Prof. Dr. Charlotte Kurbjuhn

Kontakt

Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät
Institut für deutsche Literatur
Neuere deutsche Literatur (18. Jahrhundert bis zur Gegenwart)
Postanschrift
Unter den Linden 6, 10117 Berlin
Sitz
Universitätsgebäude am Hegelplatz, Dorotheenstraße 24, 10117 Berlin
Raum
3.531
Sprechzeiten

Die nächste Sprechstunde in der vorlesungsfreien Zeit findet am 7.4.2026 ab 11 Uhr über Zoom statt. Bitte melden Sie sich vorher per Mail an (charlotte.kurbjuhn@hu-berlin.de), damit ich Ihnen einen Link zukommen lassen kann. Bis dahin: Haben Sie eine schöne vorlesungsfreie Zeit!  

Zur Person

2020

Für das Sommersemester zuerkannt: Alfried Krupp Junior-Felllowship der Stiftung Alfried Krupp Kolleg, Greifswald (nicht angetreten) (Stiftung Alfried Krupp Kolleg, Greifswald)

2016/2017

Ausgewählte Teilnehmerin des ProFiL-Mentoring-Programms der drei Berliner Universitäten zur Führungskräfteentwicklung in der Wissenschaft (Seminare zu Personalführung, Verhandlungsführung, Konfliktmanagement, Wissenschaftspolitik u. a.).

2012

Scherer-Preis (Nachwuchspreis für Deutsche Philologie) für die Dissertation

2010/2011

Weimar Stipendium („Weimar Award“) der Klassik Stiftung Weimar – Thema: Zur Rolle Karl Ludwig von Knebels bei der Entstehung der ‚klassischen‘ deutschen Elegie

2007 – 2010

Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes

2001 – 2006

Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes

Historisch:

Literatur des 17. bis 21. Jahrhunderts in komparatistischer, ästhetik-, medien- und kulturhistorischer Perspektive 

Literatur des 18. Jahrhunderts (v.a. Drama und Lyrik/Lyriktheorie) und besonders der ‚Goethezeit‘ (Weimarer Klassik/Romantik)

Systematisch:

Law & Literature-Studies

Langzeitforschungsperspektive: Kulturpolitik als Außenpolitik am Beispiel der Literatur, derzeit exemplarisch zur Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung

‚Postmigrantische‘ (v.a. deutsch-türkische) Gegenwartsliteratur

Deutsche Literatur und Osmanisches Reich / /\/Turcica/\/ in der deutschen Literatur seit der Frühen Neuzeit

Intermedialität

Mythostheorien, Antiketransformation und künstlerischer Wissenstransfer im europäischen Kontext seit der Renaissance

Literarische Diplomatie? Deutsche Literatur und Osmanisches Reich (1453 – 1923); eine Untersuchung aus inter-imperialer Perspektive

Strategien und Praktiken zur Internationalisierung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung seit ihrer Gründung 1949, Explorationsprojekt basierend auf dem bisher nicht erschlossenen Archiv der Akademie

Literatur der Rache (u.a. intermediale Aspekte und historische Ausweitung der Analysen)

Aktuell

Vertretung der Professur (W3) für Neuere deutsche Literatur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart (Prof. Dr. Steffen Martus)

Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin

Oktober 2023 - September 2025

Vertretung des Lehrstuhls (W3) für Neuere deutsche Literatur mit Schwerpunkt Frühe Neuzeit (NF Prof. Dr. Jörg Wesche) 

Institut für Germanistik, Universität Duisburg-Essen 

2023 - 2025

Erasmus+-Gastdozenturen an der Marmara Universität Istanbul/Türkei (April 2025, Mai 2024) und an der Universität Mugla/Türkei (Dezember 2023)

April 2023-September 2023

Wiss. Mitarbeiterin (Vertretung) am Department Germanistik und Komparatistik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur mit systematischem Schwerpunkt (Prof. Dr. Dirk Niefanger)

und Lehrbeauftragte an der Universität Duisburg-Essen 

Januar 2023

Abschluss des Habilitationsverfahrens an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie) und Verleihung der Venia Legendi für das Fachgebiet ‚Neuere deutsche, allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft‘ 

April 2022 bis März 2023

Vertretung des Lehrstuhls (W3) für Neuere deutsche Literatur mit Schwerpunkt Frühe Neuzeit (NF Prof. Dr. Jörg Wesche)

Institut für Germanistik, Universität Duisburg-Essen

Juni 2022

Habilitationsschrift eingereicht an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen, Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie; Titel: „Literatur der Rache 1780 – 1945: Studien zu Goethe, Schiller, Kleist, Grabbe, Hebbel, Hofmannsthal und Hauptmann“

Oktober 2019 – September 2022

Akademische Rätin a. Z.

