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Beschäftigte

Die Inhalte werden regelmäßig aktualisiert.

Häufige Fragen

Stand: 4. Juni 2021

 

Lehre und Prüfungen

 

 


Arbeit vor Ort

 

 


Home Office

 

 


Zugang zu Gebäuden und Angeboten der Universität

 

 


Forschung
 

 


Dienstreisen, Exkursionen, Fortbildungen und Urlaub

 

 


Öffentliche Veranstaltungen

 

 


Pflege und Notbetreuung
 

 


Ausweitung des Kinderkrankengeldes

 

 


Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG)
 


Hilfsangebote der HU

 

 


Angebote der HU
 

 


Unfall
 

 


Sonstige Fragen
 

 

Antworten
 

Lehre und Prüfungen

 

Zur Unterstützung der Lehrenden hat die Humboldt-Universität im März 2020 eine ressortübergreifende Task Force Digitale Lehre gegründet. Die Task Force setzt sich aus Mitarbeiter:innen des Computer- und Medienservice, des bologna.labs und des International Office zusammen und hat zum Ziel, technische und didaktische Unterstützung zur Planung Umsetzung der digitalen Lehre aus einer Hand zu bieten.

 

Können Prüfungen in Präsenz durchgeführt werden?

Prüfungen können unter Einhaltung des Abstands von 1,5 Metern und der maximal für die jeweilige Fläche zugelassenen Personenzahl in Präsenz durchgeführt werden. Alle Abstands- und Hygieneregeln - insbesondere das Tragen einer FFP2-Maske - sind verpflichtend.

Bitte beachten Sie die Handreichung zur Durchführung von Präsenzprüfungen.

 

Informationen und Übersicht über die Angebote der Task Force Digitale Lehre

 

Wie findet das Sommersemester 2021 statt?

Der Lehrbetrieb des Sommersemesters 2021 findet weiterhin im Grundsatz digital statt. Ausnahmen bilden zwingend erforderliche Praxisformate, die sich einer digitalen Durchführung grundsätzlich entziehen, wie z.B. Labor- oder Werkstattpraktika und Sportpraktische Übungen. Über die Erforderlichkeit entscheiden die Dekanate.

Es können Lehrveranstaltungen in Präsenz angeboten werden, die bereits vor Beginn der Vorlesungszeit im Vorlesungsverzeichnis entsprechend gekennzeichnet worden sind. In Ausnahmefällen können die Dekanate darüber hinaus einzelne weitere Lehrveranstaltungen in Präsenz freigeben. In diesen Fällen ist zwingend ein digitales oder hybrides Alternativangebot vorzuhalten.

Zu Präsenzlehrveranstaltungen und Praxisformaten können maximal 40 Personen zugelassen werden. Studierende, die daran teilnehmen, müssen jeweils zu Beginn einen negativen Testnachweis erbringen, der nicht älter als 24 Stunden ist. Geimpfte un Genesene müsen einen Nachweis erbringen.

Darüber hinaus ist das Tragen einer FFP2-Maske oder einer Maske mit vergleichbarem Schutzstandard (z.B. Masken des Typs KN95, N95, KF94) während der Präsenzprüfungen und Praxisformate verbindlich vorgeschrieben.

 

Wie führe ich eine Präsenzlehrveranstaltung durch und was muss ich dabei beachten?

Bitte entnehmen Sie alle Informationen diesbezüglich dem Leitfaden zur Durchführung von Präsenzlehrveranstaltungen (PDF).

 

Was ist der „Fonds zur Teilhabe am Online-Campus" (Technikfonds) und wie können Mittelaus diesem beantragt werden?

Der „Fonds zur Teilhabe am Online-Campus" (Technikfonds) unterstützt Studierende und Lehrbeauftragte bei der Teilhabe am Digitalsemester, indem er die Anschaffung von Hard- und Software sowie die Arbeitsplatzausstattung fördert. Bewerber:innen haben die Möglichkeit, je nach Bedarf 200, 400 oder 500 Euro zu erhalten. Die Antragstellung erfolgt ausschließlich online. Alle Informationen finden Sie auf den Webseiten des Studierendenwerks Berlin.

 


Arbeit vor Ort

Kann man sich an der HU auf Corona testen lassen?

Angehörige der Universität können sich einmal täglich kostenfrei im Auditorium des Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrums, Seiteneingang/Geschwister-Scholl- Straße 1, testen lassen. Medizinisch geschultes Personal führt dort jeweils montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr Schnelltests durch. Nach dem Nasen-Rachenabstrich steht das Testergebnis etwa 15 Minuten später zur Verfügung.

Ein weiteres Testzentrum befindet sich am Campus Adlershof am studentischen Begegnungszentrum „Motorenprüfstand", Newtonstraße 16.

 

Was ist zu beachten, wenn man sich an der HU testen lassen möchte?

Zur Vereinfachung des Anmeldevorgangs in den Testzentren werden HU-Angehörige gebeten, folgende Bescheinigung ausgefüllt und in zweifacher Ausführung im Testzentrum vorzulegen.

Bescheinigung als PDF herunterladen

Bitte unbedingt beachten:

  • Rund 15 Minuten vor dem Schnelltest sollen Testpersonen auf das Zähneputzen, Trinken, Rauchen, Kaugummikauen, Bonbonlutschen, Gurgeln oder ähnliches verzichten.
  • Die HU erhält keinerlei Informationen darüber, wer sich testen lässt. Auch über das Testergebnis erhält die HU selbstverständlich keine Kenntnis.

Zur Terminbuchung gelangen

 

Welche Abstands- und Hygieneregeln gelten an der Humboldt-Universität?

1. Mund-Nasen-Bedeckung (MNB): Gemäß der SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Landes Berlins ist auf sämtlichen Verkehrsflächen und in Gemeinschaftsräumen (Kopierraum, Teeküche, WC etc.) das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Form einer medizinischen Gesichtsmaske verpflichtend (OP-Masken, KN95-Masken ohne Ventil oder FFP2-Masken ohne Ventil).

Die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung gilt darüber hinaus in allen Räumen der Universität, wenn mehr als eine Person anwesend ist. Am eigenen Arbeitsplatz darf weiterhin ohne Maske gearbeitet werden.

Für Büros mit Mehrfachbelegung, Großraumbüros, Laboratorien und dergleichen, die durch geeignete Maßnahmen entsprechend der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards gesichert sind, besteht keine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Hier wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung dringend empfohlen.1

Für Personen, denen aus Behinderungsgründen die Notwendigkeit ständiger Begleitung zuerkannt wird bzw. die nicht die geltenden Abstands- und Hygieneregeln einhalten können, gelten Ausnahmen.

2. Lüftung: In geschlossenen Räumen kann die Konzentration von Viren stark ansteigen. Regelmäßiges Stoßlüften senkt die Viruslast. Daher sollte in Corona-Zeiten in Büro-, Veranstaltungs- und Seminarräumen alle 20 Minuten für mindestens fünf bis zehn Minuten über die gesamte Fensterfläche gelüftet werden. Bei kalten Außentemperaturen im Herbst und Winter können drei bis fünf Minuten ausreichen, während im Sommer bei höheren Außentemperaturen erst nach zehn Minuten der gleiche Luftaustausch erreicht wird. In Besprechungs-, Veranstaltungs- und Seminarräumen sollte zusätzlich vor und nach jeder Veranstaltung gut durchgelüftet werden.

3. Distanz halten: Wahren Sie jederzeit einen Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern gegenüber anderen Menschen, beispielsweise durch einen hinreichenden Sitzabstand in Büros, Arbeitsräumen, Prüfungssituationen etc.

4. Richtiges Händewaschen: Waschen Sie Ihre Hände mehrmals pro Tag und anlassbezogen gründlich mit Wasser und Seife.

5. Auf Händeschütteln verzichten: Vermeiden Sie den Handschlag bei Begrüßung, Vorstellung, Verabschiedung etc.

6. Hände vom Gesicht fernhalten: Vermeiden Sie es, Augen, Nase und Mund zu berühren.

7. Hygienisch husten und niesen: Husten und niesen Sie in Ihren Ärmel bzw. in Ihre Armbeuge, keinesfalls in die Hand! Halten Sie dabei größtmöglichen Abstand zu anderen Menschen und wenden Sie sich von Ihrem Gegenüber ab.

8. Richtige Nasenhygiene: Benutzen Sie ausschließlich Papiertaschentücher. Entsorgen Sie diese unmittelbar nach Gebrauch, vorzugsweise in einen geschlossenen Mülleimer.

9. Oberflächen regelmäßig reinigen: Reinigen Sie Ihren persönlichen Arbeitsbereich wie Schreibtisch, Telefon, Tastaturen etc. regelmäßig, um eine Schmierinfektion zu verhindern. Herkömmliche Haushaltsreiniger reichen zu diesem Zweck aus; Desinfektionsmittel sind nicht erforderlich. Die allgemeine Reinigung von Böden, Lichtschaltern, Aufzüge etc. erfolgt durch den Reinigungsdienst.

10. Risikogruppen besonderes schützen: Für Personen über 60 Jahre und für chronisch Kranke wird gemäß den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut eine Impfung gegen Pneumokokken-Infektion und gegen Keuchhusten empfohlen. Entsprechende Impfungen sollten unverzüglich erfolgen.

Abstands- und Hygieneregeln sind jederzeit zwingend einzuhalten. Eine Zusammenfassung finden Sie im Rahmenhygieneplan der HU (PDF).

