-Universität zu Berlin

Richard Willstätter

13. August 1872 in Karlsruhe – 4. August 1942 in Locarno

Richard Willstätter legte eine Bilderbuchkarriere als organischer Chemiker hin. 1894 Promotion, 1896 Habilitation, 1902 außerordentlicher Professor: alles in München. 1912 kam er an das neu gegründete Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie und lehrte gleichzeitig an der Friedrich-Wilhelms-Universität. 1916 kehrte er nach München zurück, wo er wegen des wachsenden Antisemitismus seine Professur 1924 aufgab. Später emigrierte er in die Schweiz.

Willstätters Forschungsschwerpunkte lagen unter anderem im Bereich der Farbstoffchemie, der Photosynthese und der Enzyme.

Für seine Untersuchungen der Farbstoffe im Pflanzenreich, vor allem des Chlorophylls, erhielt er 1915 den Nobelpreis für Chemie.