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Andreas Eckert - Arbeit in Afrika und anderswo

Andreas Eckert ist Direktor des Instituts für Asien- und Afrikawissenschaften an der Humboldt-Universität und Lehrstuhlinhaber für die Geschichte Afrikas. Im Herbst 2009 hat er außerdem die Leitung des Geisteswissenschaftlichen Kollegs „Arbeit und Generation in globalhistorischer Perspektive“ übernommen, in dem Wissenschaftler aus aller Welt den Wert und die Bedeutung der Arbeit für Menschen in unterschiedlichen Weltregionen und Kulturen erforschen.

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Andreas Eckert studierte Geschichte, Französisch und Journalistik. Ein Studienaufenthalt in Kamerun eröffnete ihm ungeahnte Forschungsmöglichkeiten auf dem Gebiet der Afrikawissenschaften. 1995 promovierte Eckert mit seiner Arbeit "Grundbesitz, Landkonflikte und kolonialer Wandel". Douala 1880–1960 in Hamburg. 2002 erfolgte die Habilitation an der Humboldt-Universität. Anschließend ging der Andreas Eckert zurück nach Hamburg und lehrte dort als Professor für Neuere Geschichte mit Schwerpunkt Geschichte Afrikas. 2002 und 2006 war er Directeur d'Etudes an der Maison des Sciences de l'Homme Paris.

2007 war der Afrikahistoriker als Visiting Professor an der Harvard University zu Gast. Im April 2007 nahm Eckert den Ruf als Professor für die Geschichte Afrikas an der Humboldt-Universität an und war 2008-2009 Geschäftsführender Direktor des Instituts für Asien- und Afrikawissenschaften.

Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte Afrikas im 19. und 20. Jahrhundert, insbesondere die Geschichte des Staates, Urbanisierung, Widerstand, Historiographie, die Geschichte der Arbeit, des Kolonialismus, der Globalisierung sowie der Geschichtswissenschaft.

Im Herbst 2009 hat Andreas Eckert außerdem die Leitung des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten geisteswissenschaftlichen Kollegs „Arbeit und Generation in globalhistorischer Perspektive“ übernommen, in dem Wissenschaftler aus aller Welt den Wert und die Bedeutung der Arbeit für Menschen in unterschiedlichen Weltregionen und Kulturen erforschen. Die Hypothese, dass die Durchsetzung von Kapitalismus, Industrialisierung und Sozialstaat zumindest im Westen das Verhältnis von Arbeit und Lebenslauf grundsätzlich geändert hat, wird hier unter Einbeziehung außereuropäischer Gesellschaften diskutiert. Zum Themenbereich hat er zusammen mit Shalini Randeria kürzlich das Buch "Vom Imperialismus zum Empire - Nicht-westliche Perspektiven auf die Globalisierung" herausgegeben.

Ein guter Arbeitstag beginnt mit …

… Kaffee und Zeitungslektüre.

Mit 18 Jahren wollte ich …

… Journalist werden.

An der Wissenschaft reizt mich …

… die Möglichkeit, kreativ und neugierig sein zu können.

Den Studierenden rate ich …

… über den Tellerrand zu schauen und einige Auslandssemester zu absolvieren – wenngleich dies durch die „Bologna-Reform" schwieriger geworden ist.

Ich wünsche mir an der Humboldt-Universität mehr …

… Weltläufigkeit und kosmopolitischen Geist auch in der täglichen Praxis.