Department Germanistik und Komparatistik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen, Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur mit historischem Schwerpunkt (Prof. Dr. Christine Lubkoll), beurlaubt ab April 2022 

Oktober 2017 bis September 2019

Vertretung der Professur (W3) für Neuere deutsche Literatur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart (Prof. Dr. Steffen Martus)

Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin

 Oktober 2012 bis September 2017

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart 

Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin

März 2013 – September 2016

Postdoktorandin im Teilprojekt B 12 Funktionen und Faktoren der Pluralisierung von Antike in der deutschen Lyrik (1700 bis 1770) im SFB 644 „Transformationen der Antike“/Institut für deutsche Literatur der HU Berlin Projektleitung: Prof. Dr. Steffen Martus

Januar 2012 bis August 2012

Forschungsreferentin an der Klassik Stiftung Weimar

(Stabsreferat Forschung und Bildung)

Tätigkeitsbereiche: Koordination wissenschaftlicher Projekte der einzelnen Direktionen, Konzeption von und Mitarbeit an Drittmittelanträgen (Museen, Archiv, Bibliothek), Leitung der direktionenübergreifenden Provenienz-Forschung zu NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturgütern, Konzeption von Kooperationen mit internationalen Partnern, Beratungstätigkeit bei der Konzeption von Ausstellungen (Goethe-Nationalmuseum), Begleitbüchern und multimedialen Vermittlungs-strategien, Tagungsorganisation und -durchführung

Dezember 2010

September 2007 –  August 2010

Promotion an der HU Berlin mit summa cum laude: „Eine Spur auf dem Grunde der Einbildungskraft“ – Zur Geschichte der ästhetischen Denkfigur ‚Kontur‘.

Gutachter: Prof. Dr. Ernst Osterkamp, Prof. Dr. Lothar Müller 

Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes

2008 – 2012

Lehrbeauftragte am Peter Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der FU Berlin und an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (2010/11)

September 2006

Magister Artium (Gesamtnote 1,0) an der Freien Universität Berlin in den Fächern Neuere deutsche Literatur, Lateinische Philologie, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft

Thema der Magisterarbeit: „Poetologische Verwandtschaften: Kafka und Kleist“ 

2002

Tutorin am Seminar für Klassische Philologie der Universität Heidelberg 

2001 – 2002

Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl von Prof. Dr. Oskar Reichmann (Germanistische Linguistik, u.a. Korrekturarbeiten für das „Frühneuhochdeutsche Wörterbuch“), Universität Heidelberg 

2001 – 2006

Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes 

2000 – 2006

Studium der Neueren Deutschen Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte, Lateinischen Philologie und Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft an den Universitäten Heidelberg, Basel, Paris, FU Berlin

Winter 1999

Studium an der Università per Stranieri di Siena: Italienische Sprache sowie Kurse zur Kunstgeschichte Sienas und zur Geschichte des italienischen Films (Trimesterkurs) 

Sommer 1999

Abitur am Schiller-Gymnasium Hameln

 

Monographien

Kontur. Geschichte einer ästhetischen Denkfigur. Berlin: Walter de Gruyter, 2014 (Quellen und Forschungen zur Literatur- und Kulturgeschichte; Bd. 81), 793 S. (Dissertation)

– als Paperback: Berlin, Walter de Gruyter, 2017

Literatur der Rache 1780 – 1945: Studien zu Goethe, Schiller, Kleist, Grabbe, Hebbel, Hofmannsthal und Hauptmann. 816 Manuskriptseiten (Habilitationsschrift).

Herausgeberschaft

Kupferstich und Letternkunst. Buchgestaltung im 18. Jahrhundert, hrsg. gemeinsam mit Peter-Henning Haischer, Steffen Martus und Hans-Peter Nowitzki (= Wieland im Kontext. Oßmannstedter Studien | Oßmannstedter Texte, Bd. 2), Heidelberg: Winter, 2016.

Topographien der Antike in der literarischen Aufklärung, hrsg. gemeinsam mit Steffen Martus und Annika Hildebrandt, Bern u.a. 2016 (= Publikation zur Zeitschrift für Germanistik, Bd. 30).

