Stellungnahme für die Zusammenarbeit mit israelischen Wissenschaftler*innen und Wissenschaftseinrichtungen

Die Antisemitismusbeauftragten der Berliner Hochschulen kritisieren akademische Boykottaufrufe in einer gemeinsamen Stellungnahme und erläutern, warum sie israelbezogene akademische Boykotte entschieden ablehnen.

Mehrere Antisemitismusbeauftragte der Berliner Hochschulen haben die Ankündigung der „Academic Boycott Conference“ im Januar 2026 in Berlin zum Anlass genommen, Stellung zum Ziel der Konferenz zu beziehen. In einer gemeinsamen Stellungnahme erläutern die Unterzeichnenden, warum sie israelbezogene akademische Boykotte entschieden ablehnen und Kooperationen wichtig sind. Sie bringen ebenfalls ihre Sorge vor Eskalationen zum Ausdruck, die das friedliche Zusammenleben an Hochschulen und die Sicherheit einzelner Mitglieder gefährden könnten. Zu den Unterzeichnenden gehört auch das Präsidium der HU.

Die HU beobachtet die Lage und kritisiert ebenfalls pauschale Boykottforderungen und mangelnde Differenzierung. Sie setzt auf den Dialog mit wissenschaftlichen Einrichtungen auch in Israel und hat bereits im Herbst 2025 in diesem Statement ihre Haltung dargelegt.

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