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Humboldt-Universität zu Berlin | Wirtschaft | NEWSLETTER zum Wissens- und Technologietransfer | Archiv | WTT Newsletter Juli 2018 | Humboldt & Wirtschaft: Karl Knauer gewinnt unter Mitwirkung des HU-Startups INURU den German Innovation Award 2018

Humboldt & Wirtschaft: Karl Knauer gewinnt unter Mitwirkung des HU-Startups INURU den German Innovation Award 2018

Ein leuchtendes Coca-Cola-Etikett macht Karl Knauer zu einem der „strahlenden“ Siegern des German Innovation Awards. Für das Flaschen-Etikett mit integrierter OLED-Technologie der INURU GmbH hat der Verpackungsspezialist aus Biberach nun erneut einen Preis gewonnen. Der Lichteffekt des Etiketts, der durch Drücken eines aufgedruckten „Play“-Zeichens aktiviert wird, ist so stark, dass er sogar in einer taghellen Umgebung auffällt und am POS alle Blicke auf sich zieht. Möglich ist dies durch gedruckte, flexible organische Leuchtdioden (OLEDs), die nicht nur extrem werbewirksam, sondern vollkommen nachhaltig und umweltverträglich sind.

Diese innovative Technologie wurde vom HU-Startup INURU entwickelt und patentiert.

Die Verantwortlichen des German Innovation Awards, die es sich zum Ziel gesetzt haben, „Innovationen auszuzeichnen, die die Zukunft gestalten und das Leben verbessern“, sind von der HiLight – printed OLEDs®-Technologie und deren Einsatzmöglichkeiten begeistert: Bis in wenigen Jahren können mit dieser OLED-Technik sogar Displays auf dünnem Papier gedruckt werden, auf denen Videoinhalte abgespielt werden können. Dies stellt eine Revolution für die gesamte Kommunikationsbranche und die Markeninszenierung dar! Der Phantasie für den Einsatz der OLED-Veredelung sind keine Grenzen gesetzt: Von Verpackungen, Labels, Aufstellern, bis hin zu Anzeigen in Zeitschriften oder auf Werbemitteln – für unzählige Anwendungsbereiche in unendlichen Variationen lassen sich mit der OLED-Technologie Botschaften beeindruckend inszenieren. Diese fantastischen Aussichten für den POS von morgen dürften für so manches Strahlen in den Augen der Marketingbranche sorgen. 

 

OLED – KURZ ERKLÄRT

OLEDs sind wenige Nanometer dünne, selbst strahlende, flächige Lichtquellen, die aus organischen Halbleitern bestehen. Sie werden vollständig mit allen elektronischen Komponenten inklusive der Batterien gedruckt. Der Vorteil: Im Gegensatz zu Elektrolumineszenz sind OLEDs 100-500 mal heller, sie benötigen aber nur einen Bruchteil der Energie und sind selbst auf stark gewölbten Oberflächen kostengünstig einsetzbar. In Zukunft werden sich sogar Videoinhalte auf die OLED-Etiketten drucken lassen.

 

Aus der Pressemitteilung der Karl Knauer KG.

 

Die INURU GmbH ist, genauso wie das IRIS Adlershof oder die Humboldt-Innovation GmbH (100%ige Tochterfirma der Humboldt-Universität), Mitglied im Innovationsnetzwerk für neue Materialien (INAM).

Ziel des Netzwerks ist es, innovative Materialien und Technologien in Elektronik, Optik und Photonik zu entwickeln und umzusetzen. Beispiele dafür sind kostengünstige Herstellungsprozesse durch neue Drucktechnologie, transparente, leitfähige Beschichtungen für Dünnschichtsolarzellen oder die Einführung organischer Leuchtdioden (OLED) in der Automobilbranche.

Das INAM-Netzwerk verknüpft nicht nur Wissenschaft und Wirtschaft, Forschung und Entwicklung. Ihm gehören auch Partner an, die helfen, Produkte marktreif zu entwickeln.