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Humboldt-Universität zu Berlin

Christina von Braun

Prof. Dr. Christina von Braun lebte bis 1981 als freie Autorin in New York und Paris. Sie gründete und leitete den Studiengang Gender Studies an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Prof. Dr. Christina von Braun, geboren 1944 in Rom, lebte bis 1981 als freie Autorin in New York und Paris. Sie drehte etwa 50 Filmdokumentationen und Fernsehspiele und verfasste zahlreiche Bücher und Aufsätze zu kulturgeschichtlichen Themen. Seit 1994 Professorin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Veröffentlichungen u. a.: „Stille Post. Eine andere Familiengeschichte“, 2007. Bei Aufbau erschienen 2007 „Verschleierte Wirklichkeit. Die Frau, der Islam und der Westen“ (zus. mit Bettina Mathes), 2009 (in neunter Auflage)„Nicht ich. Logik Lüge Libido“ und 2012 „Der Preis des Geldes. Eine Kulturgeschichte“.

Christina von Braun gründete und leitete den Studiengang Gender Studies an der Humboldt-Universität zu Berlin und war bis 2012 Sprecherin des DFG-Graduiertenkollegs ‚Geschlecht als Wissenskategorie‘. Sie war Mitbegründerin des Kollegiums Jüdische Studien an der HU Berlin (2009) sowie Mitinitiatorin und derzeitige Akademische Leiterin des 2012 gegründeten Zentrums Jüdische Studien Berlin-Brandenburg. Sie hat mehrere Forschungsprojekte geleitet, die zur Etablierung der Jüdischen Studien an der HU beitrugen.

Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören: Gender, Religionsgeschichte, Antisemitismus und die Geschichte der Schrift. In einer Rezension über ihr letztes Buch schrieb die FAZ, dass die Autorin in dieser Geschichte des Geldes die „Narrative aus Psychoanalyse, Philosophie und Soziologie und Einsichten aus Wirtschafts-, Kultur-, und Geschichtswissenschaft zu einem erhellenden intellektuellen Panorama verbindet.“ Christina von Braun erhielt den Sigmund Freud Kulturpreis 2013.

 

Ein guter Arbeitstag beginnt mit …

... einem Löffel Honig.

Mit 18 Jahren wollte ich …

… schreiben und Filme machen.

An der Wissenschaft reizt mich …

… dass alles offen bleibt, bis man die richtige Antwort gefunden hat. Und selbst dann …

Den Studierenden rate ich …

… diese Zeit der Freiheit des Denkens zu nutzen.

Ich wünsche mir an der Humboldt-Universität mehr …

… unkonventionelle Bürokratie.