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DFG bewilligt Kolleg-Forschungsgruppe “The International Rule of Law – Rise or Decline” für weitere vier Jahre

Die DFG fördert die 2015 eingerichtete, gemeinsam von der Freien Universität, der Humboldt Universität und der Universität Potsdam getragene Kolleg-Forschungsgruppe “The International Rule of Law – Rise or Decline” für weitere vier Jahre.

Die Kolleg-Forschungsgruppe untersucht, welche Rolle das Völkerrecht unter den gegenwärtigen Bedingungen einer sich ändernden internationalen Ordnung spielt. Vor dem Hintergrund einer systemisch relevanten Krise, die das Völkerrecht gegenwärtig durchläuft, fragt die Forschungsgruppe in der zweiten Förderphase, ob sich ein anderer Typus des Völkerrechts herausschält. Die Gruppe untersucht unter anderem Fragen nach dem Einfluss von Identitätspolitiken auf  völkerrechtliche Werte, fragt nach der Rolle der völkerrechtlichen Rechtsquellen und Strukturprinzipien in der sich ändernden internationalen Ordnung und analysiert Herausforderungen und Widerstandsfähigkeit internationaler Institutionen.

In der Kolleg-Forschungsgruppe arbeiten die Völkerrechtler Heike Krieger (Freie Universität Berlin), Georg Nolte (Humboldt Universität zu Berlin) und Andreas Zimmermann (Universität Potsdam) zusammen mit den Politikwissenschaftlern Andrew Hurrell (Universität Oxford) und Andrea Liese (Universität Potsdam) sowie dem politischen Philosophen Stefan Gosepath (Freie Universität Berlin). Die Forschungsgruppe, die bislang ihren Sitz an der Humboldt Universität zu Berlin hatte, wird ihre Arbeit ab dem 1. Oktober 2019 an der Freien Universität Berlin weiterführen.

Die Gruppe bietet ein internationales und interdisziplinäres Forschungsumfeld, zu dessen Kern ein Fellowprogramm für renommierte Forscherinnen und Forscher, Praktiker und Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler ebenso gehört wie ein Programm für Promovierende und Post-Doktoranden. Öffentliche Veranstaltungen ermöglichen es, die Ergebnisse der Forschung auch einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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