11. Aufzüge: Bitte benutzen Sie Aufzüge nur einzeln und mit Mund-Nasen-Schutz

1 Entsprechend des Infektionsgeschehens kann es im Gültigkeitszeitraum der Dienstanweisung zu Modifikationen der Beschränkung kommen, über die gesondert informiert wird.

 

Wie stellt die Humboldt-Universität Desinfektionsmittel zur Verfügung?

In allen Gebäuden der HU stehen Sanitäranlagen mit Wasser, Seife und Trocknungsmöglichkeit zur Verfügung. Damit sind die Voraussetzungen nach den Empfehlungen des RKI ausreichend gegeben, sich entsprechend der Hygienevorgaben die Hände zu waschen.

Die HU stellt darüber hinaus für Bereiche, in denen dies arbeitsbedingt zwingend erforderlich ist, Desinfektionsmittel für die Hände- und Flächendesinfektion in 500-ml-Flaschen zur Verfügung.

Verteilung: Das Desinfektionsmittel wird in 500 ml-Flaschen mit Klappdeckel zur Verfügung gestellt. Die Flaschen sind als Eigentum der HU gekennzeichnet. Für die Erstausstattung mit Desinfektionsmitteln für Bereiche, in denen dies zwingend erforderlich ist, benennen die Fakultäts-/Institutsleitungen eine Kontaktperson.

Bitte für diese Kontaktperson Namen, Adresse, Telefonnummer und die Art des benötigten Desinfektionsmittels (Hände- oder Flächendesinfektion) an den Bereich Arbeitsschutz melden.

Wenden Sie sich bei Bedarf bitte an: pandemie.ta@hu-berlin.de

Für die Erstausstattung erfolgt eine direkte Belieferung mit 500 ml-Flaschen mit Klappdeckel an die benannte Kontaktperson. Die Kontaktpersonen übernehmen die weitere Verteilung.

Der Austausch leerer Desinfektionsmittelflaschen erfolgt über folgende Stellen:

  • Mitte: Wachschutz Hauptgebäude (Unter den Linden 6)/ Wachschutz Campus Nord (Philippstr. 13)
  • Adlershof: Gefahrstofflager/Institut für Chemie
  • Dahlem: wird durch die Fakultätsleitung festgelegt.


Die Ausgabe von Desinfektionsmittel an den oben genannten Stellen erfolgt ausschließlich im Verhältnis 1:1 gegen die Rückgabe leerer Behälter, die mit dem HU-Logo versehen sind.

 

Ich benötige Masken und Tröpfchenschutzwände für meinen Arbeitsbereich. An wen kann ich mich wenden?

Masken und Tröpfchenschutzwände werden bedarfsgerecht und nach gemeinsamer Prüfung der Notwendigkeit (Risikogruppen, Organisationseinheiten mit erhöhter Durchlauffrequenz) von der Technischen Abteilung ausgegeben.

All jenen, die zwingend vor Ort arbeiten müssen, stellt die HU medizinische Masken zur Verfügung. Beantragung und Verteilung erfolgen über die jeweiligen Dekanate bzw. Leitungen der Einrichtungen bei der Technischen Abteilung.

Wenden Sie sich bitte bei Bedarf an: pandemie.ta@hu-berlin.de

 

Wer beurteilt die Gefährdungssituation der Arbeitsbereiche?

Die Dienstvorgesetzten jeder Organisationseinheit sind verpflichtet1, ihre Verantwortungsbereiche auf Grundlage einer entsprechenden Gefährdungsbeurteilung auf die aktualisierte SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel zu überprüfen und einzuleitende Maßnahmen zu dokumentieren. Beratung und Unterstützung bieten hierbei die Fachkräfte für Arbeitssicherheit des Referats Arbeits- und Umweltschutz der Technischen Abteilung sowie die zuständigen Betriebsärztinnen des Arbeitsmedizinischen Zentrums der Charité.

1 Vgl. Verwaltungsanweisung über Verfahren und Zuständigkeiten zur Umsetzung von Rechtsvorschriften des Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzes an der HU

 

Hinweise und Dokumente zur Durchführung der Gefährdungsbeurteilung (GfBU) 

 

 

Welche Regeln gelten für das Arbeiten?


Grundsätzlich ist das Arbeiten in Präsenz seit dem 7. Juli wieder möglich. Die Abstands- und Hygieneregeln, die im Rahmenhygieneplan verankert sind, gelten weiter. Auch die arbeitsplatzspezifische Gefährdungsbeurteilung hat weiterhin Gültigkeit und muss berücksichtigt werden.

Mitarbeitende können mit ihren Dienstvorgesetzten nach Abwägung der jeweiligen Rah­menbedingungen bis auf weiteres weiterhin Vereinbarungen zur Flexibilisierung und mobilen Arbeit treffen.

Jede:r Mitarbeiter:in hat ihre:seine Präsenzzeiten fortlaufend zu dokumentieren. Die Anwesenheit ist unabhängig von der individuellen Arbeitszeiterfassung schriftlich festzuhalten. Die Dokumentation ist auf Verlangen der:dem jeweiligen Fach-/Dienstvorgesetzten, der zentralen bzw. den dezentralen Pandemiebeauftragten zur Nachverfolgung von Infektionsketten vorzulegen.2

1 Zu diesen zählen auch studentische Beschäftigte und Auszubildende.
2 Diese Regelung gilt auch für Studierende, die im Rahmen von Gremientätigkeiten die Räumlichkeiten der Universität nutzen.

 

Wer darf in Räumen der HU arbeiten?

Alle Beschäftigten können ihren Arbeitsplatz unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften nutzen. Das gilt auch für Wissenschaftler:innen ohne Dienst- oder Beschäftigungsverhältnis mit der HU, die etwa über Stipendien oder Lehraufträge in Forschungs- und/oder Lehrzusammenhänge der Humboldt-Universität eingebunden sind. Auch studentische Beschäftigte und Auszubildende können vor Ort arbeiten. Wichtig: Die geplante Anwesenheit ist mit den Dienstvorgesetzten abzustimmen.

 

Wie gestaltet sich die Raumnutzung von Büros und Arbeitsbereichen?

In der Regel ist die Raumnutzung auf je eine Person pro Büro und Arbeitstag zu beschränken; sofern erforderlich, soll zu diesem Zweck eine rollierende Präsenz und Raumbelegung erfolgen.

Sofern eine Mehrfachbelegung in Großraumbüros, Laboratorien und dergleichen unumgänglich sein sollte, müssen die Abstands- und Hygieneregeln jederzeit eingehalten werden können. Andernfalls müssen technische Vorkehrungen, beispielsweise in Gestalt transparenter Abtrennungen (Spuckschutz) bereitgestellt werden, um das Infektionsrisiko zu minimieren.

Die Anwesenheit der Mitarbeiter:innen soll für jeden Bereich möglichst in fester Teamkonstellation und gleichmäßig auf die Tage Montag bis Freitag verteilt werden.

 

Welche Regeln gelten für Sitzungen und Präsenzsitzungen?

Grundsätzlich gilt: Sitzungen und Besprechungen jeglicher Art, die keine besonderen Erfordernisse an die Rechtssicherheit von Abstimmungs- und Beschlussverfahren stellen, sollen weiterhin in digitaler Form erfolgen.

Ist eine Sitzung in Präsenz aus wichtigem Grund unumgänglich, so muss diese in einem für Veranstaltungen zertifizierten Raum stattfinden. Weiterhin gelten alle Abstands- und Hygieneregeln - insbesondere das Tragen einer FFP2-Maske ist verpflichtend.

Die Einhaltung der Hygieneregeln und die Anwesenheitsdokumentation sind durch die ausrichtende Organisationseinheit/Sitzungsleitung sicherzustellen. Zur barrierefreien Teilhabe an Präsenz-Sitzungen – etwa von Risikopersonen - ist im Vorfeld Bedarf hybrider Sitzungsform zu klären.

Sitzungen sämtlicher Organe und Gremien der akademischen Selbstverwaltung einschließlich der Fachschaftsräte und Fachschaftsratsinitiativen sollen nach Möglichkeit in
digitaler Form durchgeführt werden. Die Hochschulöffentlichkeit oder Öffentlichkeit der
Beratung kann in diesem Fall durch eine öffentlich zugängliche Videoübertragung der
Sitzung hergestellt werden.

Gremiensitzungen können in Präsenz durchgeführt, wenn ein hinreichend großer, dauernd belüfteter Raum zur Verfügung steht, der die Einhaltung der besonderen Regelungen für den Zugang sowie die geltenden Abstandsmaße durch eine entsprechende Sitzordnung gewährleistet. Bei der praktischen Durchführung sind die einschlägigen Hygieneregeln einzuhalten. Über die Durchführung entscheidet der*die jeweilige Sitzungsleitung.

 

Wie und warum muss der Aufenthalt in der HU dokumentiert werden?

Um die Verbreitung von Covid-19 einzudämmen, wird die Arbeit vor Ort von der Leitung des jeweiligen Bereichs organisiert und dokumentiert. Präsenzzeiten der Beschäftigten sowie Raumbelegungen werden täglich und unabhängig von der individuellen Arbeitszeiterfassung schriftlich dokumentiert. Das ermöglicht im Bedarfsfall eine effektive Nachverfolgung von Infektionsketten.

 

Ich wurde auf Anordnung des Gesundheitsamts unter behördlicher Quarantäne gestellt. Was muss ich tun? 

