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Beschäftigte

Die Inhalte werden regelmäßig aktualisiert.

Häufige Fragen

Stand: 23. Oktober 2020

 


Arbeit vor Ort

 

 


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Sonstige Fragen
 

 

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Arbeit vor Ort

 

Welche Abstands- und Hygieneregeln gelten an der Humboldt-Universität?

1. Mund-Nasen-Bedeckung (MNB): Gemäß der SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung des Landes Berlins ist auf sämtlichen Verkehrsflächen und in Gemeinschaftsräumen (Kopierraum, Teeküche, WC etc.) das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (Alltagsmasken) verpflichtend.

Die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung gilt darüber hinaus in allen Räumen der Universität, wenn mehr als eine Person anwesend ist. Am eigenen Arbeitsplatz darf weiterhin ohne Maske gearbeitet werden.

Für Büros mit Mehrfachbelegung, Großraumbüros, Laboratorien und dergleichen, die durch geeignete Maßnahmen entsprechend der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards gesichert sind, besteht keine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Hier wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung dringend empfohlen.1

Für Personen, denen aus Behinderungsgründen die Notwendigkeit ständiger Begleitung zuerkannt wird bzw. die nicht die geltenden Abstands- und Hygieneregeln einhalten können, gelten Ausnahmen.

2. Häufig und regelmäßig lüften: Während der Pandemie sollte die Lüftungstätigkeit unbedingt gesteigert werden, um neben Schadstoffen auch die Anzahl der in der Luft befindlichen Viruspartikel zu „verdünnen“.

In Büro-, Veranstaltungs- und Seminarräumen muss alle 20-30 Minuten für mindestens 3-5 Minuten gelüftet werden. Dabei sind die zeitlichen Lüftungsabstände an die Anzahl der Personen anzupassen.

3. Distanz halten: Wahren Sie jederzeit einen Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern gegenüber anderen Menschen, beispielsweise durch einen hinreichenden Sitzabstand in Büros, Arbeitsräumen, Prüfungssituationen etc.

4. Richtiges Händewaschen: Waschen Sie Ihre Hände mehrmals pro Tag und anlassbezogen gründlich mit Wasser und Seife.

5. Auf Händeschütteln verzichten: Vermeiden Sie den Handschlag bei Begrüßung, Vorstellung, Verabschiedung etc.

6. Hände vom Gesicht fernhalten: Vermeiden Sie es, Augen, Nase und Mund zu berühren.

7. Hygienisch husten und niesen: Husten und niesen Sie in Ihren Ärmel bzw. in Ihre Armbeuge, keinesfalls in die Hand! Halten Sie dabei größtmöglichen Abstand zu anderen Menschen und wenden Sie sich von Ihrem Gegenüber ab.

8. Richtige Nasenhygiene: Benutzen Sie ausschließlich Papiertaschentücher. Entsorgen Sie diese unmittelbar nach Gebrauch, vorzugsweise in einen geschlossenen Mülleimer.

9. Oberflächen regelmäßig reinigen: Reinigen Sie Ihren persönlichen Arbeitsbereich wie Schreibtisch, Telefon, Tastaturen etc. regelmäßig, um eine Schmierinfektion zu verhindern. Herkömmliche Haushaltsreiniger reichen zu diesem Zweck aus; Desinfektionsmittel sind nicht erforderlich. Die allgemeine Reinigung von Böden, Lichtschaltern, Aufzüge etc. erfolgt durch den Reinigungsdienst.

10. Risikogruppen besonderes schützen: Für Personen über 60 Jahre und für chronisch Kranke wird gemäß den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut eine Impfung gegen Pneumokokken-Infektion und gegen Keuchhusten empfohlen. Entsprechende Impfungen sollten unverzüglich erfolgen.

Abstands- und Hygieneregeln sind jederzeit zwingend einzuhalten. Eine Zusammenfassung finden Sie im Rahmenhygieneplan der HU (PDF).

1 Entsprechend des Infektionsgeschehens kann es im Gültigkeitszeitraum der Dienstanweisung zu Modifikationen der Beschränkung kommen, über die gesondert informiert wird.

 

Wie stellt die Humboldt-Universität Desinfektionsmittel zur Verfügung?

In allen Gebäuden der HU stehen Sanitäranlagen mit Wasser, Seife und Trocknungsmöglichkeit zur Verfügung. Damit sind die Voraussetzungen nach den Empfehlungen des RKI ausreichend gegeben, sich entsprechend der Hygienevorgaben die Hände zu waschen.

Selbstverständlich stellt die HU darüber hinaus für Bereiche, in denen dies arbeitsbedingt zwingend erforderlich ist, Desinfektionsmittel für die Hände- und Flächendesinfektion in 500-ml-Flaschen zur Verfügung.

Verteilung: Das Desinfektionsmittel wird in 500 ml-Flaschen mit Klappdeckel zur Verfügung gestellt. Die Flaschen sind als Eigentum der HU gekennzeichnet. Für die Erstausstattung mit Desinfektionsmitteln für Bereiche, in denen dies zwingend erforderlich ist, benennen die Fakultäts-/Institutsleitungen eine Kontaktperson.

Bitte für diese Kontaktperson Namen, Adresse, Telefonnummer und die Art des benötigten Desinfektionsmittels (Hände- oder Flächendesinfektion) an den Bereich Arbeitsschutz melden.

Kontakt: Gunnar Schiek (E-Mail: gunnar.schiek@uv.hu-berlin.de, Tel.: 030 2093-99972)


Für die Erstausstattung erfolgt eine direkte Belieferung mit 500 ml-Flaschen mit Klappdeckel an die benannte Kontaktperson. Die Kontaktpersonen übernehmen die weitere Verteilung.

Der Austausch leerer Desinfektionsmittelflaschen erfolgt über folgende Stellen:

  • Mitte: Wachschutz Hauptgebäude (Unter den Linden 6)/ Wachschutz Campus Nord (Philippstr. 13)
  • Adlershof: Gefahrstofflager/Institut für Chemie
  • Dahlem: wird durch die Fakultätsleitung festgelegt.


Die Ausgabe von Desinfektionsmittel an den oben genannten Stellen erfolgt ausschließlich im Verhältnis 1:1 gegen die Rückgabe leerer Behälter, die mit dem HU-Logo versehen sind.

 

Wer beurteilt die Gefährdungssituation der Arbeitsbereiche?

Die Dienstvorgesetzten jeder Organisationseinheit sind verpflichtet1, ihre Verantwortungsbereiche auf Grundlage einer entsprechenden Gefährdungsbeurteilung auf die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards2 zu überprüfen und einzuleitende Maßnahmen zu dokumentieren. Beratung und Unterstützung bieten hierbei die Fachkräfte für Arbeitssicherheit des Referats Arbeits- und Umweltschutz der Technischen Abteilung sowie die zuständigen Betriebsärztinnen des Arbeitsmedizinischen Zentrums der Charité.

1 Vgl. Verwaltungsanweisung über Verfahren und Zuständigkeiten zur Umsetzung von Rechtsvorschriften des Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzes an der HU
2 SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard des Bundesministeriums für Arbeits und Soziales [Stand 01.07.2020]

 

Hinweise und Dokumente zur Durchführung der Gefährdungsbeurteilung (GfBU) 

 

Welche Regeln gelten für das Arbeiten (in Präsenz)?

Für die Beschäftigten1 gilt der Grundsatz des Arbeitens in Präsenz unter Beachtung der in dem Rahmenhygieneplan niedergelegten Abstands- und Hygieneregeln sowie unter Berücksichtigung einer arbeitsplatzsspezifischen Gefährdungsbeurteilung. Sofern erforderlich, sind Arbeitsplätze durch geeignete technische Vorkehrungen für eine risikoarme Nutzung unter den obwaltenden Pandemiebedingungen zu ertüchtigen.

