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Jan Christoph Plefka - Mit der Stringtheorie zur Gravitation

Professor für Quantenfeldtheorie jenseits des Standardmodells und Stringtheorie

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Jan Christoph Plefka hat an der Technischen Universität Darmstadt und der Texas A&M University Physik studiert und an der Universität Hannover promoviert. Habilitiert wurde er am Institut für Physik der Humboldt-Universität. Er hatte von 2006 bis Anfang 2011 eine Lichtenberg-Professur der Volkswagen Stiftung am Institut für Physik inne, mit der herausragende Nachwuchswissenschaftler auf innovativen Forschungsgebieten gefördert werden. Er ist außerdem Sprecher des DFG-Graduiertenkollegs "Masse, Spektrum, Symmetrie" und leitet Projekte im DFG-Sonderforschungsbereich "Raum-Zeit-Materie".

Plefkas Forschung dreht sich um die Quantenfeldtheorie. Sie ist ein umfangreicher mathematischer Apparat, mit dem Vorgänge im subatomaren Bereich beschrieben werden können. Bisher ist es aber noch nicht gelungen, die vier fundamentalen physikalischen Naturkräfte mit dieser Theorie einheitlich zu beschreiben - es fehlt die Gravitation. Der Physiker arbeitet an einem neuen Ansatz, der vielleicht hilft, diesen Widerspruch aufzulösen: Er nimmt die Stringtheorie zur Hilfe, die elementare Teilchen durch saitenartige Gebilde ersetzt und deren Schwingungen den Teilchenzoo erklären sollen.

Ein guter Arbeitstag beginnt mit …

… einer guten Idee unter der Dusche und einem Frühstück mit der Familie.

Mit 18 Jahren wollte ich …

… eigentlich auch schon theoretischer Physiker werden.

An der Wissenschaft reizt mich …

… die Spannung der Entdeckung und der Austausch mit Menschen aller Kulturen.

Den Studierenden rate ich …

… sich nicht zu früh zu spezialisieren und zu verfolgen was sie wirklich fasziniert.

Ich wünsche mir an der Humboldt-Universität mehr …

… Befreiung von administrativen Aufgaben, um mich mehr auf Forschung und Lehre konzentrieren zu können.