Wenn Sie oder eine mit Ihnen zusammenlebende Person auf Anordnung des Gesundheitsamts gemäß § 30 Infektionsschutzgesetz unter behördliche Quarantäne gestellten werden, melden Sie sich bitte umgehend telefonisch bei Ihrem Dienstvorgesetzten.

Im Falle einer COVID-19-Erkrankung besteht eine Informationspflicht gegenüber dem Arbeitgeber.

Eine Erkrankung bzw. ein begründeter Verdachtsfall einer COVID-19-Erkrankung ist durch den:die Betroffene unverzüglich der:dem Vorgesetzten (telefonisch/ ggf. per Mail) und der Personalabteilung (per Mail) zu melden zur Übermittlung folgender Angaben: Name, Vorname, Organisations-einheit, Status (Beschäftigte:r, Studierende:r), Art des Ausfalls (erkrankt, amtliche Quarantäne, prophylaktische Quarantäne), Beginn (und Ende) des Krankenstandes.
Weiterführende Regelungen entnehmen Sie bitte dem Leitfaden zum Umgang miz Verdachssfällen und bei steigenden Infektionszahlen (PDF).

 

Gibt es besondere Regelungen für Schwerbehinderte und Risikogruppen?

Besondere Regelungen gelten für Risikogruppen im Sinne der Definition des RKI sowie für Schwerbehinderte. Es ist Flexibilität aller Beteiligten erforderlich und ggf. kommt auch ein vorübergehender Arbeitsplatzwechsel oder die Zuweisung anderer, im Homeoffice besser zu erledigender Aufgaben in Betracht. Mitarbeitende, die zu einer Risikogruppe zählen, wenden sich bitte an ihre Dienstvorgesetzten.

Bei der Bewertung des individuellen Risikos in Verbindung mit einer arbeitsplatzspezifischen Gefährdungsbeurteilung wirken die Betriebsärztinnen mit. Ärztliche Atteste und die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe sind zwingend zu beachten.

 

Gibt es besondere Regelungen für schwangere Mitarbeiterinnen?

Schwangere können auf Wunsch ebenfalls im Homeoffice eingesetzt werden, sofern nicht bereits aus anderen Gründen ein Beschäftigungsverbot besteht. Der Wunsch der Schwangeren zum Arbeiten in Präsenz ist dem:der Dienstvorgesetzten schriftlich zu erklären und zu archivieren. Es wird dringend eine vorherige Beratung durch die Betriebsärzte des AMZ empfohlen. Die allgemeinen Pflichten bei Schwangerschaften zur Gefährdungsbeurteilung und zum Treffen von Schutzmaßnahmen nach § 13 MuSchG bleiben davon unberührt.

Ansprechpartnerinnen des AMZ: Ines Riebeling (ines.riebeling@charite.de) und Dr. Ute Anske (ute.anske@charite.de)

 

Wie sollen Bewerbungsgespräche geführt werden? Können diese in Präsenz durchgeführt werden?

Bewerbungsgespräche können in Präsenz sowie digital durchgeführt werden.  Für Teilnehmende, die nach Klassifizierung des RKI besonders gefährdet sind und/oder mit Schwerbehinderung, müssen weiterhin digitale Formate angeboten werden.

 

Finden Beratungen in Präsenz statt?

Alle Beratungsangebote, inklusive Sprechstunden, finden weiterhin telefonisch, per Video oder per E-Mail statt. In Ausnahmefällen können sie vor Ort durchgeführt werden, soweit die erforderliche Schutz- und Hygienebestimmungen erfüllt sind. Die Entscheidung obliegt der:dem Dienstvorgesetzten.

 

Wie soll mit Verdachtsfällen umgegangen werden?

Im Falle einer COVID-19-Erkrankung besteht eine Informationspflicht gegenüber dem Arbeitgeber. Eine Erkrankung bzw. ein begründeter Verdachtsfall einer COVID-19-Erkrankung ist durch den:die Betroffene unverzüglich der:dem Vorgesetzten und der Personalabteilung (per Mail) zu melden zur Übermittlung folgender Angaben: Name, Vorname, Organisations-einheit, Status (Beschäftigte:r, Studierende:r), Art des Ausfalls (erkrankt, amtliche Quarantäne, prophylaktische Quarantäne), Beginn (und Ende) des Krankenstandes.

Weiterführende Regelungen entnehmen Sie bitte dem Leitfaden zum Umgang miz Verdachssfällen und bei steigenden Infektionszahlen (PDF).

 


Homeoffice

 

Ist das Arbeiten im Homeoffice möglich?

Grundsätzlich ist das Arbeiten in Präsenz seit dem 7. Juli wieder möglich. Die Abstands- und Hygieneregeln, die im Rahmenhygieneplan verankert sind, gelten weiter. Auch die arbeitsplatzspezifische Gefährdungsbeurteilung hat weiterhin Gültigkeit und muss berücksichtigt werden.

Mitarbeitende können mit ihren Dienstvorgesetzten nach Abwägung der jeweiligen Rah­menbedingungen bis auf weiteres weiterhin Vereinbarungen zur Flexibilisierung und mobilen Arbeit treffen.

Notwendige Voraussetzungen für die Arbeit im Homeoffice sind:

  • die organisatorische (auch technische) Möglichkeit, um im Homeoffice zu arbeiten;
  • die Möglichkeit, definierte Aufgaben im Homeoffice ohne Nachteil für Prozess- und Arbeitsqualität umzusetzen;
  • eine bindende Absprache mit der:dem Dienstvorgesetzten, die;der für ihren:seinen Verantwortungsbereich plant.

In Abstimmung mit der:dem Vorgesetzten können alle Optionen alternativer Beschäftigungsmöglichkeiten genutzt werden, die Arbeit mit Betreuungspflichten besser in Einklang zu bringen ist. Ist das nicht möglich, kann auf Zeitguthaben und/oder Resturlaub aus dem Jahr 2020 oder die Regelungen zur Freistellung für Kinderbetreuung wie z.B. die erhöhten Kinderkrankentage zurückgegriffen werden.

Ist diese Möglichkeit ausgeschöpft, kann eine bezahlte Freistellung erfolgen. Die Betreuungsnotwendigkeit ist gegenüber den Vorgesetzten glaubhaft zu machen.

Lehrende mit Betreuungspflichten können weiterhin alle Möglichkeiten ausschöpfen, um die Erfüllung ihrer Lehrverpflichtung flexibel zu gestalten: asynchrone digitale Lehre, Aufgabenteilung im Team Teaching, Aufgaben zum Selbststudium etc. Nutzen Sie die Möglichkeiten zur Aufzeichnung von Lehrveranstaltungen, die in den letzten Monaten weiter ausgebaut worden sind.

Für Lehrende in besonderer Notlage bietet die HU ein beschränktes Kontingent an Kita-Notbetreuung an. Wenden Sie sich dafür bitte an das Familienbüro.

 

 

 

Ändern sich die Arbeitszeitregelungen für das Homeoffice?

Für die Arbeit im Homeoffice gelten die allgemeinen Arbeitszeitregelungen sowie der individuelle Arbeitszeitumfang und die Kernarbeitszeit grundsätzlich unverändert. Soweit nichts anderes vereinbart ist, hat der:die Beschäftigte während der Kernarbeitszeit von 9 bis 15 Uhr bzw. an Freitagen und Vorfesttagen von 9 bis 13 Uhr grundsätzlich per Mail und/oder telefonisch erreichbar zu sein. Bei Teilzeitbeschäftigten gilt im Zweifel die Arbeitszeitregelung wie vor Eintritt der pandemiebedingten Sonderregelungen. Im Homeoffice gilt Vertrauensarbeitszeit. In Zeiterfassungsbögen ist an den jeweiligen Tagen in der Spalte Bemerkungen „B“ zu wählen. Auf dem Ausdruck ist dann handschriftlich „Homeoffice“ bzw. „HO“ zu ergänzen.

Vorgesetzte und Mitarbeitende können abweichende Regelungen zu Erreichbarkeit und Lage der tatsächlichen Arbeitszeit treffen, wenn dadurch beispielsweise die Arbeit im Homeoffice mit Betreuungspflichten besser in Einklang zu bringen ist. Die Universitätsleitung unterstützt derartige Vereinbarungen in der Überzeugung, dass die pandemische Lage nach wie vor Flexibilität auf allen Seiten erfordert.

 

Welche technischen Voraussetzungen müssen für das Arbeiten im Homeoffice erfüllt sein?

  • Das Betriebssystem muss aktuell sein.
    Geräte, für deren Betriebssystem es keine Sicherheitsupdates mehr gibt (z.B. Windows 7), dürfen nicht für dienstliche Aufgaben genutzt werden. Für das Arbeiten im Homeoffice müssen alle (Sicherheits-)updates installiert sein. Hierfür sind im Betriebssystem entsprechende Mechanismen eingebaut (bspw. Windows-Update, MacOS → Softwareupdate, Linux Paketmanager).
  • Die eingesetzte Software darf nur in der jeweils aktuellen Version verwendet werden, insbesondere gilt dies für die eingesetzte VPN-Lösung und den Browser.
  • Ein Zugriffsschutz muss aktiviert sein: Beispielsweise per Passwort bei Anmeldung am Betriebssystem (unter Windows 10 ist standardmäßig ein Passwort nötig) und möglichst auch für das BIOS (abhängig vom Hersteller), per automatischer Sperre bei Inaktivität (z.B. Bildschirmschoner; bei Windows 10 bereits standardmäßig aktiv).
  • Verbindung per VPN mit der HU (z.B. per SSL-VPN).
    Wenn Sie an einer Videokonferenz teilnehmen, hängen Sie bei der Anmeldung im SSL-VPN die Zeichenkette @split_tunnel an den HU-Accountnamen (Bsp: meier@split_tunnel).
  • Nutzen Sie ein persönliches Softzertifikat für die Verschlüsselung vertraulicher Daten (z.B. im E-Mail-Verkehr oder auch im Dateiaustausch) und zum Signieren (z.B. von E-Mails oder von eingescannten Dokumenten).