Jede*r Mitarbeiter*in hat ihre*seine Präsenzzeiten fortlaufend zu dokumentieren. Die Anwesenheit ist unabhängig von der individuellen Arbeitszeiterfassung schriftlich festzuhalten. Die Dokumentation ist auf Verlangen der*dem jeweiligen Fach-/Dienstvorgesetzten, der zentralen bzw. den dezentralen Pandemiebeauftragten zur Nachverfolgung von Infektionsketten vorzulegen.2

Wo dieses zur Eindämmung der Pandemie und zum persönlichen Schutze der Mitarbeitenden ohne Nachteil möglich ist, können Mitarbeitende im Einvernehmen mit ihrem*ihrer Dienstvorgesetzten nach Abwägung der jeweiligen Rahmenbedingungen abweichende Regelungen treffen. Dieses gilt für Aufgaben, die im Homeoffice möglich und sinnvoll zu erledigen sind.

1 Zu diesen zählen auch studentische Beschäftigte und Auszubildende.
2 Diese Regelung gilt auch für Studierende, die im Rahmen von Gremientätigkeiten die Räumlichkeiten der Universität nutzen.

 

Wer darf in Räumen der HU arbeiten?

Alle Beschäftigten können ihren Arbeitsplatz unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften nutzen. Das gilt auch für Wissenschaftler*innen ohne Dienst- oder Beschäftigungsverhältnis mit der HU, die etwa über Stipendien oder Lehraufträge in Forschungs- und/oder Lehrzusammenhänge der Humboldt-Universität eingebunden sind. Auch studentische Beschäftigte und Auszubildende können vor Ort arbeiten. Wichtig: Die geplante Anwesenheit ist mit den Dienstvorgesetzten abzustimmen.

 

Wie gestaltet sich die Raumnutzung von Büros und Arbeitsbereichen?

In der Regel ist die Raumnutzung auf je eine Person pro Büro und Arbeitstag zu beschränken; sofern erforderlich, soll zu diesem Zweck eine rollierende Präsenz und Raumbelegung erfolgen.

Sofern eine Mehrfachbelegung in Großraumbüros, Laboratorien und dergleichen unumgänglich sein sollte, darf die Anzahl von einer Person pro 10 qm nicht überschritten werden. In diesem Fall sind zusätzliche Maßnahmen, beispielsweise eine veränderte Sitzanordnung zur Maximierung des Abstandes zwischen den Mitarbeitenden erforderlich.

Die Anwesenheit der Mitarbeiter*innen soll für jeden Bereich möglichst in fester Teamkonstellation und gleichmäßig auf die Tage Montag bis Freitag verteilt werden.

 

Welche Regeln gelten für Sitzungen und Präsenzsitzungen?


Sitzungen und Besprechungen jeglicher Art, die keine besonderen Erfordernisse an die Rechtssicherheit von Abstimmungs- und Beschlussverfahren stellen, sollen weiterhin in digitaler Form erfolgen.

Ist eine Sitzung in Präsenz aus wichtigem Grund unumgänglich, so muss diese in einem für Veranstaltungen zertifizierten Raum stattfinden. Es gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

Die Einhaltung der Hygieneregeln und die Anwesenheitsdokumentation sind durch die ausrichtende Organisationseinheit/Sitzungsleitung sicherzustellen. Zur barrierefreien Teilhabe an Präsenz-Sitzungen – etwa von Risikopersonen - ist im Vorfeld Bedarf hybrider Sitzungsform zu klären.

Sitzungen sämtlicher Organe und Gremien der akademischen Selbstverwaltung einschließlich der Fachschaftsräte und Fachschaftsratsinitiativen können in digitaler Form durchgeführt werden. Die Hochschulöffentlichkeit oder Öffentlichkeit der Beratungen kann in diesem Fall durch eine öffentlich zugängliche Videoübertragung der Sitzung hergestellt werden.

Gremiensitzungen können in Präsenz durchgeführt, wenn ein hinreichend großer, dauernd belüfteter Raum zur Verfügung steht, der die Einhaltung der besonderen Regelungen für den Zugang sowie die geltenden Abstandsmaße durch eine entsprechende Sitzordnung gewährleistet. Bei der praktischen Durchführung sind die einschlägigen Hygieneregeln einzuhalten.
Über die Durchführung entscheidet der*die jeweilige Sitzungsleitung.

 

Wie und Warum muss der Aufenthalt in der HU dokumentiert werden?

Um die Verbreitung von Covid-19 einzudämmen, wird die Arbeit vor Ort von der Leitung des jeweiligen Bereichs organisiert und dokumentiert. Präsenzzeiten der Beschäftigten sowie Raumbelegungen werden täglich und unabhängig von der individuellen Arbeitszeiterfassung schriftlich dokumentiert. Das ermöglicht im Bedarfsfall eine effektive Nachverfolgung von Infektionsketten.

 

Ich wurde auf Anordnung des Gesundheitsamts unter behördlicher Quarantäne gestellt. Was muss ich tun? 

Wenn Sie oder eine mit Ihnen zusammenlebende Person auf Anordnung des Gesundheitsamts gemäß § 30 Infektionsschutzgesetz unter behördliche Quarantäne gestellten werden, melden Sie sich bitte umgehend telefonisch bei Ihrem Dienstvorgesetzten.

Im Falle einer COVID-19-Erkrankung besteht eine Informationspflicht gegenüber dem Arbeitgeber.

Eine Erkrankung bzw. ein begründeter Verdachtsfall einer COVID-19-Erkrankung ist durch den*die Betroffene unverzüglich der*dem Vorgesetzten (telefonisch/ ggf. per Mail) und der Personalabteilung (per Mail) zu melden zur Übermittlung folgender Angaben: Name, Vorname, Organisations-einheit, Status (Beschäftigte*r, Studierende*r), Art des Ausfalls (erkrankt, amtliche Quarantäne, prophylaktische Quarantäne), Beginn (und Ende) des Krankenstandes.
Weiterführende Regelungen entnehmen Sie bitte dem Leitfaden zum Umgang miz Verdachssfällen und bei steigenden Infektionszahlen (PDF).

 

Gibt es besondere Regelungen für Schwerbehindert und Risikogruppen?

Besondere Regelungen gelten für Risikogruppen im Sinne der Definition des RKI1 sowie für Schwerbehinderte. Es ist Flexibilität aller Beteiligten erforderlich und ggf. kommt auch ein vorübergehender Arbeitsplatzwechsel oder die Zuweisung anderer, im Homeoffice besser zu erledigender Aufgaben in Betracht. Mitarbeitende, die zu einer Risikogruppe zählen, wenden sich bitte an ihre Dienstvorgesetzten.

Bei der Bewertung des individuellen Risikos in Verbindung mit einer arbeitsplatzspezifischen Gefährdungsbeurteilung wirken die Betriebsärztinnen mit. Ärztliche Atteste und die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe sind zwingend zu beachten.

1 Definition des Robert Koch-Institut für Risikogruppen [Stand 01.07.2020]

 

Gibt es besondere Regelungen für schwangere Mitarbeitende?

Schwangere Personen können auf Wunsch ebenfalls im Homeoffice eingesetzt werden, sofern nicht bereits aus anderen Gründen ein Beschäftigungsverbot besteht. Der Wunsch der schwangeren Person zum Arbeiten in Präsenz ist dem*der Dienstvorgesetzten schriftlich zu erklären und zu archivieren. Es wird dringend eine vorherige Beratung durch die Betriebsärzte des AMZ empfohlen. Die allgemeinen Pflichten bei Schwangerschaften zur Gefährdungsbeurteilung und zum Treffen von Schutzmaßnahmen nach § 13 MuSchG bleiben davon unberührt.

Ansprechpartnerinnen des AMZ : Ines Riebeling (ines.riebeling@charite.de) und Dr. Ute Anske (ute.anske@charite.de)

 

Wie sollen Bewerbungsgespräche geführt werden? Können diese in Präsenz durchgeführt werden?

Bewerbungsgespräche werden in der Regel in Präsenz durchgeführt. Sie können mit Zustimmung aller an dem Verfahren Beteiligten1 auch digital oder in hybrider Form erfolgen. Bei der praktischen Durchführung in Präsenz sind die einschlägigen Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten.

