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Wirtschaft

Recap: Forum Junge Spitzenforscher - Mobilität

Sechs Nachwuchsforscher/innen ausgezeichnet – Das Forum Junge Spitzenforscher prämiert die innovativsten Anwendungsideen zum Thema Mobilität
Recap: Forum Junge Spitzenforscher - Mobilität

Fotograf: Manfred Vogel

Am 22. November fand die Abschlussveranstaltung des fünften Ideenwettbewerbs „Forum Junge Spitzenforscher“ im Tieranatomischen Theater der Humboldt-Universität zu Berlin statt. Der Wettbewerb wurde von der Stiftung Industrieforschung und der Humboldt-Innovation GmbH veranstaltet und richtet sich an junge Forschende in Berlin. Sechs Teams wurden im Rahmen der Veranstaltung für ihre Anwendungsideen aus der innovativen Grundlagenforschung im Bereich Mobilität ausgezeichnet. Der Wettbewerb wurde erstmals in Kooperation mit der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Technischen Universität Berlin und der Charité – Universitätsmedizin Berlin ausgerichtet.

In diesem Jahr stand das Thema Mobilität im Fokus. Ein Thema, das sich zum Megatrend in unserer Gesellschaft und zum Motor einer globalisierten Welt entwickelt hat. Sechs Finalistinnen und Finalisten wurden im Vorfeld ausgewählt, um ihre vielversprechenden Einreichungen von einer hochkarätig besetzten Expertenjury und einer interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren. Die namhafte Jury kürte die Gewinner des Wettbewerbs. Die ersten drei Plätze erhielten jeweils 10.000 EUR Preisgeld, die anderen Platzierten 2.000 EUR. Das Preisgeld soll der Weiterführung ihrer Forschung zugutekommen.

Die sechs Finalisten haben in diesem Jahr zudem die Möglichkeit, sich auf eine von drei Validierungsförderungen in Höhe von jeweils bis zu 50.000 EUR zu bewerben. Die Förderung wird von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe zur Verfügung gestellt, mit dem Ziel, die Ergebnisse in die Anwendung zu bringen. Das Programm stellte Dr. Jürgen Varnhorn, Leiter der Abteilung Energie, Digitalisierung, Innovation, vor.

An dieser Stelle möchten wir den Juroren Marius Baader (Verband der Automobilindustrie e.V.), Dr. Carsta Herpich (BVG), Jan Michael Hess (Ecosummit Ventures), Lutz Hübner (Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie), Dr. Martin Schön (Bombardier Transportation), Onno Szillis (Deutsche Bahn AG - DB mindbox), sowie Dr. Jürgen Varnhorn von der Senatsverwaltung für ihre Zeit und ihre Expertise danken.


Folgende Forschungsprojekte wurden ausgezeichnet:
  • 1. Platz: STIMSWIM – Schwimmen mit Elektrostimulation nach Querschnittslähmung (TU Berlin)
  • 2. Platz: Grandma, let`s go running: we got you wearables! (HU Berlin)
  • 3. Platz: BIGAP – Seamless Handover for High Performance WiFi Networks (TU Berlin)
Jeweils einen 4. Platz belegten:
  • Inklusion durch mehr Mobilität für Menschen mit Demenz (Charité)
  • Ganzheitliche Optimierung der Ampelsteuerung (HU Berlin)
  • Destination Prediction based on Partial Trajectory Data using Recurrent Neural Networks (TU Berlin)

 

Wir gratulieren herzlich allen Gewinnern!

 

Sehr erfolgreich war auch die Humboldt-Universität zu Berlin, die mit zwei Projekten im Finale vertreten war und einmal den zweiten und einmal den vierten Platz belegt hat:

Grandma, let’s go running: we got you wearables!

Alessandro Santuz, Dr. María Moreno Catalá

The ability to move during everyday life is not a banality when motor coordination is impaired. In the elderly and in patients affected by neurological disorders or by orthopaedic conditions, motor skills commonly degenerate. Yet, pharmacological treatments are often either unavailable or of limited effect and physical rehabilitation through exercise is the only viable solution to improve quality of life. Since 10 years, the group is developing evidence-based strategies to improve mobility. One of the approaches that is used is centred on the concept of muscle synergies, a theory stating that the central nervous system might simplify movement control by activating muscles in groups rather than individually. Proposal is to apply muscle synergies to a wearable-based device, with the aim of giving simple online feedback on motor control patterns to the people in need, improving their motor coordination and possibly reducing the risk of falling.

Ganzheitliche Optimierung der Ampelsteuerung

Prof. Dr. Max Klimm

Im Rahmen des Projekts soll ein Verfahren zur ganzheitlichen Optimierung der Steuerung aller Lichtsignalanlagen einer Stadt entwickelt und prototypisch für Berlin angewendet werden. Im Gegensatz zu anderen Ansätzen sollen dafür auch die Auswirkungen der Ampelsteuerung auf das Verkehrsgleichgewicht der gesamten Stadt einbezogen werden.

 

Impressionen von der Veranstaltung erhalten Sie hier: www.forumjungespitzenforscher.de/fjs_2018_impressionen

Die offizielle Presseerklärung der Veranstaltung finden Sie auch auf unseren Seiten: humboldt.gmbh/FJS_2018