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Featured: EXIST-Projekt: „BOUTIQ“

BOUTIQ stellt Influencern eine Web-Plattform bereit, in der sie ihren Content präsentieren und mit Produkt-Links versehen können.

Schon lange schlagen modebewusste Menschen nicht mehr nur die Vogue auf, um sich inspirieren zu lassen. Facebook, Twitter oder Instagram setzen neue Maßstäbe. Tausende, junge Menschen inszenieren sich hier tagtäglich mit eigens zusammengestellten Outfits und Lieblingsprodukten. Ziel ist es möglichst viele Menschen zu begeistern und zu beeinflussen, daher auch der Name: Influencer. Auf dem Weg dorthin gilt vor allem eins: Etabliere dich als persönliche Marke. Und hier kommt das HU-Startup BOUTIQ ins Spiel.

 

Zwar sind die Eintrittshürden relativ niedrig, weil die sozialen Netzwerke weder direkte Kosten erheben noch einen besonders großen Aufwand erfordern, dennoch lässt sich die Reichweite des einzelnen Influencers nur schwer in Geld umwandeln.

Die Monetarisierung wie etwa über Marketing Agenturen oder direkte Kooperationen mit Unternehmen ist eine Option, die sich meist nur großen Influencern bietet.

 

BOUTIQ will das ändern.

Sie sprechen primär Micro-Influencer an, die ihre Social Media Inhalte nur schwer gewinnbringend positionieren können. Für sie stellt BOUTIQ eine Web-Plattform bereit in der sie ihren Content präsentieren und mit Produkt-Links versehen können. Je nach Performance der eigenen „BOUTIQ“ werden die Influencer von BOUTIQ vergütet und damit für ihre Aktivitäten entlohnt.

Neben einer Entlohnung, stehen den Micro-Influencern zudem Besucherdaten zur Verfügung, mit denen sie umfassende Erkenntnisse zu ihren Followern sammeln können. Micro-Influencer können somit nicht nur ihre eigene persönliche Marke stärken, sondern sie auch entsprechend anpassen oder verbessern.

Ein weiterer Schwerpunkt von BOUTIQ ist Influencer Marketing. Durch den Anstieg von Kosten und dem sinkenden Engagement im digitalen Marketing, rückt Influencer Marketing als neuer Kanal immer mehr in den Fokus von Unternehmen. Social Media Influencer genießen das Vertrauen ihrer Follower in hohem Maße. Das ist ein entscheidender Vorteil bei Produkt- und Serviceempfehlungen. Die Skepsis gegenüber neuen Produkten ist erheblich geringer, die Akzeptanzrate umso höher.

Bisher lassen sich die Kennzahlen des Erfolgs im Influencer Marketing jedoch nur schwer messen. Insbesondere die Bewertung einzelner Influencer ist problematisch, da Engagement Metriken wie Likes, Views oder Kommentare, mithilfe von Bots generiert werden können. Zudem ist die Identifikation und Ansprache von geeigneten Influencern eine weitere Herausforderung für Unternehmen. Kooperationen entstehen meist ausschließlich mit erfolgreichen Influencern mit hoher Reichweite. Kleinere Influencer bleiben dabei oft chancenlos, weil den Unternehmen der Aufwand höher erscheint.

 

BOUTIQ möchte es Unternehmen ermöglichen, Micro-Influencer Marketing messbar, skalierbar und kontrollierbar zu machen. Damit möchte es besonders kleineren Influencern die Chance geben, stärker wahrgenommen und fair entlohnt zu werden.

Mit ihrer mehrjährigen Expertise in unterschiedlichen Abteilungen bei einem Mobile Ad-Tech Pionier, bringen die Teammitglieder wertvolle Erfahrungen in Bereichen wie Big Data Analyse, Fraud Detection und Software Entwicklung in das Projekt ein. Der wissenschaftliche Mentor des Gründungsteams ist Prof. Dr. Daniel Klapper, Leiter des Fachgebiets Marketing an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin.

 

Weitere Informationen zu BOUTIQ finden Sie auf der Website.