1Alle Bewerber*innen, alle beteiligten Mitarbeiter*innen des auswählenden Bereichs und alle beteiligte Gremienvertreter*innen (Personalrat, Frauenbeauftragte und ggf. Schwerbehindertenvertretung).
 

Finden Beratungen in Präsenz statt?

Alle Beratungsangebote, inklusive Sprechstunden, werden weiterhin telefonisch, per Video oder per E-Mail stattfinden. In Ausnahmefällen können sie vor Ort durchgeführt werden, soweit die erforderliche Schutz- und Hygienebestimmungen erfüllt sind. Die Entscheidung obliegt der*dem Dienstvorgesetzten.

 

Wie soll mit Verdachtsfällen umgegangen werden?

Im Falle einer COVID-19-Erkrankung besteht eine Informationspflicht gegenüber dem Arbeitgeber.

Eine Erkrankung bzw. ein begründeter Verdachtsfall einer COVID-19-Erkrankung ist durch den*die Betroffene unverzüglich der*dem Vorgesetzten und der Personalabteilung (per Mail) zu melden zur Übermittlung folgender Angaben: Name, Vorname, Organisations-einheit, Status (Beschäftigte*r, Studierende*r), Art des Ausfalls (erkrankt, amtliche Quarantäne, prophylaktische Quarantäne), Beginn (und Ende) des Krankenstandes.

Weiterführende Regelungen entnehmen Sie bitte dem Leitfaden zum Umgang miz Verdachssfällen und bei steigenden Infektionszahlen (PDF).

 


Homeoffice

 

Ist das Arbeiten im Homeoffice weiterhin möglich?

Wo dieses zur Eindämmung der Pandemie und zum persönlichen Schutze der Mitarbeitenden ohne Nachteil möglich ist, können Mitarbeitende im Einvernehmen mit ihrem*ihrer Dienstvorgesetzten nach Abwägung der jeweiligen Rahmenbedingungen abweichende Regelungen treffen. Dieses gilt für Aufgaben, die im Homeoffice möglich und sinnvoll zu erledigen sind. Notwendige Voraussetzungen für die Arbeit im Homeoffice sind:

  • die organisatorische (auch technische) Möglichkeit, um im Homeoffice zu arbeiten;
  • die Möglichkeit, definierte Aufgaben im Homeoffice ohne Nachteil für Prozess- und Arbeitsqualität umzusetzen;
  • eine bindende Absprache mit der*dem Dienstvorgesetzten, die*der für ihren*seinen Verantwortungsbereich plant.

 

 

Ändern sich die Arbeitszeitregelungen für das Homeoffice?

Für die Arbeit im Homeoffice gelten die allgemeinen Arbeitszeitregelungen sowie der individuelle Arbeitszeitumfang und die Kernarbeitszeit grundsätzlich unverändert. Soweit nichts anderes vereinbart ist, hat der*die Beschäftigte während der Kernarbeitszeit von 09:00 bis 15:00 Uhr bzw. an Freitagen und Vorfesttagen von 09:00 bis 13:00 Uhr grundsätzlich per Mail und/oder telefonisch erreichbar zu sein. Bei Teilzeitbeschäftigten gilt im Zweifel die Arbeitszeitregelung wie vor Eintritt der pandemiebedingten Sonderregelun-gen. Im Homeoffice gilt Vertrauensarbeitszeit. In Zeiterfassungsbögen ist an den jeweiligen Tagen in der Spalte Bemerkungen „B“ zu wählen. Auf dem Ausdruck ist dann handschriftlich „Homeoffice“ bzw. „HO“ zu ergänzen.

Vorgesetzte und Mitarbeitende können abweichende Regelungen zu Erreichbarkeit und Lage der tatsächlichen Arbeitszeit treffen, wenn dadurch beispielsweise die Arbeit im Homeoffice mit Betreuungspflichten besser in Einklang zu bringen ist. Die Universitätsleitung unterstützt derartige Vereinbarungen in der Überzeugung, dass die pandemische Lage nach wie vor Flexibilität auf allen Seiten erfordert.

 

Welche technischen Voraussetzungen müssen für das Arbeiten im Homeoffice erfüllt sein?

  • Das Betriebssystem muss aktuell sein.
    Geräte, für deren Betriebssystem es keine Sicherheitsupdates mehr gibt (z.B. Windows 7), dürfen nicht für dienstliche Aufgaben genutzt werden. Für das Arbeiten im Homeoffice müssen alle (Sicherheits-)updates installiert sein. Hierfür sind im Betriebssystem entsprechende Mechanismen eingebaut (bspw. Windows-Update, MacOS → Softwareupdate, Linux Paketmanager).
  • Die eingesetzte Software darf nur in der jeweils aktuellen Version verwendet werden, insbesondere gilt dies für die eingesetzte VPN-Lösung und den Browser.
  • Ein Zugriffsschutz muss aktiviert sein: Beispielsweise per Passwort bei Anmeldung am Betriebssystem (unter Windows 10 ist standardmäßig ein Passwort nötig) und möglichst auch für das BIOS (abhängig vom Hersteller), per automatischer Sperre bei Inaktivität (z.B. Bildschirmschoner; bei Windows 10 bereits standardmäßig aktiv).
  • Verbindung per VPN mit der HU (z.B. per SSL-VPN).
    Wenn Sie an einer Videokonferenz teilnehmen, hängen Sie bei der Anmeldung im SSL-VPN die Zeichenkette @split_tunnel an den HU-Accountnamen (Bsp: meier@split_tunnel).
  • Nutzen Sie ein persönliches Softzertifikat für die Verschlüsselung vertraulicher Daten (z.B. im E-Mail-Verkehr oder auch im Dateiaustausch) und zum Signieren (z.B. von E-Mails oder von eingescannten Dokumenten).

  • Wenn möglich, Daten auf dem Gerät nur verschlüsselt speichern, bspw. durch eine Vollverschlüsselung der Festplatte durch das Betriebssystem oder VeraCrypt, das auch Container-Dateien (ähnliche Nutzungsweise, wie ZIP-Dateiintegration unter Windows).

  • Nutzen Sie ausschließlich verschlüsselte Verbindungen bei der Übertragung von Daten, typischerweise erkennbar am “S” im Protokollnamen, wie z.B. bei E-Mail: IMAPS, SMTP+TLS und im Browser: https://.

  • Installation oder Aktivierung eines Virenscanner (z.B. den in Windows eingebauten Windows-Defender, der unter Windows 10 standardmäßig aktiviert ist) und einer Firewall (bei Windows-, MacOS-, Linux-Betriebssystemen eingebaut).
  • Datensparsam arbeiten: Speichern Sie nur unbedingt notwendige, dienstliche Daten auf dem Gerät. Nutzen Sie Netzwerkspeicher des CMS (z.B. HU-Box: Arbeiten Sie direkt online oder verschieben Sie lokal gespeicherte Dienstdaten nach Arbeitsende auf einen Netzwerkspeicher des CMS.
  • Beachten Sie auch die Grundsätze zum Einsatz von Windows 10 an der Humboldt-Universität zu Berlin aus dem Amtlichen Mitteilungsblatt 46/2019.

 

Was muss ich beachten, wenn ich im Homeoffice mit einem Dienstgerät arbeite?

Dienstgeräte, wie ein Arbeitslaptop, sind durch die HU beschafft worden und werden zentral gemanagt. Nutzende haben keinen Zugang zu administrativen Funktionen der Dienstgeräte. Sie können keine Software selbst installieren und nur begrenzt Konfigurationen ändern. Sollte dies erforderlich sein, wenden Sie sich bitte an die ausgebende Stelle.

Dienstgeräte der HU stehen ausschließlich Beschäftigte der HU zur Verfügung. Eine Nutzung durch weitere Personen, die keine Dienstgeschäfte darauf zu erledigen haben, ist ausgeschlossen. Sorgen Sie für eine sichere Aufbewahrung von Dienstgeräten und Unterlagen (zum Beispiel ein abschließbarer Raum beziehungsweise ein Schrank).

 

Was muss ich beachten, wenn ich im Homeoffice mit einem privaten Gerät arbeite?