  • Wenn möglich, Daten auf dem Gerät nur verschlüsselt speichern, bspw. durch eine Vollverschlüsselung der Festplatte durch das Betriebssystem oder VeraCrypt, das auch Container-Dateien (ähnliche Nutzungsweise, wie ZIP-Dateiintegration unter Windows).

  • Nutzen Sie ausschließlich verschlüsselte Verbindungen bei der Übertragung von Daten, typischerweise erkennbar am “S” im Protokollnamen, wie z.B. bei E-Mail: IMAPS, SMTP+TLS und im Browser: https://.

  • Installation oder Aktivierung eines Virenscanner (z.B. den in Windows eingebauten Windows-Defender, der unter Windows 10 standardmäßig aktiviert ist) und einer Firewall (bei Windows-, MacOS-, Linux-Betriebssystemen eingebaut).
  • Datensparsam arbeiten: Speichern Sie nur unbedingt notwendige, dienstliche Daten auf dem Gerät. Nutzen Sie Netzwerkspeicher des CMS (z.B. HU-Box: Arbeiten Sie direkt online oder verschieben Sie lokal gespeicherte Dienstdaten nach Arbeitsende auf einen Netzwerkspeicher des CMS.
  • Beachten Sie auch die Grundsätze zum Einsatz von Windows 10 an der Humboldt-Universität zu Berlin aus dem Amtlichen Mitteilungsblatt 46/2019.

 

Was muss ich beachten, wenn ich im Homeoffice mit einem Dienstgerät arbeite?

Dienstgeräte, wie ein Arbeitslaptop, sind durch die HU beschafft worden und werden zentral gemanagt. Nutzende haben keinen Zugang zu administrativen Funktionen der Dienstgeräte. Sie können keine Software selbst installieren und nur begrenzt Konfigurationen ändern. Sollte dies erforderlich sein, wenden Sie sich bitte an die ausgebende Stelle.

Dienstgeräte der HU stehen ausschließlich Beschäftigte der HU zur Verfügung. Eine Nutzung durch weitere Personen, die keine Dienstgeschäfte darauf zu erledigen haben, ist ausgeschlossen. Sorgen Sie für eine sichere Aufbewahrung von Dienstgeräten und Unterlagen (zum Beispiel ein abschließbarer Raum beziehungsweise ein Schrank).

 

Was muss ich beachten, wenn ich im Homeoffice mit einem privaten Gerät arbeite?

Aufgrund der besonderen Situation kann es sein, dass auch auf private Geräte zurückgegriffen werden muss. Hier ist in besonderem Maße auf die Sicherung der Datensicherheit und der Vertraulichkeit zu achten. Daher sollten Sie zusätzliche Maßnahmen ergreifen:

  • Verwenden Sie bevorzugt einen Desktop-PC oder einen Laptop, weil diese Geräte typischerweise aktuellere Software-Stände aufweisen, als dies bei Tablets oder Smartphones der Fall ist.
  • Schränken Sie die Nutzung des privaten Gerätes für andere Personen ein, wenn Sie es temporär für dienstliche Aufgaben nutzen.
  • Unnötige Software sollte deinstalliert werden: Gerade Spiele stellen mit ihren Anti-Cheating Maßnahmen ein Risiko im Hinblick auf Informationsabfluss dienstlicher Daten dar.
  • Nutzen Sie direkt Sie RDP-Dienste zur Bearbeitung. Sofern unbedingt erforderlich, speichern Sie Daten an einem einzelnen, definierten Ort und verschieben Sie diese auf die HU-Box oder interne Fileserver.

 

Was sind die datenschutzrechtliche Anforderungen ans Homeoffice?

Durch die derzeitige Entwicklung sind viele Mitarbeiter*innen kurzfristig gezwungen im Homeoffice zu arbeiten. Bitte beachten Sie jedoch, dass auch ein Notstand auf Bearbeitungsseite die datenschutzrechtliche Sensibilität der Daten auf Betroffenenseite nicht
verändert.

Daher möchten wir darauf hinweisen, in Verantwortung für die an Sie überlassenen Daten bei Ihrer Tätigkeit im und vom Homeoffice aus die datenschutzrechtliche Vorgaben zu beachten. Die beschriebenen Maßgaben und Tipps sollen Ihnen dabei helfen. Sie werden fortgeschrieben und ergänzt. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite.

 

Welche Dienste bietet das CMS der HU für das Arbeiten im Homeoffice an?

Der Computer- und Medienservice bietet für das kollaborative Arbeiten folgende Dienste an: Homeoffice-Dienste im Überblick.

 

Wann ist ein Unfall im Homeoffice ein Arbeitsunfall und wann nicht?

Mit dem Inkrafttreten des Betriebsrätemodernisierungsgesetzes zum 18. Juni 2021 gilt ein erweiterter Unfallversicherungsschutz für Beschäftigte, die mobil arbeiten. Das Gesetz bestimmt, dass bei mobiler Arbeit im selben Umfang Versicherungsschutz besteht, wie bei Ausübung der Tätigkeit auf der Unternehmensstätte. Jetzt sind Wege im eigenen Haushalt, um zum Beispiel ein Getränk oder etwas zu essen zu holen oder zur Toilette zu gehen, versichert, ebenso wie Hin- und Rückwege, um Kinder in die externe Betreuung zu geben beziehungsweise abzuholen.

Quelle: Unfallkasse Berlin

 


 

Zugang zu Gebäuden der Universität

 

Sind die Gebäude der HU wieder geöffnet?

Die Gebäude und Flächen der HU sind ab dem 7. Juli im Grundsatz wieder geöffnet und ohne gesonderte Genehmigung zu betreten, um Obliegenheiten in Forschung, Lehre und Studium, Weiterbil­dung, Verwaltung und in allen Angelegenheiten der akademi­schen Selbstverwaltung zu erfüllen, soweit diese im Rahmen des eingeschränkten Betriebs vor Ort stattfinden.

Studierende sind berechtigt, die Universi­tätsliegenschaften zu betreten, um an Präsenzlehrveranstal­tungen teilzunehmen sowie Service-Angebote zu nutzen. Zu­trittsvoraussetzung ist der Nachweis eines negativen Tester­gebnisses, der nicht älter als 24 Stunden ist. Geimpfte und Ge­nesene sind gemäß der Infektionsschutzverordnung vom Nachweis eines negativen Testergebnisses entbunden und müssen entsprechende Nachweise erbringen.

Das Wach- und Sicherheitspersonal ist berechtigt, den Anwe­senheitsgrund und Testnachweis zu erfragen und nicht Berech­tigte des Hauses zu verweisen. Es können standortspezifisch, in Abstimmung mit den berech­tigten Nutzer:innen abweichende Öffnungszeiten der Gebäude festgelegt werden.

Die Nutzung der Büro- und Arbeitsräume setzt eine Schließberechtigung voraus.

Die Gebäude der HU bleiben für den allgemeinen, touristischen Publikumsverkehr geschlossen.

 

Dürfen Besucher:innen die Liegenschaften der Universität betreten?

Soweit dieses für die Erfüllung von Dienstaufgaben in Forschung, Lehre und Verwaltung nötig ist, ist Besucher:innen der Zugang zu Liegenschaften der Universität gestattet.

Die Anwesenheit von Besucher:innen ist schriftlich von der jeweiligen Organisationseinheit zu dokumentieren, um im Bedarfsfall eine effektive Nachverfolgung von Infektionsketten zu ermöglichen. Die Besucher:innen sind von den an der HU geltenden Hygieneregeln zu unterrichten.

Die Gebäude sind unter Einhaltung des regulären Schließbetriebs von montags bis freitags in der Regel zwischen 6 Uhr und 20 Uhr und samstags zwischen 8 Uhr und 16 Uhr geöffnet. Standortspezifische Abweichungen erfolgen in Abstimmung mit den jeweiligen Nutzer:innen der Liegenschaften.

Das Wach- und Sicherheitspersonal hat die Erlaubnis, alle Personen, die sich in den Gebäuden aufhalten, nach ihrem Anwesenheitsgrund zu fragen.

Besucher:innen sind über die an der HU geltenden Hygieneregeln zu informieren.

 

Was sind die Zutrittsregelungen für den Lehr- und Studienbetrieb?

Der Lehrbetrieb des Sommersemesters 2021 findet weiterhin im Grundsatz digital statt. Ausnahmen von dem Grundsatz der digitalen Durchführung des Lehr- und Studienbetriebs bilden zwingend erforderliche Praxisformate, die sich einer digitalen Durchführung grundsätzlich entziehen, wie z.B. Labor- oder Werkstattpraktika und sportpraktische Übungen. Über die Erforderlichkeit
entscheiden die Dekanate.