Zeitschrift für Germanistik NF XXVII (2017), H. 1. Schwerpunkt: Neu aufgelegt: Editoriale Aneignungen literarischer Werke im 18. Jahrhundert. Gastherausgeber: Charlotte Kurbjuhn und Carlos Spoerhase.

Aufsätze

Para-Diplomatie: Trans-imperiale Perspektiven auf Fürst Pückler-Muskaus Bericht „Aus Mehemed Alis Reich“ (1844), erscheint in: Reisen ins Osmanische Reich. Interdisziplinäre Perspektiven, hg. von Andreas Tacke und Jörg Wesche, Petersberg 2026, S. 85–97 [zweispaltig]

Zwischen Exilliteratur und europäischem Engagement: 70 Jahre Publikationen der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung (bei den Herausgebern, erscheint in der Jubiläumspublikation der Deutschen Akademie zum 75jährigen Bestehen, hg. von Sven Hanuschek, Frühjahr 2026), 34 Manuskriptseiten plus Abbildungen

Die internationalen Aktivitäten der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung 1949 – 2024 (bei den Herausgebern, erscheint in der Jubiläumspublikation der Deutschen Akademie zum 75jährigen Bestehen, hg. von Sven Hanuschek, Frühjahr 2026), 35 Manuskriptseiten plus Abbildungen

Auftragsliteratur in der Gegenwart (erscheint im März 2026 in: Jahrbuch der deutschen Schillergesellschaft 69, 2025), 28 Manuskriptseiten

Überlänge – dramatische Krisenbewältigung im 19. Jahrhundert (erscheint in: Zwischen Gegenwarts- und Geschichtsdarstellung. Das Drama in der ‚Krise‘ (1840–1880), hg. v. Philipp Böttcher und Felix Woywode (= Publikationen zur Zeitschrift für Germanistik, erscheint im Frühjahr 2026), 30 Manuskriptseiten

Poetik der Komprimierung. Hardenbergs frühe Oden-Entwürfe als Arbeit an Horaz, in: Benjamin Specht (Hg.): Vor ‚Novalis‘: Friedrich von Hardenbergs Jugendnachlass. Berlin: de Gruyter, 2024, S. 129–170.

Schillers „Wilhelm Tell“ zwischen 1919 und 1945: Medien, Propaganda, Subversion, in: Jean-François Candoni (Hg.): Guillaume Tell. Mythe politique et icône culturell - Wilhelm Tell – Politischer Mythos und kulturelle Ikone (Reihe „helvetica“), Presses Universitaires de Strasbourg, 2023, S. 161–176.

Synästhesie und Psychophysiologie zwischen Naturalismus, Impressionismus und Décadence: Zur Ordnung der Bildprosa bei Wilhelm Walloth (1890–1911), in: Hauke Kuhlmann/Florian Pehlke/Christina Wehnert (Hg.): Beschriebenes und Gezeigtes. Literarische, journalistische und theoretisch-ästhetische Positionen zum Bild im Zeitalter neuer Medientechniken (1840-1910), Bielefeld: Aisthesis, 2022, S. 285–317.

Erotischer Atomismus: Goethes „Wiederfinden“ [West-östlicher Divan], in: Jahrbuch des Freien Deutschen Hochstifts 2021, S. 55–78.

Hebbels Dramaturgie der Rache („Die Nibelungen“), in: Martin M. Langner (Hg.): Drama, Mythos und Geschichte. Zu Mythoskonzeptionen in den Dramen Friedrich Hebbels. Berlin: Weidler, 2021, S. 35–63.

Hinter Glas: Imaginationen des modernen Hauses in utopischen Romanen Paul Scheerbarts und frühen Architekturentwürfen Bruno Tauts; in: Zeitschrift für Germanistik. Neue Folge XXX (2020), H. 1, Schwerpunkt: „Das moderne Haus. Bau- und Wohnformen in der (Sach-)Literatur", hg. v. Christiane Holm und Ulrike Vedder, S. 24–49.

250 Jahre Winckelmann-Jubiläen in europäischer Perspektive [gemeinsam mit Dr. Martin Dönike (Praktiken und Medien des Winckelmann-Gedenkens 1767–1933), eigener Part: Praktiken und Medien des Winckelmann-Gedenkens 1967–2017], in: Elisabeth Décultot/Martin Dönike/Serena Feloj/Fabrizio Slavazzi (Hg.): Die Winckelmann-Rezeption in Italien und Europa. Zirkulation, Adaption, Transformation. Berlin: de Gruyter, 2020 (= Hallesche Beiträge zur Europäischen Aufklärung, Bd. 65), S. 17 – 46 [S. 17 – 32 von M. D.; S. 32 – 46 von C.K.]