Aufgrund der besonderen Situation kann es sein, dass auch auf private Geräte zurückgegriffen werden muss. Hier ist in besonderem Maße auf die Sicherung der Datensicherheit und der Vertraulichkeit zu achten. Daher sollten Sie zusätzliche Maßnahmen ergreifen:

  • Verwenden Sie bevorzugt einen Desktop-PC oder einen Laptop, weil diese Geräte typischerweise aktuellere Software-Stände aufweisen, als dies bei Tablets oder Smartphones der Fall ist.
  • Schränken Sie die Nutzung des privaten Gerätes für andere Personen ein, wenn Sie es temporär für dienstliche Aufgaben nutzen.
  • Unnötige Software sollte deinstalliert werden: Gerade Spiele stellen mit ihren Anti-Cheating Maßnahmen ein Risiko im Hinblick auf Informationsabfluss dienstlicher Daten dar.
  • Nutzen Sie direkt Sie RDP-Dienste zur Bearbeitung. Sofern unbedingt erforderlich, speichern Sie Daten an einem einzelnen, definierten Ort und verschieben Sie diese auf die HU-Box oder interne Fileserver.

 

Was sind die datenschutzrechtliche Anforderungen ans Homeoffice?

Durch die derzeitige Entwicklung sind viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
kurzfristig gezwungen im Homeoffice zu arbeiten. Bitte beachten Sie
jedoch, dass auch ein Notstand auf Bearbeitungsseite die
datenschutzrechtliche Sensibilität der Daten auf Betroffenenseite nicht
verändert.

Daher möchten wir darauf hinweisen, in Verantwortung für die
an Sie überlassenen Daten bei Ihrer Tätigkeit im und vom Homeoffice aus
die datenschutzrechtliche Vorgaben zu beachten. Die beschriebenen
Maßgaben und Tipps sollen Ihnen dabei helfen. Sie werden fortgeschrieben
und ergänzt. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite.

 

Welche Dienste bietet das CMS der HU für das Arbeiten im Homeoffice an?

Der Computer- und Medienservice bietet für das kollaborative Arbeiten folgende Dienste an: Homeoffice-Dienste im Überblick.

 

Wann ist ein Unfall im Homeoffice ein Arbeitsunfall und wann nicht?

Gerade im Homeoffice ist es schwer, zwischen versicherter und unversicherter Tätigkeit zu unterscheiden.

Toilettengänge, der Weg zum Paketboten für eine private Sendung, der Gang in die Küche zur Nahrungsaufnahme oder Wege außerhalb der Wohnung, soweit sie nicht der Erledigung von Arbeitsaufgaben dienen, gelten im Home- Office als nichtversicherte Tätigkeit.

Quelle: Unfallkasse Berlin

 

Was ist, wenn im Homeoffice ein Unfall passiert?

Wenn Sie im Homeoffice einen Arbeitsunfall erleiden sind Sie grundsätzlich unfallversichert.

Wichtig dabei ist die Frage, ob die Tätigkeit in einem engen Zusammenhang mit Ihren beruflichen Aufgaben steht und nicht der Ort der Handlung dieser. Es wird also unterschieden zwischen privaten (eigenwirtschaftlichen) und dienstlichen Tätigkeiten.

Quelle: Unfallkasse Berlin

 


Lehre

 

Zur Unterstützung der Lehrenden hat die Humboldt-Universität im März 2020 eine ressortübergreifende Task Force Digitale Lehre gegründet. Die Task Force setzt sich aus Mitarbeiter*innen des Computer- und Medienservice, des bologna.labs und des International Office zusammen und hat zum Ziel, technische und didaktische Unterstützung zur Planung Umsetzung der digitalen Lehre aus einer Hand zu bieten.

 

Informationen und Übersicht über die Angebote der Task Force Digitale Lehre

 

Wie findet das Wintersemester 2020/21 statt?

Lehrveranstaltungen an der Humboldt-Universität zu Berlin werden im Wintersemester 2020/21 in digitalen Formaten durchgeführt. Ausnahmen gelten für:

  • Zwingend erforderliche sogenannte Praxisformate, die sich einer digitalen Durchführung grundsätzlich entziehen, wie z.B. Labor- oder Werkstattpraktika, Sportpraktische Übungen oder künstlerischer Unterricht an Kunst- und Musikhochschulen sowie praktischer Unterricht in medizinisch-klinischen Studiengängen;
  • Präsenzformate zur Einführung neuer Studierender/Erstsemester sowie internationaler Studierender, die ihr Studium in Berlin erstmals aufnehmen.

In diesen Ausnahmefällen soll die maximale Teilnehmer:innen-Zahl von 25 Studierenden nicht überschritten werden. In großen Hörsälen, die über ausreichende leistungsfähige Belüftungssysteme verfügen, kann die maximale Teilnehmer:innen-Zahl 40 Studierende betragen.

 

Wie führe ich eine Präsenzlehrveranstaltung durch und was muss ich dabei beachten?

Bitte entnehmen Sie alle Informationen diesbezüglich dem Leitfaden zur Durchführung von Präsenzlehrveranstaltungen (PDF).

In diesen Ausnahmefällen soll die maximale Teilnehmer:innen-Zahl von 25 Studierenden nicht überschritten werden. In großen Hörsälen, die über ausreichende leistungsfähige Belüftungssysteme verfügen, kann die maximale Teilnehmer:innen-Zahl 40 Studierende betragen.

 

 

 


Zugang zu Gebäuden der Universität

 

Sind die Gebäude wieder geöffnet?

Die Gebäude sind ab dem 01.11.2020 unter Einhaltung des regulären Schließbetriebs von Montag bis Freitag in der Regel zwischen 6.00 Uhr und 20.00 Uhr sowie Samstag zwischen 8.00 Uhr und 16.00 Uhr geöffnet.

Standortspezifische Abweichungen erfolgen in Abstimmung mit den jeweiligen Nutzer*innen der Liegenschaften.

Ohne Genehmigung ist der Zugang grundsätzlich nur den Mitgliedern der Hochschule* gestattet. Eine Öffnung der Universität für den allgemeinen Publikumsverkehr findet nicht statt.

Das Wach- und Sicherheitspersonal kontrolliert stichprobenartig den Anwesenheitsgrund.

*Forschende, Lehrende, Mitarbeitende und Studierende der Humboldt-Universität zu Berlin

 

Kann die HU wieder uneingeschränkt betreten werden?

Eine Öffnung der Universität für den allgemeinen Publikumsverkehr findet nicht statt.

Ohne Genehmigung ist der Zugang grundsätzlich nur den Beschäftigten der Hochschule gestattet. Diese sind berechtigt, die Universitätsliegenschaften zu betreten, um ihre Obliegenheiten in Forschung, Lehre und Verwaltung und in allen Angelegenheiten der akademischen Selbstverwaltung zu erfüllen.

Studierenden ist der Zutritt für die Teilnahme an Präsenzaktivitäten zu ermöglichen.

Wissenschaftler*innen, die nicht in einem Dienst- oder Beschäftigungsverhältnis stehen, aber beispielsweise auf der Grundlage eines Stipendiums oder Lehrauftrags regelmäßig in bestimmte Forschungs- und/oder Lehrzusammenhänge der HU eingebunden sind, können die Liegenschaften der Universität betreten.

Zutritt ohne Genehmigung haben ferner Dienstleister und Lieferanten in Erfüllung ihrer vertraglichen Obliegenheiten. Dabei unterliegen sie denselben Abstands- und Hygieneregeln wie die Mitglieder der Universität.

 

Dürfen Besucher*innen die Liegenschaften der Universität betreten?

Soweit dieses für die Erfüllung von Dienstaufgaben in Forschung, Lehre und Verwaltung unverzichtbar ist, kann Besucher*innen der Zugang zu Liegenschaften der Universität gestattet werden. Darüber entscheiden die zuständigen Fach- bzw. Dienstvorgesetzten formlos. Die Anwesenheit von Besucher*innen ist schriftlich von der jeweiligen Organisa-tionseinheit zu dokumentieren, um im Bedarfsfall eine effektive Nachverfolgung von Infektionsketten zu ermöglichen. Die Besucher*innen sind von den an der HU geltenden Hygieneregeln zu unterrichten.

