Direkt zum InhaltDirekt zur SucheDirekt zur Navigation
▼ Zielgruppen ▼

Humboldt-Universität zu Berlin

SAP: Implementierung startet

Vertrag mit der Scheer GmbH ist unterzeichnet

Nach gut drei Jahren Vorbereitung startet das Projekt „humboldt gemeinsam“ jetzt in die Implementierungsphase. Vorausgegangen ist unter anderem die Umsetzung einer Projektstudie, die die HU-spezifischen Anforderungen durch SAP-ERP-Standardlösungen zum Gegenstand hatte. „Die Implementierungsphase verlangt einmal mehr großes Engagement von den unmittelbar Beteiligten und die Bereitschaft zur Veränderung von allen Humboldtianerinnen und Humboldtianer“, erklärt der Vizepräsident für Haushalt, Personal und Technik, Dr. Ludwig Kronthaler. „Wir müssen wissen, was die HU weiß, damit wir die SAP-Einführung im Interesse der Zukunftssicherung der Humboldt-Universität zu einem Erfolg bringen.“  Die digitalisierten Prozesse für Haushalts- und Rechnungswesen, Beschaffung, Personalwesen und Gebäudemanagement werden Forschung, Lehre und die Verwaltung der Universität unterstützen und mit Informationen in Echtzeit versorgen. Es geht um das Aufsetzen aufeinander abgestimmter, nutzerorientierter und „end-to-end“ gedachter Prozesse, die auf eine höhere Arbeitszufriedenheit, die Erhöhung der Datensicherheit, schnellere und vor allem transparente Prozessabläufe sowie eine verbesserte Steuerungsfähigkeit abzielen. „Auf den Punkt gebracht,  geht es darum, Last aus der Organisation zu nehmen“, so Ludwig Kronthaler.

Am 22. Mai 2019 ist der Implementierungs-Vertrag mit der Scheer GmbH unterzeichnet worden, das heißt, das Unternehmen wird die HU während des Prozesses beratend begleiten, die Software aufsetzen und zudem Schulungen mit den Mitarbeitenden durchführen. Mit Scheer konnte die Humboldt-Universität einen überaus erfahrenen Dienstleister gewinnen. Scheer hat zusammen mit IBM ein Referenzmodell entwickelt, das bereits an zahlreichen Universitäten erfolgreich umgesetzt wurde.

Nachdem sich die Startphase, verursacht durch eine Klage zum Vergabeverfahren, auf den 1. Januar 2021 verschoben hat, ist in den vergangenen Wochen sehr intensiv an der Neuplanung der Projektstufen – auch Systemstufen genannt – gearbeitet worden. Der Abstand zwischen Starttermin und Inbetriebnahme hat sich bedauerlicherweise noch einmal vergrößert – auch mit einer Konsequenz für die Projektleitung. Programmleiter Jörg Naumann steht aus persönlichen Gründen nicht über die  mit ihm vereinbarte Vertragslaufzeit bis Mitte 2021 zur Verfügung. Ein Wechsel in der Programmführung hätte zu diesem Zeitplan gravierende Folgen für den Gesamtprozess.  Die Tatsache, dass die Projektvorbereitung aktuell abgeschlossen ist, erlaubt hingegen eine gewisse Zäsur. Aus diesem Grund haben sich die Universitätsleitung und Jörg Naumann darauf verständigt, dass Herr Naumann bereits zum 31. Oktober 2019 die Programmableitung abgibt.

In diesem Monat ist ein umfangreiches, ausgeklügeltes Schulungsprogramm angelaufen, welches in Zusammenarbeit mit dem Gesamtpersonalrat der HU erarbeitet wurde. Es wird über die gesamte Implementierungsphase und auch noch darüber hinaus für die unterschiedlichen Nutzergruppen passgenaue Schulungen in Inhouse-Seminaren anbieten.  

Birgit Mangelsdorf