Studierende sind berechtigt, die Universitätsliegenschaften zu betreten, um an Präsenzlehrveranstaltungen teilzunehmen sowie die zentral zur Verfügung gestellten Arbeitsplätze zu nutzen. Zutrittsvoraussetzung ist der Nachweis eines negativen Testergebnisses, der nicht älter als 24 Stunden ist.

Die Dokumentationspflichten für Praxisformate/Präsenzprüfungen sind zwingend einzuhalten.

Bei der Durchführung von und Teilnahme an Lehrveranstaltungen, Praxisformaten und Präsenzprüfungen gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Form einer OP-Maske, KN95-Maske ohne Ventil oder FFP2-Maske ohne Ventil als medizinischen Gesichtsmaske mindestens

  1. auf den Verkehrswegen
  2. in der Sportausübung dienenden Räumen, außer während der Sportausübung
  3. bei notwendiger Unterschreitung des Mindestabstands von 1,5 Metern

Darüber hinaus ist in Lehrveranstaltungen, Praxisformaten und Prüfungen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (OP-Maske, KN95-Maske ohne Ventil oder FFP2-Maske ohne Ventil) verbindlich vorgeschrieben.

Für zwingend erforderliche Sportpraxismodule in gedeckten Hallen sind ggf. ergänzende bzw. modifizierte Hygienevorkehrungen zu treffen.

 

Was sind die Zutrittsregelungen für den Forschungsbetrieb?

Der Forschungsbetrieb, insbesondere empirische und experimentelle Forschungen, die der örtlichen Präsenz bedürfen, kann unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln stattfinden. Hierfür können ggf. zusätzliche gesonderte Hygienekonzepte gefordert werden, deren Prüfung und Genehmigung den Dekanaten obliegt.

 

Welche Gebäude der Humboldt-Universität sind für den Publikumsverkehr gesperrt?

Alle Gebäude der Humboldt-Universität bleiben bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Der Wachschutz kontrollliert auch am Tage die Gebäude und spricht angetroffene Personen an und bittet sie, sich auszuweisen. Alle Wachen sind besetzt. Die Hochschulen dürfen Arbeitsplätze öffnen, etwa in den Bibliotheken oder PC-Pools unter Einhaltung des Mindestabstands und der maximal für die jeweilige Fläche zugelassenen Personenzahl. Eine Platzreservierung ist erforderlich.

 

Welche Dienste der Universitätsbibliothek sind aktuell verfügbar? Kann ich Bücher ausleihen?

Die Universitätsbibliothek führt im Grimm-Zentrum und in allen anderen Zweigbibliotheken den kontaktarmen Leihverkehr fort. HU-Angehörigen stehen Arbeitsplätze mit und ohne PC zur Verfügung.

Aktuelle Informationen entnehmen Sie bitte der Website der Universitätsbibliothek.

 

Hat der Humboldtstore geöffnet?

Der Humboldt-Store bleibt vorerst geschlossen. Bestellungen über den Webshop sind uneingeschränkt möglich.

 


Dienstreisen, Exkursionen, Fortbildungen und Urlaub
 

Können Fortbildungen in Präsenz durchgeführt werden?

Fort- und Weiterbildungen können nur dann in Präsenz durchgeführt werden, sofern dies aus fachlicher Sicht zwingend erforderlich ist und die geltenden Abstands- und Hygieneregeln dem nicht entgegenstehen.

 

Sind die Corona-Einschränkungen ein Grund, um vom geplanten und genehmigten Urlaub zurückzutreten?

Die Stornierung einer Urlaubsreise im Kontext der Pandemie ist zum Beispiel kein Grund für den Rücktritt von einem bereits genehmigten Urlaub. Grundsätzlich ist ein einseitiger Rücktritt ohnehin nicht möglich und in der gegenwärtigen Situation kann der Arbeitgeber einem Urlaubsrücktritt auch nicht zustimmen.

 

Welche Regelungen gelten für Dienstreisen und Exkursionen?

Dienstreisen sind gestattet, sofern der Zweck der Reise nicht mit anderen, vorzugsweise tele­medialen Mitteln erfüllbar ist. Die Entscheidung über die Notwendigkeit der Dienstreise erfolgt weiterhin auf schriftlich begründeten Antrag durch die jeweiligen Dienstvorgesetzten und ist zu dokumentieren. An die Begründung der Notwendigkeit ist weiterhin ein strenger Maßstab anzu­legen.

Dienstreisen in Virusvarianten-, Hochinzidenz- und Risikogebiete sind grundsätzlich untersagt und dürfen nicht genehmigt werden. Hierbei gelten die Ländereinstufungen des Robert Koch-Instituts bzw. des Auswärtigen Amtes. Ausnahmen gelten für dringend erforderliche Dienstreisen in Risikogebiete für Geimpfte und Genesene. Alle Genehmigungen stehen unter dem Vorbehalt des Infektionsgeschehens. Bei Änderung der Einstufung des Reiseziels durch das RKI zum Risikogebiet dürfen Dienstreisen auch nach Genehmigung nicht angetreten werden. Nicht genehmigungsfähig sind ferner solche Auslandsdienstreisen, die am Zielort zunächst eine obligatorische Quarantäne oder Selbstisolation erfordern.

Von frühzeitigen Buchungen ist abzusehen bzw. bei Buchung auf eine hohe Flexibilität der Stornierung zu achten. Sofern im Zuge der Dienstreise, beispielsweise bei Ein- und Ausreise, behördlich angeordnete Corona-Tests kostenpflichtig anfallen, können diese als Reisenebenkosten abgerechnet werden.

Bei Vorliegen einer Genehmigung ist die oder der Dienstreisende verpflichtet, bis zum Zeitpunkt des Reiseantritts anhand behördlicher Daten die pandemische Lage am Zielort zu beobachten und eigenverantwortlich abzuwägen, ob der Antritt der Dienstreise erfolgen kann. Hierbei ist insbesondere auf die Entwicklung von Inzidenzwerten sowie auf die hygienischen Bedingungen während der Reise, bei der Fortbewegung am Zielort sowie bei der Kontaktaufnahme vor Ort abzustellen.

Bereits geplante und/oder genehmigte Exkursionen sind im Rahmen der Vorgaben zur Durchführung von Präsenzlehrveranstaltungen ab dem 18.06. gestattet. Die Beantragung neuer Exkursionen für das Sommersemester 2021 ist nicht möglich.

Exkursionen in Länder und Regionen, für die eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes besteht und welche auf der Liste der Virusvarianten-, Hochinzidenz- und Risikogebiete des RKI geführt werden, dürfen nicht durchgeführt werden. Nicht genehmigungsfähig sind ferner solche Auslandsexkursionen, die am Zielort zunächst eine obligatorische Quarantäne oder Selbstisolation erfordern. Maßgeblich ist der Zeitpunkt der Abreise.
Exkursionsteilnehmer*innen müssen einen negativen Testnachweis erbringen, der nicht älter als 24 Stunden ist. Positive und unklare Testergebnisse führen zum Ausschluss von der jeweiligen Exkursion.

Es sind während der gesamten Dienstreise/Exkursion die geltenden Abstands- und Hygieneregeln sowie Dokumentationspflichten einzuhalten und die Hinweise besonderer Quarantänemaßnahmen gemäß den jeweils vor Ort geltenden Regelungen zum Infektionsschutz zu berücksichtigen.

Ausnahmeregelungen für Schwerbehinderte sind zu beachten.

 

Was ist zu tun, wenn die Tagung/ Konferenz abgesagt wurde, jedoch Reiseleistungen gebucht wurden?

Versuchen Sie, die Tagungsgebühren o.ä. in voller Höhe wieder erstatten zu lassen.

Lassen Sie sich auf jeden Fall die Absage der Veranstaltung schriftlich bestätigen, um ggf. dies bei weiteren Anträgen zur Erstattung mit vorzulegen. Bitte überlegen Sie vorab, ob eine Erstattung in Form eines Gutscheines, einer Umbuchung, eines virtuellen Guthabens beim Dienstleister oder eine Verschiebung der Leistung oder eine Cash-Erstattung für Sie sinnvoll erscheint. Daraus leiten sich ggfs. weitere Schritte ab.

 

Was ist zu tun, wenn Reiseleistungen für nun abgesagte Veranstaltungen gebucht wurden, nun aber nicht in Anspruch genommen werden können?

Versuchen Sie, die Reiseleistungen beim jeweiligen Verkehrsunternehmen / Hotel noch zu stornieren, falls eine Umbuchung nicht sinnvoll erscheint.

Eventuelle Kosten / Mehrkosten werden von der HU übernommen (zu Lasten des Projekts/ Budgets aus dem die Reise finanziert werden sollte). Das gleiche gilt auch für Kosten einer Visa-Erstellung, wenn die Reise dann doch nicht angetreten werden kann.

 

Wie kann ich mir die Reiseleistungen für eine Dienstreise erstatten lassen, für die ich in Vorleistung gegangen bin?

Bitte füllen Sie die normale Reisekostenabrechnung mit dem Anhang „Reiseverlauf“ aus, vermerken und belegen hier die nicht durchgeführte Reise und die Auslagen dafür. Reichen Sie dies – wie gewohnt - mit dem Dienstreiseantrag zur Abrechnung bei der Reisestelle ein. Sofern Sie die Reisekostenabrechnung bereits durchgeführt und sämtliche Reisekosten erstattet bekommen haben, nun aber noch die Verrechnung eines Gutscheins vorgenommen wurde, erfolgt die Verrechnung dieser Gutschrift mit der RK-Abrechnung; d.h. Sie werden zu einer Rückzahlung aufgefordert.

