Lectio Guardini 2007

Mit der Lectio Guardini 2007 unter dem Titel „Seele und
Unsterblichkeitshoffnung“ stellt sich Prof. Dr. Edmund Runggaldier SJ
am 5. November 2007 als neuer Inhaber der Guardini Professur für
Religionsphilosophie und Katholische Weltanschauung an der
Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin vor.

Die Lectio Guardini ist eine jährliche Veranstaltungsreihe, die anhand
ausgewählter Themen mit der Intention und der Arbeit der Professur
bekannt machen und einen breiteren Kreis von Interessierten
zusammenführen will. Sie steht in der Tradition der Vorlesungen Romano
Guardinis (1885-1968), des Namensgebers der Guardini Stiftung. Der
Theologe und Philosoph lehrte von 1923 bis zur Aufhebung seiner
Professur im Jahre 1939 durch die Nationalsozialisten an der
Friedrich-Wilhelms-Universität, der heutigen Humboldt-Universität zu
Berlin.

Die Guardini Professur übernimmt Runggaldier von Prof. Dr. Ludger
Honnefelder, der die Professur seit ihrer Wiedererrichtung 2005
bekleidete. Runggaldier, 1946 geboren, studierte Philosophie und
Theologie in München, Innsbruck und Oxford. Neben seiner Tätigkeit als
Professor am Institut für Christliche Philosophie der Universität
Innsbruck hat er auch Gastprofessuren in Rom, Mailand und Taipeh
übernommen.

5. November 2007, 19.00 Uhr s. t.
Lectio Guardini 2007
Prof. Dr. Edmund Runggaldier SJ
„Seele und Unsterblichkeitshoffnung“
Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6, 10999 Berlin

Viele Denker vertreten wieder verstärkt dualistische Deutungen des
Menschen. Für sie ist die Identität der menschlichen Person durch die
Seele bestimmt. Demgegenüber ist die aristotelische Auffassung der
Seele allerdings kompatibler mit wissenschaftlichen Zugängen zum
Menschen. Das führt aber zu Problemen für die Unsterblichkeitshoffnung
der Christen: Wie soll die Seele als Form des Körpers über den Tod
hinaus Bestand haben können?

Die Errichtung der Guardini Professur und des Guardini Kollegs wurde
maßgeblich durch die Stiftung Propter Homines, Vaduz, Liechtenstein,
die Fürst-Franz-Josef-von-Liechtenstein-Stiftung, Vaduz, sowie die
ZEIT-Stiftung, den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, das
Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken und weitere Förderer
ermöglicht.

Informationen:
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Kontakt:
Ingrid Arnold
Tel.: 030 78 71 31 88
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