Die Gebäude sind ab dem 01.11.2020 unter Einhaltung des regulären Schließbetriebs von montags bis freitags in der Regel zwischen 6.00 Uhr und 20.00 Uhr und samstags zwischen 8.00 Uhr und 16.00 Uhr geöffnet. Standortspezifische Abweichungen erfolgen in Abstimmung mit den jeweiligen Nutzer*innen der Liegenschaften.

Das Wach- und Sicherheitspersonal hat die Erlaubnis, alle Personen, die sich in den Gebäuden aufhalten, nach ihrem Anwesenheitsgrund zu fragen.

Und: Besucher*innen sind über die an der HU geltenden Hygieneregeln zu informieren.

 

Was sind die Zutrittsregelungen für den Lehr- und Studienbetrieb?

Die HU führt ihren Lehrbetrieb bis einschließlich 31.03.2021 weiterhin überwiegend mittels On-line-Formaten durch.
Soweit die Entwicklung des Infektionsgeschehens dieses zulässt, können unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln Lehrveranstaltungen nur in zertifizierten Räumen der HU durch-geführt werden. Dabei haben Angebote für Studienanfänger*innen sowie für internationale Studierende Priorität.

Praxisformate, die insbesondere spezielle Labor-, Arbeits- oder Sporträume erfordern, sowie Prüfungen dürfen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln in Präsenz durchgeführt werden. Die Entscheidung trifft das zuständige Dekanat.

Bei der Durchführung von und Teilnahme an Lehrveranstaltungen, Praxisformaten und Präsenzprüfungen gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung mindestens

  1. auf den Verkehrswegen,
  2. in der Sportausübung dienenden Räumen, außer während der Sportausübung,
  3. bei notwendiger Unterschreitung des Mindestabstands von 1,5 Metern.

Darüber hinaus ist in Lehrveranstaltungen, Praxisformaten und Prüfungen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verbindlich vorgeschrieben.1

Für zwingend erforderliche Sportpraxismodule in gedeckten Hallen sind ggf. ergänzende bzw. modifizierte Hygienevorkehrungen zu treffen.

Weiterführende Informationen und Regelungen sind dem Leitfaden in der Anlage zu entneh-men.

Die Genehmigung zur Durchführung von Lehrveranstaltungen in Präsenz gemäß den o.g. Bedingungen obliegt weiterhin dem Dekanat. Es kann diese Aufgaben delegieren.

1 Entsprechend des Infektionsgeschehens kann es im Gültigkeitszeitraum der Dienstanweisung zu Modifikationen der Beschränkung kommen, über die gesondert informiert wird.

 

Was sind die Zutrittsregelungen für den Forschungsbetrieb?

Der Forschungsbetrieb, insbesondere empirische und experimentelle Forschungen, die der örtlichen Präsenz bedürfen, finden in den Schranken der Abstands- und Hygienere-geln statt bzw. können ggf. zusätzliche gesonderte Hygienekonzepte erfordern.

 

Welche Gebäude der Humboldt-Universität sind für den Publikumsverkehr gesperrt?

Alle Gebäude der Humboldt-Universität bleiben bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen.
Der Wachschutz wird auch am Tage die Gebäude kontrollieren und angetroffene Personen ansprechen und sie bitten, sich auszuweisen. Alle Wachen sind besetzt.

 

Welche Dienste der Universitätsbibliothek sind aktuell verfügbar? Kann ich Bücher ausleihen?

Seit dem 1. Juli 2020 ist es HU-Angehörigen wieder möglich, in der Universitätsbibliothek Arbeitsplätze zu nutzen. Um die vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen einzuhalten, steht jedoch jeweils nur eine begrenzte Anzahl an Arbeitsplätzen zur Verfügung. Der kontaktarme Leihverkehr steht natürlich weiterhin allen HU-Mitarbeiterenden sowie Studierenden zur Verfügung.

Genauere Informationen entnehmen Sie bitte der Website der Universitätsbibliothek, die laufend aktualisiert wird.

 

Hat der Humboldtstore geöffnet?

Der Humboldt-Store bleibt vorerst geschlossen. Bestellungen über den Webshop sind wieder uneingeschränkt möglich.

 


Dienstreisen, Exkursionen, Fortbildungen und Urlaub
 

Können Fortbildungen in Präsenz durchgeführt werden?

Fort- und Weiterbildungen können in Präsenz durchgeführt werden, sofern dieses aus fachlicher Sicht geboten ist und die geltenden Abstands- und Hygieneregeln dem nicht entgegenstehen.

Werden anstelle von Tagungen oder gemeinsamen Workshops kostenpflichtige Webinare o. ä. wahrgenommen, so sind die darauf entfallenden Kosten nicht aus den Reisemitteln zu finanzieren, sondern gemäß Festlegung der Haushaltsabteilung aus den Titel 51125 bzw. 51190.

 

Sind die Corona-Einschränkungen ein Grund, um vom geplanten und genehmigten Urlaub zurückzutreten?

Die Stornierung einer Urlaubsreise im Kontext der Pandemie ist zum Beispiel kein Grund für den Rücktritt von einem bereits genehmigten Urlaub. Grundsätzlich ist ein einseitiger Rücktritt ohnehin nicht möglich und in der gegenwärtigen Situation kann der Arbeitgeber einem Urlaubsrücktritt auch nicht zustimmen.

 

Welche Regelungen gelten für Dienstreisen und Exkursionen?

Dienstreisen sind auf ein Minimum zu beschränken. Zwingend erforderliche Dienstreisen dürfen durchgeführt werden.

Dienstreisen in Risikogebiete sind untersagt und dürfen nicht genehmigt werden. Hierbei gelten die Reisempfehlungen Robert Koch-Instituts (RKI) bzw. des Auswärtigen Amtes. Dabei muss der*die Antragstellende das zwingende Erfordernis der Dienstreise im Antrag nachvoll-ziehbar darlegen.

Dienstvorgesetzte dürfen Genehmigungen für Dienstreisen erteilen. Die Entscheidung über die Notwendigkeit der Dienstreise erfolgt durch die jeweiligen Dienstvorgesetzten und ist zu dokumentieren. An die Entscheidung bezüglich der Erforderlichkeit ist auch für den zeitlichen Umfang ein strenger Maßstab anzulegen.

Alle Genehmigungen stehen unter Vorbehalt des Infektionsgeschehens. Bei Änderung der Einstufung des Reiseziels durch das RKI zum Risikogebiet dürfen Dienstreisen nach Genehmigung nicht angetreten werden.

Es sind während der gesamten Dienstreise die geltenden Abstands- und Hygieneregeln sowie Dokumentationspflichten einzuhalten und die Hinweise besonderer Quarantänemaßnahmen gemäß der jeweils vor Ort geltenden Regelungen zum Infektionsschutz zu berücksichtigen.

Von frühzeitigen Buchungen ist abzusehen bzw. bei Buchung auf eine hohe Flexibilität der Stornierung zu achten.
Exkursionen im Rahmen von Lehrveranstaltungen sind gestattet. Exkursionen in Regionen/Länder, für die eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes besteht oder welche auf der Liste der Risikogebiete des RKI geführt werden, dürfen nicht durchgeführt werden. Maßgeblich ist der Zeitpunkt der Abreise. Mehrtägige Exkursionen sind nicht gestattet.

Der Empfang und Zutritt zur HU von Gästen oder Delegationen aus Gebieten, die vom RKI als Risikogebiete eingestuft sind, ist untersagt. Potenzielle Gäste und Delegationen sind von der gastgebenden Stelle zu informieren, dass ihr geplanter Aufenthalt aufgrund von tagesaktuellen Änderungen in den Risikogebieten kurzfristig abgesagt werden kann. Auch müssen sie sich an die zum Zeitpunkt ihrer Anreise in Berlin geltenden Quarantänebestimmungen halten.

 

Was ist zu tun, wenn die Tagung/ Konferenz abgesagt wurde, jedoch Reiseleistungen gebucht wurden?

