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Einstein-Professur für Elisabeth Mayweg

Prof. Dr. Elisabeth Mayweg wurde als Professorin für „Digitales Wissensmanagement in Studium und Lehre“ an der Humboldt-Universität zu Berlin berufen

Elisabeth Mayweg
Prof. Dr. Elisabeth Mayweg
Foto: ECDF/PR/Felix Noak

Neue Impulse für die Digitalisierungsforschung: Die Berliner Universitäten und Hochschulen sind mit fünf weiteren Professuren des Einstein Center Digital Future (ECDF) in das neue Wintersemester gestartet. Mit Themen wie Wasserversorgung in Großstädten, Auswirkungen von Chats und Blogs auf Lernprozesse, Interpretierbarkeit von Algorithmen sowie dem Energieverbrauch von elektrischen Fahrzeugen erweitert das ECDF sein interdisziplinäres Portfolio.

Prof. Dr. Elisabeth Mayweg wurde als Professorin für „Digitales Wissensmanagement in Studium und Lehre“ an die Humboldt-Universität zu Berlin berufen. An der Technischen Universität Berlin haben drei neue Wissenschaftler ihre Arbeit aufgenommen: Prof. Dr. Andrea Cominola ist neuer Professor für „Smart Water Networks“. Prof. Sangyoung Park, PhD hat die Professur für das Fachgebiet „Entwicklung Digitalisierter Verkehrstechnologien / Smart Mobility Systems“ übernommen. Prof. Dr. Tilo Schwalger hat die Professur „Data Assimilation in Neuroscience“ inne. Prof. Dr. Felix Biessmann besetzt die Professur „Data Science“ an der Beuth Hochschule für Technik Berlin. „Unsere fünf neuen Professorinnen und Professoren zeigen deutlich, welche große Vielfalt an Fachgebieten, Forschungsfragen und Nationalitäten im ECDF zusammen kommen. Bei uns finden exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschafter aus aller Welt Freiraum für ihre Ideen, wie Digitalisierung erforscht, gestaltet und umgesetzt werden kann“, sagt Prof. Dr. Odej Kao, Vorstandsvorsitzender des ECDF.

Lernen und Lehren im Diskurs in digitalen Umgebungen

Elisabeth Mayweg besetzt seit dem 1. Oktober 2018 die Professur für Digitales Wissensmanagement in Studium und Lehre am Institut für Erziehungswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin und am ECDF. Die 36-Jährige erforscht die Auswirkungen von verschiedenen Formen der Digitalisierung in Lehr-Lernkontexten. Elisabeth Mayweg studierte Psychologie an der Universität Münster, wo sie auch promovierte und habilitierte. Während ihrer Postdoc-Zeit verbrachte sie als DFG-Forschungsstipendiatin einen Forschungsaufenthalt am Teachers’ College der Columbia University New York.

Im Rahmen ihrer Juniorprofessur möchte Elisabeth Mayweg sich unter anderem mit dem Lernen und Lehren im Diskurs in digitalen Umgebungen beschäftigen. „Dabei interessieren mich vor allem die besonderen Merkmale von medialen synchronen und asynchronen Kommunikationsformen wie zum Beispiel Chat, Instant-Messaging, Video-Messaging oder auch Foren und Blogs und deren Auswirkungen auf die Inhalte und den Verlauf von Lernprozessen unter Studierenden.“ In diesem Rahmen möchte sie Ansätze zur Unterstützung des Wissens- und Kompetenzerwerbs beim gemeinsamen Lernen entwickeln und nachhaltig in die Lehre implementieren. Von der Anbindung der Professur am ECDF erhofft sie sich vor allem einen inspirierenden Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen über neue und interessante Möglichkeiten der digitalen Technik und deren Einsatz in Lehr-Lernkontexten. „Da mein Thema universitäre Lehre ist und dieses Thema alle Kolleginnen und Kollegen betrifft, sehe ich auch viele potentielle Kooperationsmöglichkeiten“, so Professorin Mayweg.

Weitere Informationen

Einstein Center Digital Future (ECDF)

Kontakt

Simone Harr
Einstein Center Digital Future

Tel.: 0152 56705676
simone.harr@tu-berlin.de

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