Der Auftritt des Rächers bei Schiller und Kleist als Auftritt der Moderne; in: Kleist-Jahrbuch 2019, S. 91–118.

Grabbes Anti-Orestie? Verlaufsdynamiken der Rache in „Herzog Theodor von Gothland“, in: Grabbe-Jahrbuch 2018, S. 9–30.

Zwischen Naturkunden und Nerd-Ecke: Gelesene Literatur in Graphic Novels; in: Steffen Martus/Carlos Spoerhase (Hg.): Gelesene Literatur. Populäre Lektüre im Zeichen des Medienwandels. Text + Kritik-Sonderband, XII/2018, S. 96–110.

Der lyrische Gattungsdiskurs in der „Allgemeinen Theorie der schönen Künste“, in: Elisabeth Décultot/Jana Kittelmann/Philipp Kampa (Hg.): Johann Georg Sulzer – Aufklärung im Umbruch. Hg. unter Mitarbeit von Aleksandra Ambrozy. Berlin/Boston 2018 (Hallesche Beiträge zur Europäischen Aufklärung, Bd. 60), S. 178–209.

Hans Baldung Grien mit Tonspur: Thomas Klings „animierter farbholzschnitt von 1510“; in: Zeitschrift für Germanistik, Neue Folge XXVII (2017), H. 3. Schwerpunkt: Alte Meister – Malerei in Literatur, hg. v. Constanze Baum und Alexander Košenina, S. 557–578.

Winckelmann exzerpiert um sein Leben, singt lutherische Lieder und wird glücklicher als der Großmogul. Sprach- und Stilideale im Werdegang eines „klassischen“ Autors, im Ausstellungskatalog: Winckelmann. Moderne Antike. Hg. v. Elisabeth Décultot, Martin Dönike, Wolfgang Holler, Claudia Keller, Thorsten Valk, Bettina Werche. München: Hirmer, 2017, S. 53-65.

Knebels Autonomie. Elegien und Epikureismus im klassischen Weimar (1798-1800), in: Jahrbuch der Deutschen Schillergesellschaft, Bd. 60, 2016, S. 243–275.

Preußische Leistungsschau: Bernhard Rode illustriert Karl Wilhelm Ramlers Poetische Werke, in: Kupferstich und Letternkunst. Buchgestaltung im 18. Jahrhundert, hg. v. Peter-Henning Haischer, Charlotte Kurbjuhn, Steffen Martus und Hans-Peter Nowitzki. Heidelberg: Winter, 2016, S. 473–538.

Faktoren und Entwicklung der Buchgestaltung im 18. Jahrhundert [gemeinsam mit Peter-Henning Haischer], in: Kupferstich und Letternkunst. Buchgestaltung im 18. Jahrhundert, hg. v. Peter-Henning Haischer, Charlotte Kurbjuhn, Steffen Martus und Hans-Peter Nowitzki. Heidelberg: Winter, 2016, S. 13–94.

Zur Geschichtlichkeit der Buchgestaltung. Im Dialog mit dem Typographen Friedrich Forssman [gemeinsam mit Peter-Henning Haischer], in: Kupferstich und Letternkunst. Buchgestaltung im 18. Jahrhundert, hg. v. Peter-Henning Haischer, Charlotte Kurbjuhn, Steffen Martus und Hans-Peter Nowitzki. Heidelberg: Winter, 2016, S. 1–12.

Ästhetische Transformationen der Antike: Der „Tempel der wahren Dichtkunst" und die „Freundschaftlichen Lieder“ im Kontext Halles [gemeinsam mit Steffen Martus], in: Topographien der Antike in der literarischen Aufklärung, hg. v. Annika Hildebrandt, Charlotte Kurbjuhn und Steffen Martus, Bern u.a. 2016, S. 233–267.

Vom Physiognomischen Fragment zum Röntgenatlas: Invasive Visualität bei Thomas Mann, M. Blecher, Thomas Kling und Durs Grünbein, in: KulturPoetik, Bd. 16, 2016, Heft 2, S. 227–252.

Symposien und Hetärenkultur: Imaginationen antiker Geselligkeit um 1800, in: Riskante Geselligkeit. Spielarten des Sozialen um 1800, hg. v. Günther Oesterle und Thorsten Valk. Würzburg: Königshausen & Neumann, 2015, S. 73–98.