Versuchen Sie, die Tagungsgebühren o.ä. in voller Höhe wieder erstatten zu lassen.

Lassen Sie sich auf jeden Fall die Absage der Veranstaltung schriftlich bestätigen, um ggf. dies bei weiteren Anträgen zur Erstattung mit vorzulegen. Bitte überlegen Sie vorab, ob eine Erstattung in Form eines Gutscheines, einer Umbuchung, eines virtuellen Guthabens beim Dienstleister oder eine Verschiebung der Leistung oder eine Cash-Erstattung für Sie sinnvoll erscheint. Daraus leiten sich ggfs. weitere Schritte ab.

 

Was ist zu tun, wenn Reiseleistungen für nun abgesagte Veranstaltungen gebucht wurden, nun aber nicht in Anspruch genommen werden können?

Versuchen Sie, die Reiseleistungen beim jeweiligen Verkehrsunternehmen / Hotel noch zu stornieren, falls eine Umbuchung nicht sinnvoll erscheint.

Eventuelle Kosten / Mehrkosten werden von der HU übernommen (zu Lasten des Projekts/ Budgets aus dem die Reise finanziert werden sollte). Das gleiche gilt auch für Kosten einer Visa-Erstellung, wenn die Reise dann doch nicht angetreten werden kann.

 

Wie kann ich mir die Reiseleistungen für eine Dienstreise erstatten lassen, für die ich in Vorleistung gegangen bin?

Bitte füllen Sie die normale Reisekostenabrechnung mit dem Anhang „Reiseverlauf“ aus, vermerken und belegen hier die nicht durchgeführte Reise und die Auslagen dafür. Reichen Sie dies –wie gewohnt- mit dem Dienstreiseantrag zur Abrechnung bei der Reisestelle ein. Sofern Sie die Reisekostenabrechnung bereits durchgeführt und sämtliche Reisekosten erstattet bekommen haben, nun aber noch die Verrechnung eines Gutscheins vorgenommen wurde, erfolgt die Verrechnung dieser Gutschrift mit der RK-Abrechnung; d.h. Sie werden zu einer Rückzahlung aufgefordert.

 

Was ist mit zukünftigen Reisen zu Veranstaltungen, die bisher nicht abgesagt wurden, zu tun?

Dienstreisen werden nur für einen relativ kurzen Vorlauf genehmigt; die Notwendigkeit jeder Dienstreise ist generell zu prüfen; Alternativen sollten geprüft werden (Online-Webinare, Telefonkonferenzen u.ä.)

Reiseleistungen sollen daher auch eher kurzfristig erworben werden (ggf. dadurch auch teurer); die Möglichkeit von flexiblen Tarifen, die stornierbar sind, soll unbedingt genutzt werden. Kosten für Webinare o.ä. werden nicht aus Reisekosten erstattet, sondern aus Telekommunikationsmittel.

Konkrete Buchungsstelle: 01010-51125-OKZ, Kostenart 7740001 bzw. bei Drittmitteln aus Titel 51190

 

Wer erstellt mir einen Nachweis, dass ich in den letzten Wochen nicht in einem Risikogebiet war?

Das ist nur in eigener Verantwortung und damit durch jede*n persönlich möglich.

 

Was passiert mit Flügen, die von Airlines gestrichen worden sind?

Werden Flüge von den Fluggesellschaften abgesagt, haben Sie nach der VO (EG) Nr. 261/2004 (Fluggastrechteverordnung) die Wahl zwischen:

  • der Erstattung des Flugpreises, wenn Sie den Flug nicht mehr antreten wollen, oder
  • einem Ersatzflug zu einem späteren Zeitpunkt

Airlines sind mitunter nicht erreichbar oder geben statt des Ticketpreises nur Gutscheine aus. 
Grundsätzlich gilt: Sagt eine Fluglinie den Flug ab, hat der Endkunde die Wahl zw. der Erstattung des Flugpreises oder einer anderweitigen Beförderung zum Endziel unter vergleichbaren Reisebedingungen zu einem späteren Zeitpunkt. Dabei ist klar festgelegt, dass Rückzahlungen bei individuell geplanten Flugreisen binnen sieben Tagen erfolgen müssen. Diese Frist beginnt zu dem Zeitpunkt, in dem die Zahlungsaufforderung bei der Fluggesellschaft eingeht. Die Preiserstattung in Form eines Reisegutscheins ist nur zulässig mit schriftlichem Einverständnis des Fluggastes.

 

Mir wurde nur ein Gutschein angeboten – was kann ich tun?

Sollte die Reiseleistung wegen Corona abgesagt werden, ist der Dienstleister verpflichtet, Ihnen den Preis zu erstatten, eine Ersatzbeförderung oder eine Umbuchung auf einen späteren Zeitpunkt anzubieten. Sie können somit für einen (Flug)Ausfall aufgrund von Coronavirus zumindest Ihr Geld zurückbekommen – insbesondere dann, wenn die Airline/ der Dienstleisrer Ihnen keine Alternative anbieten kann. Für Flüge ist dies u.a. in Artikel 8 der EU-Fluggastrechte-Verordnung geregelt. Anstelle einer Rückzahlung der Ticketkosten bieten Airlines auch Gutscheine an. Kunden haben die Wahlfreiheit und können auf einer Auszahlung des Betrages bestehen.

 

Bekomme ich auch meine Kosten erstattet, wenn ich bereits Reiseleistungen für eine Dienstreise gekauft/ gebucht habe, für die ich noch gar keine Dienstreisegenehmigung habe?

Grundsätzlich sind Reiseleistungen nur erstattungsfähig, wenn ein genehmigter Dienstreiseantrag mit Mittelfreigabe vorliegt.

 

Was muss ich tun, wenn der Aufenthaltsort meiner derzeitigen Dienstreise plötzlich Risikogebiet wird und mir die Ausreise verweigert wird?

Nehmen Sie bitte sofort Kontakt mit Ihrer Dienststelle und dem SG Travelmanagement auf. Die Klärung erfolgt individuell, eine generelle Aussage ist nicht möglich.

 

Greifen für Verluste mögliche Reiserücktrittsversicherungen?

Nach derzeitiger Kenntnislage greifen hier keine bisherigen Versicherungen. Mittlerweile bieten einige wenige Versicherungsanbieter erste Corona-Leistungspakete an, jedoch fehlen hier fundierte Erfahrungswerte.

 

Wie nimmt die HU ihre derzeitige Fürsorgepflicht in Bezug auf die Reisebuchung wahr?

Wir empfehlen ergänzend die Buchung von Reiseleistungen in flexibleren Tarifen vorzunehmen, um etwaige Rückabwicklungen zu vereinfachen.

 

Können die Verluste oder Mehrkosten durch die HU übernommen werden?

Die HU gewährleistet, dass keine Zusatzkosten bei den Dienstreisenden entstehen, wenn die o.g. Voraussetzungen und Handlungen Anwendung gefunden haben.

Eine „zentrale“ Übernahme der Kosten ist derzeitig nicht möglich; die Zusatzkosten u.ä. müssen aus der Kostenstelle beglichen werden, die ursprünglich für die Reise vorgesehen war.

Die Reisestelle erfasst die dort geltend gemachten Mehrkosten; weitere Schritte werden ggf. geprüft.

 

Wird bei der Ausschlussfrist von Reisekostenabrechnungen (6 Monate) auf die derzeitigen Besonderheiten Rücksicht genommen, z.B. wenn Erstattungen der Airlines länger als erwartet dauern?

Ja, wenn Reisekostenabrechnungen aufgrund späterer Erstattungen/ Rechnungslegungen beim SG Reisestelle eingereicht werden, kann dies – am besten mit kurzer Begründung der verspäteten Einreichung – berücksichtigt werden.

 

Links und weitere Informationen u.a. zu Risikogebieten

 

An wen kann ich mich bei Fragen zu Dienstreisen wenden?