 

Was ist mit zukünftigen Reisen zu Veranstaltungen, die bisher nicht abgesagt wurden, zu tun?

Dienstreisen werden nur für einen relativ kurzen Vorlauf genehmigt; die Notwendigkeit jeder Dienstreise ist generell zu prüfen; Alternativen sollten geprüft werden (Online-Webinare, Telefonkonferenzen u.Ä.)

Reiseleistungen sollen daher auch eher kurzfristig erworben werden (ggf. dadurch auch teurer); die Möglichkeit von flexiblen Tarifen, die stornierbar sind, soll unbedingt genutzt werden. Kosten für Webinare o.ä. werden nicht aus Reisekosten erstattet, sondern aus Telekommunikationsmittel.

Konkrete Buchungsstelle: 01010-51125-OKZ, Kostenart 7740001 bzw. bei Drittmitteln aus Titel 51190

 

Wer erstellt mir einen Nachweis, dass ich in den letzten Wochen nicht in einem Risikogebiet war?

Das ist nur in eigener Verantwortung und damit durch jede*n persönlich möglich.

 

Was passiert mit Flügen, die von Airlines gestrichen worden sind?

Werden Flüge von den Fluggesellschaften abgesagt, haben Sie nach der VO (EG) Nr. 261/2004 (Fluggastrechteverordnung) die Wahl zwischen:

  • der Erstattung des Flugpreises, wenn Sie den Flug nicht mehr antreten wollen, oder
  • einem Ersatzflug zu einem späteren Zeitpunkt

Airlines sind mitunter nicht erreichbar oder geben statt des Ticketpreises nur Gutscheine aus. 
Grundsätzlich gilt: Sagt eine Fluglinie den Flug ab, hat der Endkunde die Wahl zw. der Erstattung des Flugpreises oder einer anderweitigen Beförderung zum Endziel unter vergleichbaren Reisebedingungen zu einem späteren Zeitpunkt. Dabei ist klar festgelegt, dass Rückzahlungen bei individuell geplanten Flugreisen binnen sieben Tagen erfolgen müssen. Diese Frist beginnt zu dem Zeitpunkt, in dem die Zahlungsaufforderung bei der Fluggesellschaft eingeht. Die Preiserstattung in Form eines Reisegutscheins ist nur zulässig mit schriftlichem Einverständnis des Fluggastes.

 

Mir wurde nur ein Gutschein angeboten – was kann ich tun?

Sollte die Reiseleistung wegen Corona abgesagt werden, ist der Dienstleister verpflichtet, Ihnen den Preis zu erstatten, eine Ersatzbeförderung oder eine Umbuchung auf einen späteren Zeitpunkt anzubieten. Sie können somit für einen (Flug)Ausfall aufgrund von Coronavirus zumindest Ihr Geld zurückbekommen – insbesondere dann, wenn die Airline/ der Dienstleister Ihnen keine Alternative anbieten kann. Für Flüge ist dies u.a. in Artikel 8 der EU-Fluggastrechte-Verordnung geregelt. Anstelle einer Rückzahlung der Ticketkosten bieten Airlines auch Gutscheine an. Kunden haben die Wahlfreiheit und können auf einer Auszahlung des Betrages bestehen.

 

Bekomme ich auch meine Kosten erstattet, wenn ich bereits Reiseleistungen für eine Dienstreise gekauft/ gebucht habe, für die ich noch gar keine Dienstreisegenehmigung habe?

Grundsätzlich sind Reiseleistungen nur erstattungsfähig, wenn ein genehmigter Dienstreiseantrag mit Mittelfreigabe vorliegt.

 

Was muss ich tun, wenn der Aufenthaltsort meiner derzeitigen Dienstreise plötzlich Risikogebiet wird und mir die Ausreise verweigert wird?

Nehmen Sie bitte sofort Kontakt mit Ihrer Dienststelle und dem SG Travelmanagement auf. Die Klärung erfolgt individuell, eine generelle Aussage ist nicht möglich.

 

Greifen für Verluste mögliche Reiserücktrittsversicherungen?

Nach derzeitiger Kenntnislage greifen hier keine bisherigen Versicherungen. Mittlerweile bieten einige wenige Versicherungsanbieter erste Corona-Leistungspakete an, jedoch fehlen hier fundierte Erfahrungswerte.

 

Wie nimmt die HU ihre derzeitige Fürsorgepflicht in Bezug auf die Reisebuchung wahr?

Empfohlen wird ergänzend die Buchung von Reiseleistungen in flexibleren Tarifen vorzunehmen, um etwaige Rückabwicklungen zu vereinfachen. Die Nutzung eines Reisebüros ist derzeit und bei etwaigen Rückabwicklungen ebenfalls sinnvoll.

 

Können die Verluste oder Mehrkosten durch die HU übernommen werden?

Die HU gewährleistet, dass keine Zusatzkosten bei den Dienstreisenden entstehen, wenn die o.g. Voraussetzungen und Handlungen Anwendung gefunden haben.

Eine „zentrale“ Übernahme der Kosten ist derzeitig nicht möglich; die Zusatzkosten u.Ä. müssen aus der Kostenstelle beglichen werden, die ursprünglich für die Reise vorgesehen war.

Die Reisestelle erfasst die dort geltend gemachten Mehrkosten; weitere Schritte werden ggf. geprüft.

 

Wird bei der Ausschlussfrist von Reisekostenabrechnungen (sechs Monate) auf die derzeitigen Besonderheiten Rücksicht genommen, z.B. wenn Erstattungen der Airlines länger als erwartet dauern?

Ja, wenn Reisekostenabrechnungen aufgrund späterer Erstattungen/ Rechnungslegungen beim SG Reisestelle eingereicht werden, kann dies – am besten mit kurzer Begründung der verspäteten Einreichung – berücksichtigt werden. Die Fristverlängerung sollte bereits vor Ablauf der sechs Monate im SG Reisestelle angemeldet werden.

 

Links und weitere Informationen u.a. zu Risikogebieten

 

An wen kann ich mich bei Fragen zu Dienstreisen wenden?

  • Ansprechpartnerin für Dienstreisen NACH der Reise (Abrechnung): Sachgebiet Reisestelle, Frau Danuta Siegmundt (reisestelle@hu-berlin.de)

 


Forschung

 

Ich habe ein Drittmittelprojekt und kann aufgrund der aktuellen Situation nicht so weiterforschen, wie es für das Projekt wichtig wäre, aber die Projektlaufzeit läuft weiter. Welche Möglichkeiten habe ich, den entstandenen Mehrbedarf abzufedern?

Wenn wegen der Covid-19-Pandemie gravierende Änderungen im Drittmittelprojekt auftauchen und insbesondere, wenn der Projekterfolg gefährdet ist, muss der Mittelgeber darüber informiert werden. Dazu setzen Sie sich bitte mit den bekannten Ansprechpartner:innen im Servicezentrum Forschung in Verbindung.

DFG: Grundsätzlich stellt die DFG zusätzliche Mittel zur Verfügung; diese sind einzusetzen für Personal- und auch Stornierungskosten. Auch bei Verbundvorhaben besteht die Möglichkeit zum Projektende zusätzliche Projektmittel zu erhalten.

Für alle weiteren Fördermittelgeber und Fragen rund um Ihre Drittmittelprojekte kontaktieren Sie bitte das Servicezentrum Forschung via E-Mail: forschung-sek@uv.hu-berlin.de.

 

Wie erhalte ich Zugang zum Forschungsinformationssystem der HU Berlin (HUFIS)

Der Zugang zum Forschungsinformationssystem der HU Berlin (HUFIS) ist für alle berechtigten Personen weiterhin uneingeschränkt möglich.
Alle notwendigen Informationen dafür finden Sie auf der Webseite

Bei allen Fragen und Problemen mit dem HUFIS können Sie sich außerdem wie gewohnt an die Hotline wenden.

 


Öffentliche Veranstaltungen

 

Finden öffentliche Veranstaltungen statt?

Die Durchführung von Veranstaltungen wie beispielsweise Tagungen, Konferenzen, Weiterbil­dungen in den Liegenschaften der Universität unter Beteiligung von Publikum ist ab dem 18. Juli 2021 entsprechend den Vorgaben der Dritten SARS-CoV-2-Infektionsschutz­maßnahmenverordnung und unter Berücksichtigung der Verfügbarkeit zertifizierter Räumlichkei­ten gestattet. Gleiches gilt für Veranstaltungen, die von Dritten oder in Verbindung mit Dritten initiiert werden.

Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen der Universität gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske während der gesamten Veranstaltung. Der:Die Vortragende ist für die Dauer des Vortrags von der Maskenpflicht entbunden.
Veranstalter:innen verantworten die Dokumentationspflichten der Anwesenheit entsprechend der Dritten SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Die Anwesenheitsdokumenta­tion ist der/dem Pandemiebeauftragten auf Verlangen zugänglich zu machen. Vorrang bei der Raumvergabe hat die Durchführung von Präsenzlehre.

Für die Gedenkstätten und Museen der HU (Tieranatomisches Theater, Humboldt Labor) gelten die Vorgaben für kulturelle Einrichtungen der Dritten SARS-CoV-2-lnfektionsschutz­maßnahmenverordnung in der jeweils geltenden Fassung.

 


Pflege und Notbetreuung 

 

Was müssen Beschäftigte mit chronischen Erkrankungen beachten?

