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„Verschwindende Vermächtnisse: Die Welt als Wald“

Sonderausstellung im Tieranatomischen Theater vom 27. April bis 26. August 2018

Palmölabtransport
Foto: Etienne Turpin, 2013
Grafik: Wolfgang Hückel für "Reassembling the Natural"

Überlieferte Bilder von Natur stehen heute in Kontrast zu Artensterben, Entwaldung und Klimawandel. Die Ausstellung „Verschwindende Vermächtnisse: Die Welt als Wald“ präsentiert vom 27. April bis 26. August 2018 im Tieranatomischen Theater der Humboldt-Universität zu Berlin zeitgenössische künstlerische Werke, die einem romantischen Bild von unberührter Natur widersprechen. Sie geht der Frage nach, ob Eingriffe in die Landnutzung, ökologische Beeinträchtigungen und die Ausrottung von Arten eine neue, gestörte Naturgeschichte schaffen.

14 Installationen, Fotografien, Filme und Skulpturen ziehen Verbindung zwischen wissenschaftlichen Expeditionen von Alfred Russel Wallace im 19. Jahrhundert und aktuellen Umweltveränderungen. Sie positionieren sich zu historischen, zoologischen und botanischen Objekten und reflektieren Artenvielfalt im Spannungsfeld von Wissenschaft und Monokultur. Mit dabei sind Werke unter anderem von Maria Thereza Alves, Mark Dion und Robert Zhao Renhui.

Zur Ausstellung findet ein Begleitprogramm mit Führungen, Lesungen und Filmvorführungen statt.

 

„Verschwindende Vermächtnisse: Die Welt als Wald“ ist ein dreiteiliges Projekt von Anna-Sophie Springer und Etienne Turpin. Die Wanderausstellung wird vom Centrum für Naturkunde (CeNak) an der Universität Hamburg realisiert. Sie ist eine Kooperation mit der Schering Stiftung und dem Goethe-Institut Singapur. Das Projekt wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.

 

Tieranatomisches Theater – Raum für forschende Ausstellungspraxis wird betrieben vom Hermann von Helmholtz-Zentrums für Kulturtechnik, in Kooperation mit dem Exzellenzcluster „Bild Wissen Gestaltung“ an der Humboldt-Universität.

 

 

Urwaldbaum
Lithografie aus A.R. Wallace, Der Malaiische Archipel:
Das Land des Orang-Utans und des Paradiesvogels, 1869.
Bearbeitet von Wolfgang Hückel für "Reassembling the Natural"

Termine

Termine

Ausstellung „Verschwindende Vermächtnisse: Die Welt als Wald“

27.04. – 26.08.2018

Öffnungszeiten: Dienstag – Samstag, 14 bis 18 Uhr

Humboldt-Universität zu Berlin

Tieranatomisches Theater

Campus Nord, Philippstr. 12/13, Haus 3
10115 Berlin

 

Eröffnung

26.04.2018 | 19 – 22 Uhr
Tieranatomisches Theater

Die Natur bewohnen
28.04.2018 | 15 – 16 Uhr
Kuratorenführungen (deutsch/englisch)
28.04.2018 | 16 – 19 Uhr
Künstlergespräche mit Barbara Marcel, Crystelle Vu u. a. und Vortrag von Shannon Mattern (englisch)
Tieranatomisches Theater

Die Natur abbilden Im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften:
09.06.2018 | 19 Uhr
Kuratorenführung (deutsch/englisch) und Künstlergespräch mit Maria Thereza Alves (englisch)
09.06.2018 | 20 Uhr
Künstlergespräch mit Bik Van der Pol (englisch)
09.06.2018 | 23 Uhr
Ausstellungsführung (deutsch)
Tieranatomisches Theater

Einen Planeten konsumieren
26.06.2018 | 20 Uhr
Vorträge von Seth Denizen, Max Haiven und Shela Sheikh (englisch)

Filmvorführung von „Europium“ (2014, englisch mit deutschen Untertiteln) und Gespräch mit der Künstlerin Lisa Rave (englisch)
Tieranatomisches Theater

 

Vom Aussterben
03.07.2018 | 19:30 Uhr
„Provisioning Crows: Ecologies of Hope in the Mariana Islands”, Vortrag von Thom van Dooren (englisch). Im Anschluss Filmvorführung
Point of No Return” (2015, englisch mit deutschen Untertiteln), mit der Künstlerin Antje Engelmann (englisch)
Tieranatomisches Theater

 

Mit der Erde denken
25.08.2018 | 19:30 Uhr
Vorträge von Hannah Meszaros-Martin und Kenny Cupers. Im Anschluss Podiumsdiskussion mit den Ausstellungskuratoren (englisch)
25.08.2018 | 18 – 23 Uhr

Ausstellungsführung im Rahmen der Langen Nacht der Museen (deutsch/englisch)
Tieranatomisches Theater

Der Eintritt zur Ausstellung sowie zu allen Veranstaltungen ist kostenfrei.

Für Veranstaltungen, die während der Langen Nacht der Wissenschaften (9. Juni, 17 – 24 Uhr) und der Langen Nacht der Museen (25. August, 18 – 2 Uhr) stattfinden, wird eine gültige Eintrittskarte für die Lange Nacht benötigt.

Weitere Informationen

Webseite Tieranatomisches Theater

Blog reassembling nature

Kontakt

Luise Wolf

Tieranatomisches Theater

Humboldt-Universität zu Berlin

Tel.: 030 2093-466 25

luise.wolf@hu-berlin.de

 

                      

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