 

  • Ansprechpartnerin für Dienstreisen NACH der Reise (Abrechnung): Sachgebiet Reisestelle, Frau Danuta Siegmundt (reisestelle@hu-berlin.de)

 


Forschung

 

Ich habe ein Drittmittelprojekt und kann aufgrund der aktuellen Situation nicht so weiterforschen, wie es für das Projekt wichtig wäre, aber die Projektlaufzeit läuft weiter. Welche Möglichkeiten habe ich, den entstandenen Mehrbedarf abzufedern?

Wenn wegen der Covid-19-Pandemie gravierende Änderungen im Drittmittelprojekt auftauchen und insbesondere, wenn der Projekterfolg gefährdet ist, muss der Mittelgeber darüber informiert werden. Dazu setzen Sie sich bitte mit den bekannten Ansprechpartner*innen im Servicezentrum Forschung in Verbindung.

DFG: Grundsätzlich stellt die DFG zusätzliche Mittel zur Verfügung; diese sind einzusetzen für Personal- und auch Stornierungskosten. Auch bei Verbundvorhaben besteht die Möglichkeit zum Projektende zusätzliche Projektmittel zu erhalten.

Für alle weiteren Fördermittelgeber und Fragen rund um Ihre Drittmittelprojekte kontaktieren Sie bitte das Servicezentrum Forschung via E-Mail: forschung-sek@uv.hu-berlin.de.

 

Wie erhalte ich Zugang zum Forschungsinformationssystem der HU Berlin (HUFIS)

Der Zugang zum Forschungsinformationssystem der HU Berlin (HUFIS) ist für alle berechtigten Personen weiterhin uneingeschränkt möglich.
Alle notwendigen Informationen dafür finden Sie auf der Webseite

Bei allen Fragen und Problemen mit dem HUFIS können Sie sich außerdem wie gewohnt an die Hotline wenden.

 


Öffentliche Veranstaltungen

 

Finden öffentliche Veranstaltungen statt?

Bis zum Jahresende sind keine öffentliche Veranstaltungen in Präsenz (z.B. im Rahmen der Kinder-Uni, Berlin Science Week, Kosmos-Lesung etc.) gestattet.

Hochschulinterne Veranstaltung wie Projekttreffen (z.B. PIs eines SFB), Kolloquien etc. sind in zertifizierten Räumen möglich. Die Genehmigung obliegt dem Dekanat. Es ist sich an die geltenden Abstands- und Hygienevorschriften zu halten.

 


Pflege und Notbetreuung 

 

Was müssen Beschäftigte mit chronischen Erkrankungen beachten?

Grundsätzlich entscheiden die oder der Vorgesetzte und der oder die Beschäftigte nach Abwägung aller Rahmenbedingungen, ob die Tätigkeit im Homeoffice oder vor Ort auf dem Campus ausgeführt wird. Ärztliche Atteste und die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe sind dabei zwingend zu beachten. Risikogruppen im Sinne der Definition des RKI sollen im Homeoffice eingesetzt werden, soweit technisch möglich und gewünscht.

Die Angehörigen von Risikogruppen schätzen ihr individuelles Risiko selbst ein, verbunden mit einer arbeitsplatzspezifischen Gefährdungsbeurteilung. Die Betriebsärztinnen können darüber entscheiden ob die getroffenen Maßnahmen und Verhaltensregeln für die Betroffenen ausreichenden Schutz vor einer möglichen Infektion bieten.

Die Betriebsärztin, Dr. med. Ute Anske, stellt für Risikogruppen ein Attest aus. Termine können per Mail unter: ute.anske@charite.de vereinbart werden. 

Dienstvorgesetzte können Verdachtsfälle und Beschäftigte mit Krankheitssymptomen von der Arbeit ausschließen und diese auffordern, einen Arzt aufzusuchen.

 

Informationen für Beschäftgte mit Care-Verpflichtungen

Beschäftgte mit Care-Verpflichtungen (z. B. Betreuung von Kindern oder Pflege von Angehörigen) finden hier "Corona-Informationen für Familien:
https://www.familienbuero.hu-berlin.de/de/corona-informationen-fuer-familien

Lehrende können sich unter bestimmten Voraussetzungen außerdem für die Notbetreuung der HU bewerben: "In besonderen Härtefällen bietet das Familienbüro der Humboldt-Universität zu Berlin die Möglichkeit einer punktuellen Notbetreuung von Kindern im Alter von bis zu 12 Jahren in der häuslichen Umgebung an. Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen und
studentische Beschäftigte, die digitale Lehre durchführen und einen zusätzlichen Betreuungsbedarf zur Betreuung in Kita, Kindertagespflege und/oder Schule haben, können sich per E-Mail an das Familienbür wenden: familien@hu-berlin.de (Betreff: Humboldt-Corona-Notbetreuung).


Bitte beachten Sie, dass es keinen Anspruch auf Notbetreuung gibt. Das Angebot gilt, solange finanzielle Mittel vorhanden sind." Informationen dazu finden Sie hier:
https://www.familienbuero.hu-berlin.de/de/corona-informationen-fuer-familien/notbetreuung

 

Weitere Informationen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Weitere Informationen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind hier zu finden:
https://www.familienbuero.hu-berlin.de/de/themen-und-informationen/beruf-und-kind

Außerdem berät das Familienbüro bei Fragen auch gern telefonisch unter 030 2093 20015 oder per E-Mail an familien@hu-berlin.de

 

Was passiert, wenn ich mein Kind betreuen oder erkrankte Angehörige pflegen muss?

Personen, die aufgrund pandemiebedingter Betreuungspflichten nur eingeschränkt arbeiten können, wenden sich bitte an ihre Dienstvorgesetzten. Besteht nach Abstimmung keine alternative Beschäftigungsmöglichkeit, wird eine bezahlte Freistellung gewährt. Eine Verrechnung mit Zeitguthaben erfolgt derzeit nicht.

 

Wo können Anspruchsberechtigte die Bescheinigungen für die Notbetreuung an Kitas oder Schulen erhalten?

Das Familienbüro der HU stellt auf Nachfrage eine Bescheinigung darüber aus, dass Sie an der HU digitale Lehre leisten, beziehungsweise an bis zu zwei festgelegten Wochentagen im eingeschränkten Betrieb tätig sind.

 


Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG)

 

Was wird beim Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) geändert?

Bundestag und Bundesrat haben das Gesetz zur Unterstützung von Wissenschaft und Studierenden aufgrund der COVID-19-Pandemie (Wissenschafts- und Studierendenunterstützungsgesetz) beschlossen. Es ist rückwirkend zum 01.03.2020 in Kraft getreten.

Mit dem Gesetz wird in § 7 WissZeitVG folgender Absatz 3 eingefügt: „Die nach § 2 Absatz 1 Satz 1 und 2 insgesamt zulässige Befristungsdauer verlängert sich um sechs Monate, wenn ein Arbeitsverhältnis nach § 2 Absatz 1 zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. September 2020 besteht. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates die zulässige Befristungsdauer höchstens um weitere sechs Monate zu verlängern, soweit dies aufgrund fortbestehender Auswirkungen der COVID-19-Pandemie in der Bundesrepublik Deutschland geboten erscheint; die Verlängerung ist auch auf Arbeitsverhältnisse zu erstrecken, die nach dem 30. September 2020 und vor Ablauf des in der Rechtsverordnung genannten Verlängerungszeitraums begründet werden.“

Damit ist die Grundlage geschaffen, wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, die ihr Qualifikationsvorhaben aufgrund der Einschränkungen während der COVID-19-Pandemie nicht wie geplant abschließen können, auch über die bisherige Höchstbefristungsdauer von sechs Jahren vor der Promotion bzw. von sechs Jahren nach der Promotion für bis zu weitere sechs Monate weiterbeschäftigen zu können.

 

Für wen gilt die Neuregelung?

Die Neuregelung gilt für alle wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen, die sich im Zeitraum vom 01.03.2020 bis 30.09.2020 in einem nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG befristeten Arbeitsverhältnis zur Qualifizierung befinden. 

 

Gilt die Neuregelung auch für Drittmittelverträge?

Nein, nach § 2 Abs. 2 WissZeitVG befristete Arbeitsverhältnisse sind davon nicht erfasst.

 

Erfolgt die Weiterbeschäftigung automatisch?