Grundsätzlich entscheiden die oder der Vorgesetzte und der oder die Beschäftigte nach Abwägung aller Rahmenbedingungen, ob die Tätigkeit im Homeoffice oder vor Ort auf dem Campus ausgeführt wird. Ärztliche Atteste und die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe sind dabei zwingend zu beachten. Risikogruppen im Sinne der Definition des RKI sollen im Homeoffice eingesetzt werden, soweit technisch möglich und gewünscht.

Die Angehörigen von Risikogruppen schätzen ihr individuelles Risiko selbst ein, verbunden mit einer arbeitsplatzspezifischen Gefährdungsbeurteilung. Die Betriebsärztinnen können darüber entscheiden ob die getroffenen Maßnahmen und Verhaltensregeln für die Betroffenen ausreichenden Schutz vor einer möglichen Infektion bieten.

Die Betriebsärztin, Dr. med. Ute Anske, stellt für Risikogruppen ein Attest aus. Termine können per Mail unter: ute.anske@charite.de vereinbart werden. 

Dienstvorgesetzte können Verdachtsfälle und Beschäftigte mit Krankheitssymptomen von der Arbeit ausschließen und diese auffordern, einen Arzt aufzusuchen.

 

Informationen für Beschäftgte mit Care-Verpflichtungen

Beschäftgte mit Care-Verpflichtungen (z.B. Betreuung von Kindern oder Pflege von Angehörigen) werden vom Familienbüro dabei unterstützt, den Corona-bedingten Lehr- und Arbeitsbetrieb mit ihren familiären Aufgaben vereinbaren zu können:Corona-Informationen für Familien. Dort gibt es auch Informationen zur finanziellen Unterstützung sowie zur HU-Notbetreuung für Lehrende.

 

Beantragung der Notbetreuung in Kita, Kindertagespflege und Schule

Der Bedarf an Notbetreuung ist von den Eltern gegenüber der Kita und/oder Schule darzulegen. Erste Ansprechpartner*in für Eltern, die eine Betreuung für ihr Kind in Anspruch nehmen möchten, sind die jeweilige Kita-Leitung, der Kita-Träger und/oder die Schulleitung. 

Sollten Sie eine Bestätigung über Ihre Lehrtätigkeit bzw. Zugehörigkeit zum Notbetrieb der Hochschule benötigen, wenden Sie sich bitte an das Familienbüro per E-Mail an familienservice@hu-berlin.de.

 

HU-Notbetreuung in der häuslichen Umgebung zur Ermöglichung der Lehre 

In besonderen Härtefällen bietet das Familienbüro die Möglichkeit einer Notbetreuung von Kindern in der häuslichen Umgebung an: Wissenschaftliche Mitarbeitende und studentische Beschäftigte, die Lehre durchführen und deren Kinder einen zusätzlichen Betreuungsbedarf zur staatlichen Notbetreuung an Kitas/Schulen haben, können sich per E-Mail an das Familienbüro wenden: familienservice@hu-berlin.de

Bitte beachten Sie, dass es keinen Anspruch auf häusliche Notbetreuung gibt. Das Angebot gilt, solange finanzielle Mittel dafür vorhanden sind. 

 

HU-Notbetreuung im Grimm-Zentrum zur Ermöglichung der Lehre 

Bei Bedarf richtet das Familienbüro ab dem 1. Februar eine Kleingruppen-Notbetreuung für Kinder von Lehrenden in der Familienstube im Grimm-Zentrum aus. Das Angebot kann tage- oder wochenweise genutzt werden. Betreut werden max. sechs Kinder in festen Tagesgruppen. 

Buchungsdeadline für die Folgewoche ist jeweils Donnerstag, 14 Uhr. Bei Interesse wenden Sie sich bitte per E-Mail an das Familienbüro: familienservice@hu-berlin.de.

Für Rückfragen steht das Familienbüro Ihnen auch telefonisch zur Verfügung.
Tel.: 030 2093-20015

 

Wie gehe ich als Führungskraft oder Mitarbeiter:in mit der Situation um, wenn ich Angehörige und /oder eigene Kinder betreuen oder pflegen muss?

Vorgesetzte und Mitarbeitende können abweichende Regelungen zu Erreichbarkeit und Lage der tatsächlichen Arbeitszeit treffen, wenn dadurch beispielsweise die Arbeit im Homeoffice mit Betreuungspflichten besser in Einklang zu bringen ist. In Abstimmung mit der:dem Vorgesetzten können alle Optionen alternativer Beschäftigungsmöglichkeiten genutzt werden.

Die Universitätsleitung unterstützt derartige Vereinbarungen in der Überzeugung, dass die aktuelle Lage nach wie vor Flexibilität auf allen Seiten erfordert. Ist das Arbeiten im Homeoffice wegen der Wahrnehmung von Betreuungspflichten nicht möglich, soll auf Zeitausgleich zurückgegriffen werden. Ist diese Möglichkeit ausgeschöpft, kann eine bezahlte Freistellung erfolgen. Die Betreuungsnotwendigkeit ist gegenüber den Vorgesetzten glaubhaft zu machen.

 


Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG)

 

Was wird beim Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) geändert?

Bundestag und Bundesrat haben das Gesetz zur Unterstützung von Wissenschaft und Studierenden aufgrund der COVID-19-Pandemie (Wissenschafts- und Studierendenunterstützungsgesetz) beschlossen. Es ist rückwirkend zum 01.03.2020 in Kraft getreten. Mit der Verordnung zur weiteren Verlängerung der zulässigen Befristungsdauer nach § 2 Absatz 1 des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes aus Anlass der COVID-19-Pandemie (WissZeitVG-Befristungsdauer-Verlängerungs-Verordnung – WissBdVV) vom 23.09.2020 wurde der Rahmen der Pandemie bedingten Verlängerung der Höchstbefristungsdauer nochmals erweitert.

Mit dem Gesetz wird in § 7 WissZeitVG folgender Absatz 3 eingefügt: „Die nach § 2 Absatz 1 Satz 1 und 2 insgesamt zulässige Befristungsdauer verlängert sich um sechs Monate, wenn ein Arbeitsverhältnis nach § 2 Absatz 1 zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. September 2020 besteht. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates die zulässige Befristungsdauer höchstens um weitere sechs Monate zu verlängern, soweit dies aufgrund fortbestehender Auswirkungen der COVID-19-Pandemie in der Bundesrepublik Deutschland geboten erscheint; die Verlängerung ist auch auf Arbeitsverhältnisse zu erstrecken, die nach dem 30. September 2020 und vor Ablauf des in der Rechtsverordnung genannten Verlängerungszeitraums begründet werden.“

Das BMBF hat von der Verordnungsermächtigung Gebrauch gemacht und festgelegt, dass der oben genannte Verlängerungszeitraum für Beschäftigte, bei denen ein Arbeitsverhältnis nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG im Zeitraum vom 01.03.2020 bis 30.09.2020 bestand, um weitere sechs Monate auf insgesamt 12 Monate verlängert wird.

Bei Beschäftigungsverhältnissen nach § 2 Absatz 1 des WissZeitVG, die zwischen dem 01.10.2020 und dem 31.03.2021 begründet werden, verlängert sich die nach § 2 Absatz 1 Satz 1 und 2 des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes insgesamt zulässige Befristungsdauer um sechs Monate.

Damit ist die Grundlage geschaffen, wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, die ihr Qualifikationsvorhaben aufgrund der Einschränkungen während der COVID-19-Pandemie nicht wie geplant abschließen können, auch über die bisherige Höchstbefristungsdauer von sechs Jahren vor der Promotion bzw. von sechs Jahren nach der Promotion für bis zu weitere zwölf bis sechs Monate weiterbeschäftigen zu können.

 

Für wen gilt die Neuregelung?

Die Neuregelung gilt für alle wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen in einem Arbeitsverhältnis zur Qualifizierung nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG, die sich

- im Zeitraum vom 01.03.2020 bis 30.09.2020 in einem Arbeitsverhältnis zur Qualifizierung befanden (max. 12. Monate),

oder

- deren Arbeitsverhältnis in der Zeit vom 01.10.2020 bis 31.03.2021 begründet wird (max. sechs Monate).

 

Gilt die Neuregelung auch für Drittmittelverträge?

Nein, nach § 2 Abs. 2 WissZeitVG befristete Arbeitsverhältnisse sind davon nicht erfasst.

 

Erfolgt die Weiterbeschäftigung automatisch?

Nein. Die Neureglung schafft lediglich die Möglichkeit, über die bisherige Höchstbefristungsdauer von sechs bzw. 12 Jahren hinaus weiterbeschäftigt zu werden.

 

Haben die wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen einen Anspruch auf Weiterbeschäftigung?

Nein. Das Ziel der Universität ist aber, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nach Möglichkeit den Abschluss ihres Qualifizierungsvorhabens zu ermöglichen.

 

Wie erfolgt eine Weiterbeschäftigung?

In einem regulären Weiterbeschäftigungsverfahren. Bitte sprechen dazu zu gegebener Zeit mit Ihrer bzw. Ihrem Vorgesetzten.

 

Woher weiß ich, wieviel Zeit mir noch zur Qualifizierung zur Verfügung steht?

Ihr*e Sachbearbeiter*in in der Personalstelle für Tarifbeschäftigte -III B- gibt darüber gerne Auskunft. (Diese Regelung ist weiterhin aktuell)

 

Welche Möglichkeiten gibt es für Beschäftigte in Drittmittelprojekten?

