„V wie Vorausdenker“:

Die  Serie der Buchstabeninstallationen im Jahr der
Geisteswissenschaften wird fortgesetzt: Am Hauptgebäude der
Humboldt-Universität (HU) ist seit heute ein 20 Meter hohes „V wie
Vorausdenker“ zu sehen. Eröffnet wurde die Installation von
HU-Präsident Prof. Dr. Christoph Markschies, dem Vorstandssprecher der
PricewaterhouseCoopers AG (PwC), Hans Wagener, und der Schauspielerin
Nadja Uhl, Botschafterin im Jahr der Geisteswissenschaften. Die
Buchstabeninstallationen sind Teil der Aktivitäten des
Wissenschaftsjahres 2007 „Die Geisteswissenschaften. ABC der
Menschheit“. Als weithin sichtbare Symbole verdeutlichen sie die
Relevanz der Geisteswissenschaften für unsere Gesellschaft. „Die
Humboldt-Universität zu Berlin ist nach zwei Vorausdenkern benannt,
Wilhelm und Alexander von Humboldt“, sagte Markschies bei der
Eröffnung. „Als Wissenschaftler, Lehrende und Studierende stehen wir in
der Nachfolge dieser beiden Persönlichkeiten und übersetzen ihre
Leitideen ins 21. Jahrhundert.“


Foto: Martin Ibold / Referat für
Öffentlichkeitsarbeit


Das V an der Fassade der Humboldt-Universität wurde mit Unterstützung
der PricewaterhouseCoopers AG realisiert, die sich als erstes
Unternehmen mit einer Buchstabeninstallation am Jahr der
Geisteswissenschaften beteiligt. „Um die Chancen der globalisierten und
dadurch immer komplexeren Wirtschaft optimal nutzen zu können, ist
nicht nur Ökonomie gefragt, sondern auch die Kenntnis von Sprachen und
Kulturen, die von den Geisteswissenschaften bereitgestellt wird", sagte
PwC-Vorstandssprecher Wagener. "Vorausdenken ist hierbei ein
wesentlicher Bestandteil unserer Dienstleistungen, weshalb wir 'Die
Vorausdenker' inzwischen im Firmennamen tragen."

Das „V wie Vorausdenker“ ist die vierte Buchstabeninstallation im Jahr
der Geisteswissenschaften. Am Anfang der Reihe stand das „Z wie
Zukunft“ am Bundesministerium für Bildung und Forschung. Am 1. Juni
folgten ein „K wie Kommunikation“ am Bundespresseamt und ein „E wie
Europa“ am Auswärtigen Amt. Am 22. Juni wird am Bundesministerium für
Gesundheit ein „G wie Gesundheit“ angebracht. In Kürze folgt dann ein
„Q wie Qualität“ an der Gläsernen Manufaktur der Volkswagen AG in
Dresden. Den Höhepunkt der Installationsreihe wird ein riesiges „D wie
Demokratie“ an der Fassade des Parlamentsgebäudes
Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses bilden.

Das Jahr der Geisteswissenschaften wird vom Bundesministerium für
Bildung und Forschung (BMBF) in Zusammenarbeit mit der Initiative
Wissenschaft im Dialog (WiD) und zahlreichen Einrichtungen aus
Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur ausgerichtet. Mit bundesweiten
Veranstaltungen, Wettbewerben und Publikationen sollen Vielfalt und
Qualität der Geisteswissenschaften in Deutschland gezeigt werden.
Schulen, Universitäten, Stiftungen, Forschungseinrichtungen,
Unternehmen, Theater, Museen und Medien gestalten das Programm des
Wissenschaftsjahres 2007 und machen die Geisteswissenschaften
erlebbar.

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