Zur konstruierten Zeitlichkeit fremder Dinge und gefälschter Sammlungen, in: Präsenz und Evidenz fremder Dinge im 18. Jahrhundert, hg. v. Birgit Neumann. Göttingen: Wallstein, 2015 (= Das achtzehnte Jahrhundert, Supplementa Bd. 19), S. 252–274.

Meyer in Mantua. Zur Faszinationsgeschichte Giulio Romanos, in: Johann Heinrich Meyer: Kunst und Wissen im klassischen Weimar, hg. v. Alexander Rosenbaum, Johannes Rößler und Harald Tausch. Göttingen: Wallstein, 2013, S. 91–117.

‚Kehrseiten‘ Siziliens um 1800: Hinter Vorhängen, Leichentüchern und Buchattrappen; in: Dreckige Laken. Die Kehrseite der ‚Grand Tour‘, hg. v. Joseph Imorde und Erik Wegerhoff. Berlin: Wagenbach, 2012, S. 101–121.

Zur konstitutiven Rolle der Metaphern „Umriss“ und „Kontur“ bei der Genese der deutschsprachigen Kunstliteratur. Entwurf einer Ikonologie; in: Tropen und Metaphern im Gelehrtendiskurs des 18. Jahrhunderts, hg. v. Elena Agazzi. In Zusammenarbeit mit Ulrike Zeuch unter Mitwirkung von Guglielmo Gabbiadini. Archiv für Begriffsgeschichte, Sonderheft 10 (Jg. 2011), S. 119–130.

Konturen – Zur Geschichte einer ästhetischen Denkfigur zwischen Klassik und Moderne (Winckelmann, F. und A. W. Schlegel, Keller, Rilke); in: Jahrhundert(w)ende(n). Ästhetische und epochale Transformationen und Kontinuitäten 1800/1900, hg. v. Julia S. Happ. Berlin: LIT Verlag, 2010, S. 93–114.

Katalog- und Lexikonartikel

Lexikonartikel: „Kontur“. In: Der neue Pauly. Supplemente, Bd. 13: Das 18. Jahrhundert. Lexikon zur Antikerezeption in Aufklärung und Klassizismus, hg. v. Joachim Jacob und Johannes Süßmann, Stuttgart: Metzler, 2018, Sp. 435–442.

Katalogartikel im Ausstellungskatalog „Winckelmann. Moderne Antike“, hg. v. Elisabeth Décultot, Martin Dönike, Wolfgang Holler, Claudia Keller, Thorsten Valk, Bettina Werche. München: Hirmer 2017 (Ausst.-Kat. Weimar):

(s.o.: Winckelmann exzerpiert um sein Leben, singt lutherische Lieder und wird glücklicher als der Großmogul. Sprach- und Stilideale im Werdegang eines „klassischen“ Autors, S. 53–65)

„Winckelmanns Beschreibung“ [des Torso vom Belvedere], S. 166.

„Mordakte zu Winckelmanns Tod“ und „Winckelmanniana (Johann Joachim Winckelmann, Christian von Mechel, Paulus Usteri, Johann Friedrich Reiffenstein)“, S. 211–213.

Artikel im Begleitbuch der Dauerausstellung im Goethe-Nationalmuseum (Lebensfluten – Tatensturm. Hg. v. Wolfgang Holler, Gudrun Püschel und Bettina Werche. Weimar 2012):

„Verlassen und vereinigen. Schwierige Liebschaften in Goethes literarischem Werk“, S. 139–141.

„Zettelgen und Zeichnungen. Goethes Weimarer Liebeszeichen“, S. 142–145.

„Chiffrenbriefe. Goethes Doppelschrift“, S. 146f.

„Medusa Rondanini. Die Ästhetik der Gewalterfahrungen um 1800“, S. 88f.

Katalogartikel im Ausstellungskatalog Weimarer Klassik – Kultur des Sinnlichen, hg. v. Sebastian Böhmer, Christiane Holm, Veronika Spinner und Thorsten Valk. Berlin: Deutscher Kunstverlag, 2012:

„Gips-Abguss der ‚Juno Ludovisi‘“ (zusammen mit Thorsten Valk), S. 206f.

„Graviertes Glas der Levetzow-Schwestern“ (Goethes „Levetzow-Glas), S. 304f.

„Titelkupfer“ (zu Karl Ludwig von Knebels Properz-Übersetzung nach einer Gemme Goethes: Amor mit den Waffen des Herkules), S. 48f.