Das hängt von den Bedingungen der jeweiligen Mittelgeber ab. Bitte sprechen Sie auch hier zunächst Ihre Projektleitung an. Diese wird mit dem Servicezentrum Forschung Kontakt aufnehmen und die Möglichkeiten abklären.

 


Hilfsangebote der HU

Wo kann ich mich über Hilfsangebote und Anlaufstellen zu häuslicher Gewalt in Zeiten von Corona informieren?

Häusliche Gewalt ist auch außerhalb von Zeiten einer Pandemie ein Problem. Jedoch
kommt es in Zeiten von Ausgangssperren und Kontaktverboten dazu, dass sich Betroffene der gewaltausübenden Person nicht mehr entziehen und Bezugspersonen nur eingeschränkt kontaktieren können. Das eigene Zuhause ist in der Corona-Krise nicht für alle ein sicherer Ort.

Die zentrale Frauenbeauftragte der HU informiert auf ihrer Webseite über Anlaufstellen und Hilfsangebote

 


Angebote der HU

 

Finden die Kurse der beruflichen Weiterbildung statt?

Die berufliche Weiterbildung bietet Webinare an.

 

Finden die Kurse des Hochschulsports statt?

Der Hochschulsport bietet Outdoor- und Onlinekurse an. Voraussetzung für die Teilnahme an Veranstaltungen des Hochschulsports ist der Nachweis eines negativen Testergebnisses, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Ergänzende Hygienekonzepte sind zu beachten.

 

Proben die Ensembles von "Musik an der HU"?

Päsenzangebote von "Musik an der Humboldt-Universität" sind wieder möglich. Voraussetzung für die Teilnahme an Veranstaltungen ist der Nachweis eines negativen Testergebnisses, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Ergänzende Hygienekonzepte sind zu beachten.

 

Kann ich wieder in der Mensa essen gehen?

Die Mensen des Studierendenwerks Berlin nehmen ihr Click & Collect-Angebot sukzessive wieder auf.

Weitere Informationen sind auf den Webseiten des Studierendenwerks zu finden.

 


Unfall

 

Ein Unfall passiert - Was muss ich als Ersthelfende:r unter Corona-Bedingungen beachten?

Ersthelfende müssen immer darauf achten, sich selbst zu schützen. Klassische Beispiele sind die Absicherung einer Unfallstelle oder das Anziehen von Einmalhandschuhen bei der Versorgung von Wunden. Diese Regel gilt unabhängig von der aktuellen Corona-Pandemie. Momentan sollten Ersthelfende aufgrund des Corona-Virus aber besonders auf Maßnahmen des Eigenschutzes achten, zum Beispiel falls verfügbar Atemschutzmaske und Schutzbrille tragen. Dazu gehört außerdem das Abstandhalten, wenn es möglich ist. Auch das Einhalten der Husten- und Niesetikette und gründliches Händewaschen zählen dazu.

 

Muss bei Wiederbelebungsmaßnahmen auch zwingend beatmet werden?

Die Frage zur möglichen Infektionsgefahr bei der Beatmung ist berechtigt, insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Gesundheitslage.

Die Maßnahmen der Ersten-Hilfe, wie sie in der Aus- und Fortbildung betrieblicher Ersthelfender geschult werden, sehen grundsätzlich bei den Wiederbelebungsmaßnahmen

  • in erster Linie die Herzdruckmassage,
  • die Anwendung eines AED (falls vorhanden) und
  • die Beatmung vor.


Bitte benutzen Sie im Notfall ein Beatmungstuch oder die Beatmungshilfe aus dem AED-Schrank.

Wichtig:

Sollte eine Helfer:in es ablehnen oder nicht geübt sein, eine Mund-zu-Mund-Beatmung durchzuführen, sollten allein Thoraxkompressionen mit einer Frequenz von 100 –120/min (Drucktiefe 5 – 6 cm, mind. 5 cm!) ohne Unterbrechung durchgeführt werden.

Es liegt im Ermessen der handelnden Personen im Rahmen der Reanimation auf die Beatmung notfalls zu verzichten, bis gegebenenfalls eine geeignete Beatmungshilfe zur Verfügung steht.

Weitere Informationen gibt es bei der Technischen Abteilung (siehe Ersthelfende und Corona am Seitenende).

 


Sonstige Fragen

 

Wie sind die aktuellen Reinigungsabläufe?

Gebäude mit Bibliotheken, PC-Poolen, Hörsälen und Seminarräumen:

  • Reduzierung der Reinigung in PC-Poolen, Hörsälen, Seminarräumen und Bibliotheksräumen
  • in den Büros erfolgt nur die Müllbeseitigung, es gibt eine minimierte Bodenreinigung

Gebäude ohne Bibliotheken, Seminarräume, Hörsäle und PC-Pools:

  • in den Büros erfolgt nur die Müllbeseitigung, minimierte Bodenreinigung, aber: 
  • gründlichere Sanitärreinigung/Desinfektion mit arbeitstäglicher Reinigung der Türklinken und Griffbereiche; Nachfüllen von Seife und Handtuchrollen
  • arbeitstägliche Reinigung von Griffbereichen an allen Türen im Gebäude, Handläufe und Aufzugs-Displays, Glasflächen, Foyes, Wartebereiche u.a.  

Einsparungen werden genutzt, um die Wiederaufnahme des normalen Lehrbetriebs zu gewährleisten sowie für Sonderreinigungen.

 

Hat die Poststelle geöffnet?

Die Poststelle hält alle Dienstleistungsangebote aufrecht. Eingehende, sowie ausgehende Post wird nach wie vor abgeholt und verarbeitet. Alle Postverteilerstellen werden durch die Fahrer:innen beliefert. Anfragen zu Aufträgen können wie gewohnt per E-Mail an die Poststelle gerichtet werden: poststelle@uv.hu-berlin.de.

Bei der Belieferung von Paketen durch Fremdanbieter bestehen keinerlei Einschränkungen, sodass Pakete sicher ankommen. Alle ausgehenden Sendungen werden täglich verarbeitet und an die jeweiligen Postanbieter übergeben.

Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag, 6 bis 15 Uhr
Freitag, 6 bis 14 Uhr

 

Bearbeitet der PRstudB im eingeschränkten Betrieb weiterhin Anträge?

Der PRstudB führt seine Geschäfte ganz normal weiter. Das heißt, alle Fälle, die von der Personalabteilung (Referat für Personalwirtschaft) zugesandt werden, werden bearbeitet.

Erreichbarkeit: prstudb@hu-berlin.de

Montag 10 bis 12 Uhr unter 0151 1699 7645 (SHK-Beratung) Donnerstag 18 bis 20 Uhr unter 0151 1554 6166 (SHK-Beratung)

Weitere Informationen finden Sie hier: vertretungen.hu-berlin.de/de/prstudb

 


Ausweitung des Kinderkrankengeldes

 

Wer hat Anspruch?

Den Freistellungsanspruch haben Eltern für ihre Kinder, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder die körperlich oder geistig beeinträchtigt und daher auf Hilfe angewiesen sind.
Anspruch auf das Kinderkrankengeld gegen ihre Krankenkasse dagegen haben nur gesetzlich Versicherte für ihre gesetzlich versicherten Kinder.

 

Wie hoch ist der Freistellungsanspruch?

wie bisher auch schon- das Kind nach ärztlichem Zeugnis der Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege bedarf und dies nicht anders sichergestellt werden kann,
die Kinderbetreuungseinrichtungen, Kitas, Schulen und Einrichtungen für beeinträchtigte Menschen aufgrund des Infektionsschutzes geschlossen sind, nicht betreten werden dürfen oder der Zugang aufgrund behördlicher Empfehlung eingeschränkt ist.

 

Wie ist das Verfahren? Brauchen Sie einen Nachweis?

Ist Ihr Kind erkrankt, benötigen Sie – wie bisher – ein entsprechendes ärztliches Attest, dass Sie bei Ihrer Dienststelle einreichen. Müssen Sie pandemiebedingt den Freistellungsanspruch in Anspruch nehmen, zeigen Sie dies bitte Ihrem Beschäftigungsbereich schriftlich oder in Textform, vorzugsweise per E-Mail, an.
Machen Sie in Ihrer E-Mail bitte deutlich, dass und in welchem Zeitraum Sie die Corona-Kinderkrankentage in Anspruch nehmen möchten. Die E-Mail ist dann der Anzeige an die Gehaltsstelle beizufügen.
Nach dem Gesetzeswortlaut können die Krankenkassen einen Nachweis verlangen. Darüber, ob die Krankenkassen davon angesichts der konkreten Lage Gebrauch machen, liegen uns noch keine Erkenntnisse vor.

 

Kann ich auch weiter im Homeoffice arbeiten? Was ändert sich?

Die bereits bestehenden universitären Regelungen zu Homeoffice gelten daneben fort. Das heißt unter anderem, die Universität bietet, da wo möglich, ihren Beschäftigten die Möglichkeit des Homeoffice an.
Sollten Sie jedoch Betreuungspflichten haben und nicht im Homeoffice arbeiten können, müssen die genannten Kinderbetreuungszeiten, Mehrarbeitsausgleich oder Urlaub in Anspruch genommen werden.

 

Links

Weiterführende Information zur Gesetzlichen Grundlage § 45 Sozialgesetzbuch

„Kinderkrankengeld wird ausgeweitet“ – Informationen des Bundesfamilienministeriums