Nein. Die Neureglung schafft lediglich die Möglichkeit, über die bisherige Höchstbefristungsdauer von sechs bzw. 12 Jahren hinaus weiterbeschäftigt zu werden.

 

Haben die wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen einen Anspruch auf Weiterbeschäftigung?

Nein. Das Ziel der Universität ist aber, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nach Möglichkeit den Abschluss ihres Qualifizierungsvorhabens zu ermöglichen.

 

Wie erfolgt eine Weiterbeschäftigung?

In einem regulären Weiterbeschäftigungsverfahren. Bitte sprechen dazu zu gegebener Zeit mit Ihrer bzw. Ihrem Vorgesetzten.

 

Woher weiß ich, wieviel Zeit mir noch zur Qualifizierung zur Verfügung steht?

Ihr*e Sachbearbeiter*in in der Personalstelle für Tarifbeschäftigte -III B- gibt darüber gerne Auskunft. (Diese Regelung ist weiterhin aktuell)

 

Welche Möglichkeiten gibt es für Beschäftigte in Drittmittelprojekten?

Das hängt von den Bedingungen der jeweiligen Mittelgeber ab. Bitte sprechen Sie auch hier zunächst Ihre Projektleitung an. Diese wird mit dem Servicezentrum Forschung Kontakt aufnehmen und die Möglichkeiten abklären.

 


Hilfsangebote der HU

Wo kann ich mich über Hilfsangebote und Anlaufstellen zu Häuslicher Gewalt in Zeiten von Corona informieren?

Häusliche Gewalt ist auch außerhalb von Zeiten einer Pandemie ein Problem. Jedoch
kommt es in Zeiten von Ausgangssperren und Kontaktverboten dazu, dass sich Betroffene der gewaltausübenden Person nicht mehr entziehen und Bezugspersonen nur eingeschränkt kontaktieren können. Das eigene Zuhause ist in der Corona-Krise nicht für alle ein sicherer Ort.

Die zentrale Frauenbeauftragte der HU informiert auf ihrer Webseite über Anlaufstellen und Hilfsangebote

 


Angebote der HU

 

Finden die Kurse der beruflichen Weiterbildung statt?

Die berufliche Weiterbildung bietet Webinare an.

 

Finden die Kurse des Hochschulsports statt?

Der Hochschulsport bietet Outdoor- und Onlinekurse an.

 

Proben die Ensembles von "Musik an der HU?

Chor- und Orchesterproben sowie Konzerte der Ensembles von "Musik an der Humboldt-Universität" sind derzeit noch nicht möglich.

 

Kann ich wieder in der Mensa essen gehen?

Ja, aber: Mensen des Studierendenwerks Berlin dürfen ihren Betrieb wieder aufnehmen, um Speisen und Getränke zur Abholung anzubieten. Dabei muss die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln gesichert sein und auch die Mindestabstände von 1,5 Metern sowie die geltenden Kontaktbeschränkungen beachtet werden.

Ab dem 19. Oktober 2020 ist ein Verpflegungsangebot in folgenden Mensen vorgesehen:

  • Mensa HU Süd (Click & collect / Backshop)
  • Mensa HU Oase (Click & collect / Backshop)
  • Außerdem wird geprüft, ob ein Verpflegungsangebot ab November möglich ist:
  • Mensa HU Nord (Backshop)

Weitere Informationen sind auf den Webseiten des Studierendenwerks zu finden.

 


Unfall

 

Ein Unfall passiert - Was muss ich als Ersthelfende*r unter Corona-Bedingungen beachten?

Ersthelfende müssen immer darauf achten, sich selbst zu schützen. Klassische Beispiele sind die Absicherung einer Unfallstelle oder das Anziehen von Einmalhandschuhen bei der Versorgung von Wunden. Diese Regel gilt unabhängig von der aktuellen Corona-Pandemie. Momentan sollten Ersthelfende aufgrund des Corona-Virus aber besonders auf Maßnahmen des Eigenschutzes achten, zum Beispiel falls verfügbar Atemschutzmaske und Schutzbrille tragen. Dazu gehört außerdem das Abstandhalten, wenn es möglich ist. Auch das Einhalten der Husten- und Niesetikette und gründliches Händewaschen zählen dazu.

 

Muss bei Wiederbelebungsmaßnahmen auch zwingend beatmet werden?

Die Frage zur möglichen Infektionsgefahr bei der Beatmung ist berechtigt, insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Gesundheitslage.

Die Maßnahmen der Ersten-Hilfe, wie sie in der Aus- und Fortbildung betrieblicher Ersthelfender geschult werden, sehen grundsätzlich bei den Wiederbelebungsmaßnahmen

  • in erster Linie die Herzdruckmassage,
  • die Anwendung eines AED (falls vorhanden) und
  • die Beatmung vor.


Bitte benutzen Sie im Notfall ein Beatmungstuch oder die Beatmungshilfe aus dem AED-Schrank.

Wichtig:

Sollte ein*e Helfer*in es ablehnen oder nicht geübt sein, eine Mund-zu-Mund-Beatmung durchzuführen, sollten allein Thoraxkompressionen mit einer Frequenz von 100 –120/min (Drucktiefe 5 – 6 cm, mind. 5 cm!) ohne Unterbrechung durchgeführt werden.

Es liegt im Ermessen der handelnden Personen im Rahmen der Reanimation auf die Beatmung notfalls zu verzichten, bis gegebenenfalls eine geeignete Beatmungshilfe zur Verfügung steht.

Weitere Informationen gibt es bei der Technischen Abteilung.

 


Sonstige Fragen

 

Wie sind die aktuellen Reinigungsabläufe?

Gebäude mit Bibliotheken, PC-Poolen, Hörsälen und Seminarräumen:

  • Reduzierung der Reinigung in PC-Poolen, Hörsälen, Seminarräumen und Bibliotheksräumen
  • in den Büros erfolgt nur die Müllbeseitigung, es gibt eine minimierte Bodenreinigung

Gebäude ohne Bibliotheken, Seminarräume, Hörsäle und PC-Pools:

  • in den Büros erfolgt nur die Müllbeseitigung, minimierte Bodenreinigung, aber: 
  • gründlichere Sanitärreinigung/Desinfektion mit arbeitstäglicher Reinigung der Türklinken und Griffbereiche; Nachfüllen von Seife und Handtuchrollen
  • arbeitstägliche Reinigung von Griffbereichen an allen Türen im Gebäude, Handläufe und Aufzugs-Displays, Glasflächen, Foyes, Wartebereiche u.a.  

Einsparungen werden genutzt, um die Wiederaufnahme des normalen Lehrbetriebs zu gewährleisten sowie für Sonderreinigungen.

 

Hat die Poststelle geöffnet?

Gegenwärtig hält die Poststelle alle Dienstleistungsangebote aufrecht. Eingehende, sowie ausgehende Post wird nach wie vor abgeholt und verarbeitet. Alle Postverteilerstellen werden durch die Fahrer*innen beliefert. Anfragen zu Aufträgen können wie gewohnt per E-Mail an die Poststelle gerichtet werden: poststelle@uv.hu-berlin.de.

Bei der Belieferung von Paketen durch Fremdanbieter bestehen keinerlei Einschränkungen, sodass Pakete sicher ankommen. Alle ausgehenden Sendungen werden täglich verarbeitet und an die jeweiligen Postanbieter übergeben.

Bitte beachten Sie die angepassten Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag: 7 bis 12 Uhr 

 

Bearbeitet der PRstudB im eingeschränkten Betrieb weiterhin Anträge?

Der PRstudB führt seine Geschäfte ganz normal weiter. Das heißt, alle Fälle, die von der Personalabteilung (Referat für Personalwirtschaft) zugesandt werden, werden bearbeitet.

Erreichbarkeit: prstudb@hu-berlin.de

Montag 10 bis 12 Uhr unter 0151 1699 7645 (SHK-Beratung) Donnerstag 18 bis 20 Uhr unter 0151 1554 6166 (SHK-Beratung)

Weitere Informationen finden Sie hier: vertretungen.hu-berlin.de/de/prstudb