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Ausschreibung der Medienkommission des Akademischen Senats: Förderprogramm 2020 für digitale Medien in Forschung, Lehre und Studium

Bewerbungsfrist ist der 3. Februar 2020

Die Medienkommission des Akademischen Senats unterstutzt 2020 mit ihrem Forderprogramm Projekte zur Forderung von Data Literacy an der Humboldt-Universität zu Berlin über eine Projektlaufzeit von zwölf Monaten. Projektanträge von Instituten, Fakultäten, Arbeitsgebieten und Zentraleinrichtungen können mit Mitteln für studentische Hilfskräfte sowie Sachmittelzuwendungen als Anschubförderung unterstützt werden. 

Data Literacy bezeichnet die Fähigkeit, kompetent mit Daten umzugehen und berührt die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens. Diese Kompetenz ist an sich nicht neu und Data Literacy auch keineswegs auf digitale Techniken beschränkt, aber der digitale Wandel hat Transformationsprozesse eingeleitet, die weitreichende Auswirkungen auf die Wissenschaft und ihre Forschungsdaten haben. Mit der zunehmenden Verfügbarkeit digitaler und digitalisierter Untersuchungsgegenstände (Daten jeder Art) werden Werkzeuge, Methoden und teilweise sogar Forschungsansätze in allen Disziplinen ausgebaut, verändert und neu definiert.  

 

Was kann gefördert werden?

Das Thema des Förderprogramms 2020 umspannt inhaltlich ein weites Feld. Einen aktuellen und umfangreichen Überblcik bietet die Diskussion beim Hochschulforum Digitalisierung. Dementsprechend können Anträge zu den verschiedensten Aspekten von Data Literacy in Forschung, Lehre und Studium eingereicht werden. Sie sollen je nach fachspezifischer Situation eine konkrete, nachhaltige und möglichst auch nachnutzbare Maßnahme sein, die innerhalb der Projektlaufzeit sinnvoll bearbeitet werden kann. Beispiele wären:

  • Erstellung von digital unterstützten Data Literacy-Angeboten im Rahmen des überfachlichen Wahlpflichtbereichs
  • Planung und Diskussion eines fachbezogenen Kompetenzprofils zu Data Literacy und dessen curriculare Einbettung
  • Kriterien- und Maßnahmenkatalog für den ethischen Umgang mit digitalen Daten (Erfassung, Dokumentation, Archivierung) u.v.m.

 

Wie wird gefördet?

Die Medienkommission berät über die Förderung von Projektvorhaben. Das Budget der Medienkommission ist begrenzt. Es können Projekte verschiedener Größenordnung gefördert werden. Eine bestimmte Fördergrenze ist nicht festgelegt. Die Förderhöhe richtet sich nach dem im Antrag für ein Vorhaben detailliert beschriebenen und nachvollziehbar begründeten tatsächlichen Bedarf. 

Im März 2020 werden die Antrangsteller*innen per E-Mail über die Entscheidungen der Medienkommission informiert. Sachmittel werden ab Bewilligungsdatum bereitsgestellt.

 

Was wird gefördert?

Das Förderprogramm zielt auf projektartige Vorhaben, d.h. zeitlich befristete Maßnahmen, deren Ergebnisse bei Eignung in den Regelbetrieb übernommen werden. Daueraufgaben können nicht finanziert werden. Der Anschub neuer Vorhaben hat Priorität vor Anschlussanträgen.

Anträge konnen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Hochschulbereich (auch Zentraleinrichtungen, nicht jedoch Charité oder Museum fur Naturkunde) eingereicht werden, die die Realisierung von Projekten im Rahmen der oben beschriebenen Grundsätze zum Ziel haben. 

Personalmittel sind ausschliesslich für sHK vorgesehen. Die Mittel können für bis zu 12 Monate mit einem Volumen von 41 Stunden/Monat zur Verfügung gestellt werden. Verträge mit sHK beginnen in der Regel am 1.7.2020 mit Start der gemeinsamen Projektlaufzeit der Projekte im Förderprogramm.

Die Sachmittel über 500 Euro netto werden zentral über die Beschaffungsstelle der Humboldt Universität beschafft und den Antragstellern für die Realisierung ihrer Projekte übergeben und dort inventarisiert. Reisekosten können nicht übernommen werden, ebensowenig Büro- und Verbrauchsmaterial, Bücher, fachspezifischer Laborbedarf und Messgeräte. Alle anfallenden Folgekosten (Reparaturen, Verbrauchsmaterialien, Software Updates) sind von der jeweiligen Einrichtung zu tragen. 

Bei mehreren Anträgen aus einer Einrichtung erwartet die Medienkommission eine Abstimmung auf Institutsebene, um Synergieeffekte zu nutzen und Prioritäten zu setzen. [...]
 

Weitere Information finden Sie hier.