Rezensionen, Blog- und andere kleine Beiträge

Rezension: Karl Ludwig von Knebel – Tagebücher und Briefwechsel. Hg. und bearbeitet

von Ronny Teuscher unter Mitarbeit von Jens-Jörg Riederer, Detlef Jena und Uwe Hentschel. Band 3. Späte Weimarer Jahre 1791 – 1797. Bucha: quartus 2021 (Schriftenreihe des Freundeskreises Goethe-Nationalmuseum; 12), in: Germanistik (Heft 66 1-2, 2025), S. 261.

Rezension: Florian Schmidt: Rechtsgefühl. Subjektivierung in Recht und Literatur um 1800. Paderborn: Wilhelm Fink, 2020. VIII, 367 S. Zugl.: Dissertation, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, 2017 (Literatur und Recht; 8), in: Germanistik (Heft 62 3-4, 2022), S. 906f.

Rezension: Rache im Realismus: Dania Hückmann: Recht und Rechtsgefühl bei Droste-Hülshoff, Gotthelf, Fontane und Heyse. Bielefeld: transcript, 2018, in: Germanistik (Heft 61 1-2, 2020), S. 340.

Doppelrezension: Jan Wittmann: Recht sprechen. Richterfiguren bei Kleist, Kafka und Zeh. Berlin: Metzler, 2018, und: Antje Arnold, Walter Pape (Hg.): Romantik und Recht. Recht und Sprache, Rechtsfälle und Gerechtigkeit. Schriften der Internationalen Arnim-Gesellschaft, Bd. 12, Berlin: de Gruyter, 2018, in: Kleist-Jahrbuch 2020, S. 157–165.

Rezension: Gedichte von Thomas Kling. Interpretationen. Hrsg. v. Frieder von Ammon, Rüdiger Zymner. Paderborn: Mentis, 2019. In: Gegenwartsliteratur. Ein germanistisches Jahrbuch (A German Studies Yearbook), Schwerpunkt: Ecocriticism/Environmental humanities. Heft 19, 2020, S. 427–429.

„Alle gegen Einen, Einer gegen Alle“ [Kurzessay über Heinrich von Kleists „Michael Kohlhaas"]. In: Außer sich. Spielzeitheft des deutschen Theaters Berlin 2019/20, S. 126–128.

„Gespensterbedürfnis“. Kurztext im Begleitbuch zur Theodor Fontane-Ausstellung: fontane.200/Autor. Das Bilder-Wörter-Stimmen-Lesebuch, hg. v. Heike Gfrereis. Berlin: vbb 2019, S. 139. (Im Katalog auch Beiträge von Studierenden meines Seminars aus dem Sommersemester 2018.) 

Beiträge für den Blog der Klassik Stiftung Weimar:

Rudolf Riege - Bauhausschüler auf Abwegen (https://blog.klassik-stiftung.de/rudolf-riege-bauhausschueler-auf-abwegen/) (Mai 2018)

Amor in Weimar – überarbeitete Auszüge des Festvortrags im Goethe-Nationalmuseum am Goethe-Geburtstag 2017 (https://blog.klassik-stiftung.de/amor-in-weimar/) (September 2017)

Wolfspelz, Strohhut, Lederhose: Ein Blick in Winckelmanns Reisekoffer (https://blog.klassik-stiftung.de/winckelmanns-reisekoffer/) (Juni 2017)

Rezension: Literatur – Bilder. Johann Heinrich Ramberg als Buchillustrator der Goethezeit, hrsg. v. Alexander Košenina. – In: Zeitschrift für Germanistik, Bd. 24 (2014), 2, S. 398–402.

Rezension: Johann Joachim Winckelmann: Schriften und Nachlaß, Bd. 4,5, Statuenbeschreibungen, Materialien zur „Geschichte der Kunst des Alterthums“, Rezensionen. – In: Zeitschrift für Germanistik, Bd. 24 (2014), 1, S. 155–157.

Wieder abgedruckt in: Mitteilungen der Winckelmann-Gesellschaft 76/2014, hrsg. v. Eva Hofstetter und Markus Käfer, S. 65–68.

Autorreferat: Kupferstich und Letternkunst. Buchgestaltung im 18. Jahrhundert, in: Mitteilungen der Winckelmann-Gesellschaft 78 (2016), hrsg. v. Eva Hofstetter und Markus Käfer, S. 58–61.

Autorreferat: Kontur. Geschichte einer ästhetischen Denkfigur, in: Mitteilungen der Winckelmann-Gesellschaft 76 (2014), hrsg. v. Eva Hofstetter und Markus Käfer, S. 78–81.